Gide­on legt zwei­mal das Vlies aus und erfährt die Bestä­ti­gung, dass Gott ihm den Sieg gegen Midi­an geben will. Sein Heer besteht aus 32’000 Män­ner, die aber auf 300 redu­ziert wer­den. Gott will nicht, dass sich die Israe­li­ten damit brüs­ten, dass sie sich aus eige­ner Kraft geret­tet hät­ten. In der Schlacht spie­len Posau­nen, Ton­krü­ge und Fackeln eine Rol­le. Damit wird dar­ge­stellt, dass Gott in der Mit­te sei­nes Vol­kes war. Der Sieg wur­de nur durch Ihn errun­gen. Die Pre­digt gibt star­ke…
Gott hat uns durch Jesus einen neu­en Bund ange­bo­ten. Anhand von Hebrä­er 3 und 5 möch­te ich dar­auf ein­ge­hen, was die Gedan­ken des Vaters über uns sind und was es für uns als Chris­ten, als Nach­fol­ger und Nach­ah­mer von Jesus, bedeu­tet. Ich möch­te dar­über reden, wie sehr wir in Jesus co-inklu­diert sind und zu sei­ner Fami­lie gehö­ren und was es bedeu­tet, als sein Nach­fol­ger erwach­sen zu wer­den. Vor eini­gen Mona­ten ging ich einen Pro­zess durch, wo ich hin­ter­fragt habe, was…
Das Volk Isra­el erleb­te weni­ge Jah­re nach ihrem Ein­zug ins Ver­heis­se­ne Land eine sehr schwie­ri­ge Zeit. Über einen Zeit­raum von sie­ben Jah­ren wur­den sie von den Midia­ni­tern geplün­dert und gebrand­schatzt. Um das Volk aus dem Elend hin­aus­zu­füh­ren, beruft Gott den ängst­li­chen Gide­on aus sei­nem Ver­steck her­aus und spricht ihn aus­ge­rech­net als «Held» an. Wenn Gott in eine Situa­ti­on ein­grei­fen will, beruft er oft nor­ma­le Men­schen, die sich schwach füh­len. Ein Angst­ha­se gepaart mit Got­tes Kraft ergibt einen Hel­den. Manch­mal hört…
Natha­lie war Spit­zen­sport­le­rin im 1‘500- und 5‘000-Meter-Lauf. Sie gehör­te zum Schwei­zer Leicht­ath­le­tik-Natio­nal­ka­der, bis ein Bur­nout und eine Depres­si­on sie aus der Bahn warf. In einem Gespräch gibt sie uns Ein­blick in ihren sport­li­chen Auf­stieg und wie sie ihre Kri­se bewäl­tig­te – fort vom from­men Leis­tungs­druck hin zu einer neu­en Bezie­hung mit Gott.  
König Hiskia hat­te ein äus­serst schwie­ri­ges Erbe zu tra­gen. Sein Vater tat alles, was der HERR ver­bo­ten hat­te. Hiskia lös­te sich von sei­ner Fami­li­en­ge­schich­te und bezog eine eige­ne Posi­ti­on. Er ver­brann­te alle Göt­zen und Uten­si­li­en des Göt­zen­diens­tes im Kidron­tal und führ­te den Got­tes­dienst wie­der ein. Bezeich­nend für Hiskia ist sein Ver­trau­en zu Gott. Dadurch hat­te er Erfolg, in allem, was er tat. Als er tod­krank war, schenkt Gott ihm zusätz­li­che 15 Lebens­jah­re. Die beka­men ihm nicht gut. Er über­schätz­te sich…
Jona­tan ist ein Mann – im Gegen­satz zu sei­nem Vater König Saul – der durch sei­nen Glau­ben Got­tes Träu­me lebt. Im Ange­sicht einer gewal­ti­gen Über­macht trifft er den Ent­scheid, Got­tes Zie­le zu ver­fol­gen. Jona­tan macht deut­lich, dass Initia­ti­ve und Risi­ko­be­reit­schaft geist­lich wert­vol­le und not­wen­di­ge Eigen­schaf­ten sind. Sei­ne Über­zeu­gung lau­tet: «Es ist dem HERRN nicht schwer, durch viel oder wenig zu hel­fen» (1Samuel 14,6). Ein­drück­lich erleb­te Jona­tan dies zusam­men mit sei­nem loya­len Waf­fen­trä­ger. Um 1000 vor Chris­tus hat­ten israe­li­ti­sche Stäm­me Saul…
Ist das Evan­ge­li­um mehr als ewi­ges Leben? Ein­mal bei Gott zu sein? Natür­lich! Ewi­ges Leben beginnt bereits hier auf Erden. Durch Jesus Chris­tus haben wir Zugang zu Got­tes Gna­de. Was bedeu­tet denn Gna­de? Das wol­len wir gemein­sam anschau­en und uns neu vom Evan­ge­li­um begeis­tern las­sen. Anhand der Geschich­te von David und Mefi­bo­schet wer­den wir sehen, wie Gott dein Leben heu­te seg­nen möch­te und wie du so zu einem Segen für ande­re wer­den kannst. In Mol­da­wi­en haben wir die­ses Jahr vie­le…
Agur ist ein wei­ser Mann mit hoher Selbst­er­kennt­nis und Selbst­wahr­neh­mung. Er weiss um sei­ne Schwach­stel­len und Ver­su­chun­gen: Falsch­heit und Lügen sowie zu viel oder zu wenig haben. Er betet zu Gott, dass Er dies von ihm fern­hal­te. Im Grun­de genom­men betet er um Echt­heit, um Wahr­heit und um einen Lebens­stil von Zufrie­den­heit und Genüg­sam­keit. Das sind die Vor­aus­set­zun­gen, die er braucht, damit er aus einer gesun­den Bezie­hung mit Gott her­aus­le­ben kann. Wie du und ich. Unser gan­zes Wirt­schafts­sys­tem ist auf…
Wie schaf­fen wir es, trotz allen Eigen­ar­ten und Unter­schied­lich­kei­ten zusam­men zu ste­hen? Wir begeg­nen in der Bibel zwei Män­nern im Tem­pel, die ein­an­der aus dem Weg gehen. Bei­de haben uns etwas zu sagen! Hast du das auch schon erlebt, dass Jesus dir ganz per­sön­lich eine Pre­digt hielt? Durch eine Erleb­nis, durch eine Per­son oder ein Bild – im Traum oder echt vor Augen? Ros­ma­rie und ich wünsch­ten uns schon bald nach der Hei­rat Kin­der, aber wir muss­ten 8 Jah­re war­ten…
Ver­zär­te­lung durch den Vater, Ableh­nung und Ver­rat der rach­süch­ti­gen Brü­der, all die Unge­rech­tig­kei­ten in Ägyp­ten – Josef scheint für eine Opfer­rol­le prä­de­sti­niert zu sein. Wie kann jemand eine sol­che Ver­gan­gen­heit bewäl­ti­gen? Der Schlüs­sel dazu war der Ver­zicht, in Got­tes Rol­le zu schlüp­fen, das Ver­trau­en in Got­tes Güte und der Wunsch sein Leben zur Ehre Got­tes zu füh­ren. Unse­re Gefäng­nis­se sind voll von Men­schen, die bei genaue­rer Betrach­tung eine schlim­me Kind­heit mit trau­ri­gen Erleb­nis­sen erfah­ren haben. Ein Vater, der immer wie­der…
Wir kön­nen nicht beein­flus­sen, was MIT uns pas­siert aber wir kön­nen beein­flus­sen, was IN uns pas­siert. Josef konn­te mit knapp 40 Jah­ren eine über­aus posi­ti­ve (Zwi­schen-) Bilanz über sein Leben zie­hen. Und dies, obwohl er schlech­te Start­be­din­gun­gen für sein Leben hat­te. In lan­gen 22 Jah­ren lern­te er Aus­dau­er, das Leid umar­men und hoff­nungs­voll nach vor­ne zu bli­cken. Dadurch wur­de er zu einem Mann geformt, der das Leben vie­ler Men­schen ret­te­te. Man­che Men­schen fin­den trotz vie­len Wider­stän­den und Kri­sen zur Ver­wirk­li­chung…
Auf sei­nem bis­he­ri­gen Weg hat Josef in Sachen Cha­rak­ter und Got­tes­furcht schon sehr viel gelernt. Nun zei­gen sich ers­te Erfol­ge. Von einem Minis­ter Pha­ra­os wird er als per­sön­li­cher Die­ner ein­ge­stellt. Alles läuft super. Den­noch geht es noch­mals abwärts. Völ­lig zu Unrecht wird er ins Gefäng­nis gewor­fen und dort ver­ges­sen. Doch letzt­lich wächst er dadurch noch mehr in sei­ne Bestim­mung hin­ein. Er lernt zwei wesent­li­che Din­ge: das Ver­trau­en allein auf Gott zu set­zen und von sich weg­zu­schau­en. Joseph war der Lieb­lings­sohn…
Wir schau­en den 12 Jün­gern auf die Fin­ger und fra­gen uns, wel­che Leh­ren wir dar­aus zie­hen kön­nen für unser Mit­ein­an­der in der Gemein­de. Der Begriff «Jün­ger» bezieht sich ursprüng­lich auf die Schü­ler eines Leh­rers. In der alt­tes­ta­ment­li­chen Welt gehör­ten die Schü­ler zu einem Rab­bi oder zu einem Pro­phe­ten; in der grie­chi­schen Welt schar­ten sie sich um die Phi­lo­so­phen. Der Vor­läu­fer von Jesus, Johan­nes der Täu­fer, hat­te schon sei­ne Jün­ger, so wie dann auch Jesus. Dem Begriff Jün­ger begeg­nen wir nur…
Sei­ne Brü­der war­fen Josef in einen Brun­nen. Dort sass er vol­ler Angst und ohne Zukunfts­aus­sich­ten. Doch Gott zog im Hin­ter­grund bereits die Fäden. Josef sagt spä­ter: «Gott hat alles Böse, das ihr geplant habt, zum Guten gewen­det. Auf die­se Wei­se woll­te er das Leben vie­ler Men­schen ret­ten» (1Mose 50,20 NL). Wir sind es schlicht­weg nicht mehr gewohnt, mit Schmerz, Leid und Tod umzu­ge­hen. Dabei ist es der Weg, auf dem Gott uns formt und zu Salz und Licht auf die­ser…
Dani­el dien­te in sei­ner Lebens­zeit drei gott­lo­sen Köni­gen. In einer Kul­tur, die man als dämo­nisch bezeich­nen kann, nimmt er Ein­fluss und begeg­net den Men­schen die­ser Kul­tur vol­ler Weis­heit und Ein­sicht. Er wird zu einem hohen und ange­se­he­nen Mann. Durch eine akti­ve Bezie­hung mit dem leben­di­gen Gott und ein star­kes Fun­da­ment in den Schrif­ten gelingt es ihm, der Pro­pa­gan­da des Baby­lo­ni­schen Reichs zu wider­ste­hen und wird für vie­le Men­schen zum Segen. Ein Mann vol­ler Weis­heit und Ein­sicht Wenn du schon län­ger…

Neuland

16 August 2020
Wer Neu­es Land ent­de­cken will, braucht Mut. Es for­dert uns her­aus, Schrit­te im Glau­ben zu tun, obwohl wir eben nicht wis­sen, wohin die Rei­se geht. Wir ken­nen den Weg noch nicht den wir gehen sol­len. Josua gibt uns aber Rat­schlä­ge in der Bibel wor­auf wir ach­ten sol­len, wenn wir unter­wegs sind neu­es zu ent­de­cken. Ers­tens soll der Blick stän­dig auf Gott gerich­tet sein (Bun­des­la­de), und zwei­tens ist es wich­tig, dass wir mit rei­nen Her­zen in neue Aben­teu­er star­ten. Ach wie…
Josef hat­te bereits mit 17 Jah­ren Träu­me, die tat­säch­lich drei­zehn Jah­re spä­ter in Erfül­lung gehen soll­ten. Von sei­nen Träu­men bis zu sei­ner Bestim­mung gab es vie­le Tests und Her­aus­for­de­run­gen zu bestehen. Einer davon war der Stolz­test. Gott half ihm dabei, ein demü­ti­ger Mensch zu wer­den.   Von der ers­ten Begeg­nung zwi­schen Jakob und Rahel wuss­te er: für die­se Frau bin ich bereit, alles zu geben! Laban, der Vater von Rahel, wuss­te dies zu nut­zen und liess ihn sie­ben Jah­re für…
Wir Men­schen sind so ver­schie­den, genau­so wir Chris­ten. Wir haben unse­re Tage. Wir haben unse­re Prä­gun­gen. Wir haben unse­re Vor­lie­ben. Wir haben unse­re Erwar­tun­gen. Wir haben unse­re Nei­gun­gen… Ist da ein enges geschwis­ter­li­ches Zusam­men­sein in der Gemein­de über­haupt mög­lich? Kom­men­tar von Jesus: Alle Din­ge sind mög­lich dem, der da glaubt! Ein Mäd­chen hat sich mal wie folgt geäus­sert «Ich bin froh, dass ich mei­nen Bru­der habe, auch wenn ich ihm an man­chen Tagen mit dem größ­ten Ver­gnü­gen den Hals umdre­hen…
Gott ist gut. Sei­ne Güte ist Geschenk und muss nicht ver­dient wer­den. Doch es gibt Momen­te, da uns die Güte Got­tes ver­bor­gen bleibt, Zei­ten, in denen sich Gott gegen uns zu wen­den scheint. Der Pro­phet Jere­mia schil­dert erschüt­tern­de Nega­tiv-Erfah­run­gen, die er mit Gott macht. Aber er hält dar­an fest, dass es noch einen «Rest­pos­ten» an Güte Got­tes gibt und zeigt den Weg, auf dem er die­sen Rest­pos­ten «anzapft»… Es ist ein Wort aus dem Buch der Kla­ge­lie­der, das uns heu­te…
Blitz­lich­ter aus dem Leben und Glau­ben Ande­rer fas­zi­nie­ren! In zwei Pre­dig­ten schau­en wir ins Leben von drei Geschwis­tern, zuerst aus dem AT (heu­te 19. Juli) und dann (2. August) aus dem NT. Ich ver­fol­ge damit zwei Zie­le: will ich wis­sen, wie ihr geschwis­ter­li­ches Neben­ein­an­der funk­tio­nier­te. will ich wis­sen, ob sich gewis­se Beob­ach­tun­gen auf unser geschwis­ter­li­ches Neben­ein­an­der in der Gemein­de über­tra­gen las­sen – was ein Segen für uns alle wäre! Wir haben hier in der Gemein­de die gute Gewohn­heit, immer wie­der…
Nach­dem Jesus sei­ne zwölf Jün­ger aus­ge­wählt hat­te, nahm er sie zu sei­ner Sei­te, um sie zu unter­wei­sen. Kaum ahnend was sie erwar­te­te, hör­ten sie gespannt Jesus bei der Berg­pre­digt zu. «Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt». Mit die­ser Aus­sa­ge gab Jesus ihnen und allen ande­ren die mit­hör­ten – und an ihn glaub­ten – die Auf­ga­be, den Vater im Him­mel und sein Reich der gan­zen Welt kund zu tun. Star­ke Wor­te, wel­che bis heu­te weder an…
Als Abra­ham sei­nen lang­ersehn­ten und gelieb­ten Sohn Isaak opfern soll, wird sein Ver­trau­en in Gott arg auf die Pro­be gestellt. Abra­ham besteht die­se Prü­fung, weil er dar­auf ver­traut, dass Gott gut ist und Wege bereit­hält, von denen er noch gar nichts weiss. Gott sucht heu­te kei­ne ding­haf­ten Opfer mehr, son­dern unser unge­teil­tes Herz. Abra­ham hat­te Ehr­furcht vor Gott. Das ist die Bedin­gung, um auch dann gehor­sam zu sein, wenn es zum eige­nen Nach­teil scheint. Die Fol­ge davon ist der Segen…
Gebe­te sind tief in die akti­ve Bezie­hung mit Gott ver­an­kert. Sie basie­ren dar­auf, dass wir Gott immer wie­der fra­gen, was er tun möch­te, und danach genau dafür beten und danach han­deln. Wenn wir unse­rer Bezie­hung mit Jesus nicht ver­tie­fen, blei­ben unse­re Gebe­te wir­kungs­los und tref­fen nicht ins Schwar­ze. Wow, ihr habt es im Thea­ter gese­hen, es geht in die­ser Pre­digt heu­te um das Gebet! Und ganz klas­sisch wur­de es am Gebet für Hei­lung gezeigt. Aber ich möch­te gleich vor­weg­neh­men, dass…
Es scheint so, wie wenn Lot kei­nen ethi­schen Kom­pass gehabt hät­te, sich ein­fach dahin­trei­ben liess und den Weg des gerings­ten Wider­stan­des ein­schlug. Dem­entspre­chend gleicht sein Leben einer Serie von Unglücks­fäl­len. Wie kön­nen wir in unse­rem Leben wei­se und nach­hal­ti­ge Ent­schei­dun­gen tref­fen? Trotz allem geht Lot als «gerech­ter Mann» in die Geschich­te ein. Das hat viel mit dem Gebet sei­nes Onkels Abra­ham zu tun. Bei Lot, dem Nef­fen von Abra­ham, war vie­les nicht im Lot. Es gibt aber kein Bei­spiel, das…
Die Eltern Adam und Eva gaben ihrem zwei­ten Sohn den Namen Abel, was Hauch oder Nich­tig­keit bedeu­tet. Das wur­de ihm durch sei­nen Namen immer wie­der zuge­spro­chen. Wor­te haben Macht. Abel wur­de trotz sei­nes kur­zen Lebens zum ers­ten Vor­bild des Glau­bens (Hebrä­er 11,4). Im Unter­schied zu Kain opfer­te er Gott das Ers­te und Bes­te. In der Berg­pre­digt nimmt Jesus Abel in die Pflicht. Falls er gemerkt hat, dass Kain etwas gegen ihn hat, hät­te er auf ihn zuge­hen und das Pro­blem…
War­um gibt es in die­ser Welt so viel Unge­rech­tig­keit? Oder ist Gott gar unge­recht? Kain emp­fand sich gegen­über sei­nem Bru­der Abel zurück­ge­setzt und unbe­ach­tet. Tief gekränkt und vom Neid ange­fres­sen liess er der Gewalt den frei­en Lauf und töte­te sei­nen Bru­der. Dabei hat­te Gott ihm einen bes­se­ren Umgang mit sei­nen nega­ti­ven Gefüh­len gezeigt. Den­noch eröff­ne­te Gott Kain eine zwei­te Chan­ce. Er soll leben, als Gezeich­ne­ter zwar, aber leben.   Sei uns gnä­dig, Herr. Wie­so trifft einen Men­schen die Dia­gno­se einer…
Saul wur­de als ers­ter König über Isra­el gesalbt. Als Aus­rüs­tung dazu kam der Geist Got­tes über ihn. Er wur­de beGEIS­Tert. Der Geist bewirk­te, dass er pro­phe­tisch rede­te, in einen ande­ren Men­schen ver­wan­delt und von Gott geführt wur­de. Durch Unge­hor­sam Gott gegen­über wur­de er ent­GEIS­Tert, der HERR wand­te sich von ihm ab, was letzt­lich in einem Sui­zid ende­te. Wir kön­nen viel aus die­ser Geschich­te für unser Leben mit dem Hei­li­gen Geist ler­nen. Ein Advo­kat (wört­lich der Her­bei­ge­ru­fe­ne) ist ein Rechts­an­walt oder…
Noah leb­te in einer ver­dor­be­nen Welt – die Men­schen haben sich von Gott abge­wandt. Doch Noah fand Gna­de bei Gott. Er ging sei­nen Weg mit ihm, hört auf ihn und wur­de so zu einem Licht in der dama­li­gen Gesell­schaft. Durch Jesus sind auch wir beru­fen und befä­higt, als Lich­ter in einer ver­dor­be­nen Welt zu leben.   Auch heu­te neh­men wir uns Zeit, eine Per­son aus der Bibel ken­nen­zu­ler­nen. Ich woll­te dabei eine Per­son aus dem Buch 1. Mose mit einer…
Hagar muss­te als Skla­vin für Sarah, die Ehe­frau von Abra­ham, ein­sprin­gen, weil die­se kei­ne Kin­der krieg­te. Als sie schwan­ger war, führ­ten die bei­den Frau­en einen Zicken­krieg, so dass Hagar in die Wüs­te floh. Dort begeg­ne­te sie einem Engel, der ihr befahl, sich zu demü­ti­gen und zurück­zu­ge­hen. Hagar nann­te den Herrn, der zu ihr gespro­chen hat­te, El Roi – Gott, der mich (an)sieht. Weil sie von Gott Anse­hen bekam, konn­te sie in das emo­tio­na­le Trüm­mer­feld zurück­ge­hen.   Hast du dir schon…
Jesus sagt: «Denn wer den Wil­len mei­nes Vaters im Him­mel tut, der ist mein Bru­der, mei­ne Schwes­ter und mei­ne Mut­ter.’» (Mat­thä­us 12,48–50). Nebst einer Wert­schät­zung für die Müt­ter wird dar­auf ein­ge­gan­gen, wie wir selbst ein­an­der Müt­ter und Väter, Brü­der und Schwes­tern wer­den kön­nen. Die Pre­digt ist bespickt mit Erleb­nis­sen und Erfah­run­gen und viel Moti­va­ti­on, als Gemein­de die geist­li­che Fami­li­en­zu­sam­men­ge­hö­rig­keit zu leben! Mut­ter­tag! Ich begrüs­se ganz beson­ders euch Müt­ter und hof­fe sehr, dass ihr heu­te die bequems­ten Sitz­ge­le­gen­hei­ten bekom­men habt! Es…
Juda ist mass­geb­lich am Ver­kauf sei­nes Bru­ders Josef nach Ägyp­ten betei­ligt. Anschlies­send zieht er nach Kana­an hin­ab. Kana­an steht für die Lie­be zu den Ver­su­chun­gen der Welt. Nach­dem er sei­ne sexu­el­len Bedürf­nis­se an sei­ner ver­klei­de­ten Schwie­ger­toch­ter Tamar aus­ge­lebt hat, wird er sich sei­ner Schuld bewusst und kehrt um. Jetzt ist er sogar bereit, sein Leben für sei­nen Bru­der zu las­sen. Juda war ein Bru­der von Joseph, der dafür gesorgt hat, dass die­ser in die Skla­ve­rei nach Ägyp­ten ver­kauft wur­de (1Mose…
Eva wur­de im Gar­ten Eden von der Schlan­ge auf drei Ebe­nen ver­sucht: Hab­gier, Geiz und Protz. Es sind die glei­chen Ver­su­chun­gen, die uns heu­te noch begeg­nen und schein­bar die tref­fen­de Ant­wort auf unse­re Sehn­sucht nach Glück sind. Das Resul­tat ist letzt­lich Scham und Defi­zit. Glück­lich wer­den Men­schen nicht durch äus­se­re Din­ge, son­dern in der Lie­be zu Gott und im Dasein für ande­re Men­schen. Hans hat­te sei­nem Chef sie­ben Jah­re treu gedient und erhielt als Lohn einen Klum­pen Gold, der so…
Als im Gar­ten Eden die Schlan­ge die Men­schen ver­such­te, stand Adam still und pas­siv neben sei­ner Frau. Die­ses Mus­ter wie­der­hol­te sich im Lau­fe der Zeit mil­lio­nen­fach. Vie­le Män­ner schot­ten sich ab, wenn es unüber­sicht­lich oder bedroh­lich wird. Der zwei­te Adam, Jesus Chris­tus, ver­än­dert die Vor­zei­chen völ­lig.   Wir befin­den uns in schöns­ter Idyl­le im Gar­ten Eden. Kürz­lich habe ich ein Bild foto­gra­fiert, auf dem neben einer präch­ti­gen Land­schaft fol­gen­der Text auf­ge­druckt war: «Eden im Thur­gau – die Thur­gau­er Land­schaft als…
Der auf­er­stan­de­ne Jesus begeg­net Maria am lee­ren Grab als Gärt­ner. Gott ist für uns wie ein Gärt­ner. Er ver­steht es, kar­ges Land in einen blü­hen­den Gar­ten zu ver­wan­deln. Ostern macht aus einem Kar­frei­tag der Trau­er einen Good Fri­day, aus einer Trau­er­ge­schich­te eine Hoff­nungs­ge­schich­te. Wenn auf einer Über­bau­ung die Häu­ser ste­hen und die ers­ten Leu­te ihre Woh­nun­gen bezie­hen, ist die Umge­bung noch braun, dre­ckig und trist. Als letz­ter Berufs­mann kommt der Gärt­ner und nimmt sich die­ser Tris­tesse an, gestal­tet einen Gar­ten,…

Das Kreuz

10 April 2020
Für die einen unsin­nig, unnö­tig, schlicht ein Skan­dal; für die andern Lebens­grund­la­ge für ihr neu­es Leben mit Gott. Zudem erle­ben wir Andre­as auf sei­nem inter­es­san­ten Weg zum Glau­ben. Andre­as sitzt auf dem Boden und dreht sich eine Ziga­ret­te. Seit knapp 3 Wochen ist der 18jährige unter­wegs auf einem Selbst­fin­dungs­trip. Mut­ter­see­len­al­lein ist er mit dem Mofa bis nach Eng­land und zurück gefah­ren, 3000 km. Jetzt ist er auf dem Rück­weg und macht Pau­se auf einer Bank; sei­ne Latz­ho­se ist schmut­zig, die…
«Rie­sen sind auch nur Zwer­ge», von Kal­eb, dem muti­gen Spi­on Got­tes. Ich möch­te mit Hil­fe des Hei­li­gen Geis­tes mei­nen Zuhö­rern deut­lich machen, dass wir mutig mit Gott unter­wegs sein dür­fen, weil rie­si­ge Her­aus­for­de­run­gen aus sei­ner Per­spek­ti­ve klein wer­den.   Der Pre­digt geht ein Kurz­film vor­an: https://www.youtube.com/watch?v=mq_r9SvtsDU&feature=youtu.be   Mal Hand auf’s Herz und ganz ehr­lich. – Wer von euch hät­te sich bei die­ser Gesell­schaft ins Kino getraut? Da braucht es schon ziem­lich viel Cou­ra­ge und Mut, oder? Mir selbst wäre mit…
Eli­sa und sein Die­ner erle­ben ange­sichts einer feind­li­chen Armee eine Geschich­te des Sehens bzw. Nicht-Sehens. Durch ein Gebet von Eli­sa wur­de bei Geha­si der Blick in die unsicht­ba­re geist­li­che Wirk­lich­keit frei­ge­schal­tet. Dadurch ver­lor er jeg­li­che Angst, weil er die Hee­re Got­tes sah, die den welt­li­chen Gefah­ren weit­aus über­le­gen sind. Schon in den Auto­fahr­lern­stun­den wur­de uns bei­gebracht, dass wir dort­hin fah­ren, wo wir hin­schau­en. Wenn wir auf den Baum in der Kur­ve schau­en, besteht gros­se Gefahr einer Kol­li­si­on. Des­halb ist im…
Wer auf Jesus hört und danach han­delt, ist wie ein Mann, der sein Haus auf Fel­sen baut. Wer hin­ge­gen nur hört und nicht han­delt, des­sen Leben ver­san­det. Ein Jün­ger reagiert auf die Auf­for­de­rung von Jesus, ihm nach­zu­fol­gen, und setzt nun alles dar­an, das gan­ze Leben mit ihm zu tei­len und so zu wer­den wie er. «Jün­ger» ist eine ande­re Bezeich­nung für den Men­schen, der ein fel­si­ges Fun­da­ment hat. Klein­grup­pen sind das Trai­nings­zen­trum auf dem Weg zum Jün­ger. Der fran­zö­si­sche Christ…

Dream-Team

15 März 2020
Was wir von Dani­el und sei­nem Dream­team ler­nen kön­nen für unsern All­tag – in guten und schwie­ri­gen Zei­ten!   Wir begeg­nen heu­te dem Volk Got­tes in einem Moment, wo sie sich fra­gen konn­ten: Ist das das Ende vom Volk Got­tes: wir haben unser Land ver­lo­ren, wir sind besiegt von einer frem­den Macht; der Tem­pel, unser Hei­lig­tum, ist aus­ge­raubt und zer­stört; d.h. Ende Got­tes­dienst! Ihre letz­ten Köni­ge führ­ten das Volk in den geist­li­chen und geschicht­li­chen Unter­gang. Und der mäch­ti­ge baby­lo­ni­sche König…

Der Jünger

08 März 2020
Was ist ein Jün­ger? Um die­ser Fra­ge auf den Grund zu gehen, befas­sen wir uns mit dem Ursprung aller Jün­ger­schaft, dem Rab­bi­ner­tum im jüdi­schen Gali­läa. Das ist Jün­ger­schaft: Ich reagie­re auf die Auf­for­de­rung von Jesus, ihm nach­zu­fol­gen, und set­ze nun alles dar­an, das gan­ze Leben mit ihm zu tei­len und so zu wer­den wie er. Der Jün­ger ist ein Lehr­ling oder ein Azu­bi Jesu.   «Dar­um geht zu allen Völ­kern und macht sie zu Jün­gern» (Mat­thä­us 28,19 NL). Vor die­ser…
Ans­gar Gmür war Direk­tor des Haus­ei­gen­tü­mer­ver­ban­des, Tenor, Bauch­red­ner und knall­har­ter Geschäfts­mann. Nun will er Pfar­rer wer­den. Gmür wur­de als sieb­tes von acht Kin­dern in eine Berg­bau­ern­fa­mi­lie in Amden gebo­ren. Sei­ne Mut­ter starb, als er elf war. Unter dem gestren­gen Vater muss­te er hart arbei­ten und hat­te nur ein paar löch­ri­ge Schu­he. Noch mit 27 war er unter­ge­wich­tig und sei­ne Ärz­tin woll­te ihm nicht glau­ben, dass er nicht genug Geld fürs Essen hat­te. Aber Gmür hol­te nach der Labo­ran­ten­leh­re die Matur nach…

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23 Febru­ar 2020
Samu­el war vor ca. 3000 Jah­ren Pries­ter, Pro­phet und Haupt­mann in Isra­el. In sei­nen jun­gen Jah­ren lern­te er auf Gott zu hören und ihm zu gehor­chen. Sei­ne Erfah­rung drückt er mit fol­gen­den Wor­ten gegen­über König Saul aus: «Ihm zu gehor­chen ist sehr viel bes­ser als ein Opfer dar­zu­brin­gen, auf ihn zu hören ist bes­ser als das Fett von Wid­dern» (1Samuel 15,22). Was ist ein Leben im Hören und Gehor­chen im Gegen­satz zu einem Leben mit Opfer­ga­ben?   Die her­aus­ra­gen­de Bedeu­tung…

Das teure Wort

16 Febru­ar 2020
Samu­el wur­de in eine Zeit hin­ein­ge­bo­ren, in der das Wort Got­tes «teu­er» war. Völ­lig unbe­hol­fen und ahnungs­los begann er, auf das Reden Got­tes zu hören. Demü­tig gehorch­te er sei­nem Gott und wur­de so zum Pries­ter, Pro­phe­ten und Haupt­mann in einer Per­son, wie es seit Mose kei­nen mehr gab. Aus sei­nem Erle­ben kön­nen wir sehr viel für unse­re eige­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Gott ler­nen. Wenn wir auf Ihn hören und Ihm gehor­chen, wer­den wir geseg­net und zum Segen für ande­re!   Als…
Gott traut uns zu, über uns selbst hin­aus­zu­wach­sen und so zum Segen für ande­re zu wer­den. Der klei­ne Zachä­us erleb­te viel Ver­ach­tung in sei­nem Leben, doch die lie­be­vol­le Zuwen­dung von Jesus ver­än­der­te alles. Jesus gab ihm die Kraft, weit über sich selbst hin­aus­zu­wach­sen. Genau­so wen­det sich Jesus jedem von uns zu und seg­net uns mit sei­ner Beach­tung, damit wir wie­der­um ande­re mit Zuwen­dung und Ermu­ti­gung seg­nen kön­nen. Über­leg mal: Kommt dir eine Situa­ti­on in den Sinn, in wel­cher du mit…

Abram im Clinch

02 Febru­ar 2020
Wie lebt ein Got­tes­mann unter Got­tes Segen im All­tag? Und wenn er plötz­lich in den Clinch kommt und Angst sich breit macht? Was wir von einem alt­tes­ta­ment­li­chen Segens­trä­ger im Jahr 2020 ler­nen kön­nen. Abram ist ca. 70 Jah­re alt, als er weg­zieht von Ur in Chaldäa, mit sei­nem Vater Ter­ach und sei­ner Frau Sarai die unfrucht­bar ist. Sein Nef­fe Lot ist auch dabei, dem sein Vater früh gestor­ben war. Ziel der Rei­se ist Haran; ent­we­der dem Euphrat oder dem Tigris…
«Und Henoch wan­del­te mit Gott» (1. Mose 5,22). Es ist lebens­wich­tig, dass wir mit Gott wan­deln. Dies bedeu­tet, dass wir gläu­big und in Ein­heit mit Gott durch das Leben gehen. Das aller­bes­te das wir im Leben tun kön­nen ist, dass wir Jesus in unser Leben auf­neh­men und nach sei­nem Wil­len fra­gen und trach­ten. Lasst uns also mit Gott wan­deln. Henoch gehört zu den bekann­te­ren Per­so­nen im Alten Tes­ta­ment. Das liegt dar­an, dass er zusam­men mit Elia der Ein­zi­ge war, der…
In unse­ren Grund­la­gen­pa­pie­ren wird der Auf­trag der see­tal chi­le mit den Wor­ten Samm­lung, Stär­kung und Sen­dung umschrie­ben. Ent­spre­chend dazu besteht das Visi­ons­bild eines Dor­fes. Nun ist uns auf­ge­fal­len, dass die Dimen­si­on der Sen­dung auf dem Bild gänz­lich fehlt und auch in unse­rer Gemein­de­kul­tur wenig betont wird. Wir glau­ben, dass wir an einem Punkt ange­langt sind, in der wir die Sen­dung ver­mehrt ins Visier neh­men und das Visi­ons­bild ent­spre­chend erneu­ern soll­ten. «Wenn das Salz auf das Fleisch, auf den Fisch kommt,…

Wie du und ich

05 Janu­ar 2020
«Ich will dich seg­nen und du sollst ein Segen sein» (nach 1. Mose 12,2). Die­se Zusa­ge von Gott erhielt Abra­ham, der Vater vie­ler Völ­ker. Von ihm for­der­te Gott einen unglaub­li­chen Auf­bruch: Er soll sei­ne Hei­mat ver­las­sen, wo er bereits 75 Jah­re lang ver­wur­zelt war. Als ein von Gott geseg­ne­ter Mann soll er für vie­le ande­re Men­schen und Völ­ker zum Segen wer­den. Im Leben Abra­hams und vie­ler wei­te­rer Per­so­nen ent­de­cken wir einen roten Faden: Gott spricht Men­schen an, seg­net sie und…
Wun­der­bar führ­te Gott Josua und die Israe­li­ten durch den Jor­dan in das ver­heis­se­ne Land. Mit der Jor­dan­über­que­rung hat etwas Neu­es hat ange­fan­gen und die Ver­heis­sun­gen Got­tes fin­gen an sich zu erfül­len. Was kön­nen wir von die­sem Moment ler­nen, damit auch wir Neu­es wagen und dadurch mehr von Got­tes Ver­heis­sun­gen in unse­rem Leben erfah­ren kön­nen? Es braucht einen neu­en Fokus, eine Rei­ni­gung und am Ende auch noch nas­se Füs­se.     In ein paar Tagen beginnt ein neu­es Jahr. Etwas neu­es…
Fie­len die die Haupt­be­tei­lig­ten damals nach der Geburt in Beth­le­hem in ein see­li­sches Tief? Mit­nich­ten! Die Erleb­nis­se jener Tage und Näch­te beweg­te sie wei­ter und sie leb­ten davon noch Mona­te und Jah­re. Und bei uns? Lebt Weih­nach­ten in uns wei­ter in ein neu­es Jahr hin­ein?   Wir sind auf dem Höhe­punkt der Weih­nachts­fei­ern 2019 ange­langt! Schon eini­ge Anläs­se sind hin­ter uns; ande­re haben wir noch vor uns. Wir fei­ern fröh­lich wei­ter mit Ange­hö­ri­gen, Freun­den und Ver­wand­ten. Das ist jedes Jahr…
Johan­nes der Täu­fer macht klar, dass es neben den gewohn­ten Weih­nachts­vor­be­rei­tun­gen noch ein paar ande­re Din­ge gibt, die im Blick auf den kom­men­den Herrn wich­tig sind: Als Weg­be­rei­ter Jesu ruft er zur Umkehr und Bus­se. Er ver­kün­digt den Hei­land und zeigt auf, dass der Weg zur Herr­lich­keit Got­tes über ihn, den gekreu­zig­ten Chris­tus führt. Als Evan­ge­list kuschelt er nicht, son­dern spricht Klar­text und wehrt sich radi­kal gegen jede Form von from­mer Heu­che­lei. Die Advents­zeit, die­se Zeit vor Weih­nach­ten ist für…
Eine Gefäng­nis­zel­le ist ein guter Ver­gleich für die Advents­si­tua­ti­on. Die Tür ist ver­schlos­sen und kann nur von aus­sen geöff­net wer­den. In Jesus kam Gott als Mensch auf unse­re Welt, um uns aus unse­ren Gefäng­nis­sen zu befrei­en. Die ein­zi­ge ange­mes­se­ne Reak­ti­on auf die Gna­de Got­tes, ist die von Maria, wenn sie sagt: «Ich bin die Die­ne­rin des Herrn und beu­ge mich sei­nem Wil­len.»   Am 21. Novem­ber 1943 schrieb Diet­rich Bon­hoef­fer aus dem Nazi-Gefäng­nis an sei­nen Freund Eber­hard Beth­ge: «So eine…
Als im Gleich­nis in Lukas 15 der Sohn nach lan­ger Zeit wie­der nach Hau­se kam, beschenk­te sein Vater ihn mit einem präch­ti­gen Kleid, einem Fin­ger­ring und Schu­hen. Zudem schlach­te­te er das Mast­kalb und schmiss ein Fest. Das alles bedeu­tet, dass der Rück­keh­rer die Iden­ti­tät eines Soh­nes zuge­spro­chen bekam. Väter und Müt­ter haben eben­falls die Auf­ga­be, ihren Kin­dern Iden­ti­tät zu spre­chen und dies auch in ihrer Geschlecht­lich­keit. «Im Hau­se muss begin­nen, was leuch­ten soll im Vater­land.» Die­se The­men­se­rie befasst sich mit…
Gaby Went­land ist eine inter­na­tio­nal bekann­te Refe­ren­tin. Sie wohnt mit ihrem Mann in Ham­burg und hat den Ver­ein MISSION FREEDOM gegrün­det, der sich gegen Men­schen­han­del und Zwangs­pro­sti­tu­ti­on rich­tet. Zusam­men mit ihrem Team neh­men sie jun­ge Frau­en und Kin­der auf und beglei­ten sie in eine neue Frei­heit. Ihre Refe­ra­te sind vol­ler Geschich­ten von Men­schen, die Got­tes Lie­be und Kraft erfah­ren haben und dadurch ver­än­dert wur­den.
Gaby Went­land ist eine inter­na­tio­nal bekann­te Refe­ren­tin. Sie wohnt mit ihrem Mann in Ham­burg und hat den Ver­ein MISSION FREEDOM gegrün­det, der sich gegen Men­schen­han­del und Zwangs­pro­sti­tu­ti­on rich­tet. Zusam­men mit ihrem Team neh­men sie jun­ge Frau­en und Kin­der auf und beglei­ten sie in eine neue Frei­heit. Ihre Refe­ra­te sind vol­ler Geschich­ten von Men­schen, die Got­tes Lie­be und Kraft erfah­ren haben und dadurch ver­än­dert wur­den.
Gott hat die Ehe gestif­tet als ein Geschenk für uns Men­schen. Was sind die Her­aus­for­de­run­gen einer Ehe? Und was macht Man(n) und Frau, dass eine Ehe hält – bis dass der Tod uns schei­det? Was für eine Stel­lung haben Mann und Frau in der christ­li­chen Gemein­de? Es gibt mehr­wö­chi­ge Ehe-Kur­se. Ein Paar wird bei meh­re­ren Mee­tings auf die Ehe vor­be­rei­tet. Und nun soll ich in 25 Minu­ten eine Pre­digt vor­le­gen, die mög­lichst vie­le anspricht und Ehen berei­chert und ver­än­dert?! Zum…
Auf dem fünf­ten Gebot («Du sollst Vater und Mut­ter ehren.») liegt eine rie­si­ge Ver­heis­sung. Die Umset­zung die­ser For­de­rung sieht in jeder Lebens­pha­se anders aus. Doch immer geht es dar­um, die Stel­lung von Vater und Mut­ter zu respek­tie­ren, zu ach­ten und zu stär­ken. Die Bedin­gung für erwach­se­ne Kin­der ist, dass sie Vater und Mut­ter ver­las­sen haben. Das Ziel ist nicht Unab­hän­gig­keit, son­dern sich in Frei­heit zuge­wen­de­te Her­zen. «Im Hau­se muss begin­nen, was leuch­ten soll im Vater­land.» Die­ser Satz von Jere­mi­as Gott­helf,…
Dass Gott sich in der Bibel als Vater vor­stellt, gibt den The­men Eltern sein, Erzie­hung und Kind­schaft eine rie­si­ge Wür­de. Got­tes väter­li­che Eigen­schaf­ten dür­fen wir zuerst per­sön­lich genies­sen und dann auch in der Erzie­hung anwen­den. Got­tes Erzie­hungs­mo­dell beschreibt sich mit den Wor­ten Frei­heit, Kon­se­quenz und Bezie­hung. Got­tes obers­te Prio­ri­tät ist eine Her­zens­be­zie­hung. Die Psy­cho­lo­gie sagt, dass das, was du in den ers­ten sechs Lebens­jah­ren erlebst, dein «Nor­mal» ist. Anders aus­ge­drückt: Was du im Leben als nor­mal emp­fin­dest, ist das, was…
Ein dia­me­tral ande­rer Per­sön­lich­keits­typ als Maria ist Petrus. Er ist ein stark extro­ver­tier­ter Mensch. Wenn die Gemein­schaft der Jün­ger Jesu her­aus­ge­for­dert war, reagier­te er meis­tens am schnells­ten. Er ist eine inno­va­ti­ve, lau­te Per­son, die aber immer wie­der mal an sei­ner Unste­tig­keit schei­tert. Jesus nimmt sich ihm an, ver­än­dert ihn und gibt ihm die gros­se Ver­ant­wor­tung, der Fels zu sein, auf dem Jesus sei­ne Gemein­de baut. Nach der letz­ten Pre­digt wur­de mir per Mail fol­gen­de Fra­ge gestellt: Was ist Jesus? Intro?…
Die Kir­che braucht bei­de, intro­ver­tier­te und extro­ver­tier­te Men­schen, damit sie bedacht Han­deln kann! In zwei Pre­dig­ten geht es um das Zusam­men­spiel von Men­schen mit die­sen zwei Per­sön­lich­keits­aus­rich­tun­gen. Maria, die Mut­ter Jesu, zeigt ein paar deut­lich intro­ver­tier­te Merk­ma­le. Heu­te ste­hen die Intro­ver­tier­ten im Fokus. Sie wer­den her­aus­ge­for­dert, zu geist­lich-emo­tio­nal rei­fen Men­schen her­an­zu­wach­sen. Vor vier Wochen war Debo­ra Som­mer bei uns und pre­dig­te zum The­ma «Vor­hang auf für lei­se Chris­ten». Seit etwa einem Jahr beschäf­ti­ge ich mich mit die­sem The­ma und habe…
In der Bibel gibt die Geschich­te von David und Mefi-Boschet ein ein­drück­li­ches Bild davon, wie Gott mit uns umgeht. Gott offen­bart sei­ne eige­ne wie­der­her­stel­len­de Natur in der Wei­se, wie David den Sohn sei­nes Freun­des Jona­tan wie­der­her­stellt. Was ist ein Name? Das Ding das wir eine Rose nen­nen, wür­de unter jedem ande­ren Namen eben so lieb­lich rie­chen. Dies ist die berühm­te Fra­ge, die Julia im tra­gi­schen Meis­ter­werk von Wil­liam Shake­speare stellt. Die Namen Capu­let und Mon­ta­gue waren für Romeo und Julia…

Gutes tun

06 Okto­ber 2019
Gute Taten tun, die Jesus für uns vor­be­rei­tet hat! Was heisst das? Wie bekom­men wir Zugriff auf die­se Taten? Wie aktiv sind wir beim Gutes tun und wie aktiv ist Gott? «Denn wir sind Got­tes Schöp­fung. Er hat uns in Chris­tus Jesus neu geschaf­fen, damit wir die guten Taten aus­füh­ren, die er für unser Leben vor­be­rei­tet hat» (Ephe­ser 2,10 NL). Die­ser Text ist ein fes­ter Boden auf dem wir uns an das The­ma von heu­te Mor­gen her­an wagen kön­nen: Gutes…
Wer sich Jesus Chris­tus zuwen­det, bekommt eine Woh­nung in der himm­li­schen Hei­mat! Lei­der sind die Vor­stel­lun­gen des Him­mels oft so farb­los und lang­wei­lig, dass vie­le sich gar nicht auf die ewi­ge Hei­mat freu­en. Die­se Pre­digt lie­fert moti­vie­ren­de Bil­der des Him­mels. Was wir über die Zukunft glau­ben, beein­flusst unser Leben im Hier und Jetzt. Es gibt fast nichts Schö­ne­res als an einem Spät­som­mer­tag mit dem Bike durch die Wäl­der zu strei­fen und von einem Höhen­weg auf den Hall­wi­ler­see zu schau­en. Die­se…
Unge­fähr die Hälf­te aller Men­schen sind intro­ver­tiert. Den­noch wer­den häu­fig Per­sön­lich­keits­merk­ma­le von Extro­ver­tier­ten als posi­ti­ver dar­ge­stellt – auch und gera­de im christ­li­chen Kon­text. Als Fol­ge füh­len sich Intro­ver­tier­te oft unzu­läng­lich und zie­hen sich noch stär­ker zurück. Dabei über­se­hen nicht nur sie selbst, son­dern auch ande­re, wel­che bedeu­ten­den Stär­ken und Fähig­kei­ten sie ein­brin­gen kön­nen. Debo­ra Som­mer zeigt, wie Intro­ver­tier­te ticken und wel­chen Bei­trag sie in die­ser Welt und ihren Gemein­den leis­ten kön­nen. Ihrem Wesen ent­spre­chend, kön­nen Intro­ver­tier­te viel im Reich Got­tes…

Heimat im Himmel

15 Sep­tem­ber 2019
Men­schen, die sich als Gäs­te auf der Erde ver­ste­hen und ihre Hei­mat im Him­mel haben, leben erfri­schend anders. Das Bei­spiel von Pau­lus aus dem Phil­ip­per­brief unter­mau­ert die­se The­se aus­drück­lich. Trotz Gefan­gen­schaft mit offe­nem Aus­gang ist die Grund­me­lo­die sei­nes Lebens Freu­de, Sor­gen­frei­heit, Gelas­sen­heit und Frei­heit. Von die­sem inspi­rie­ren­den Vor­bild wol­len wir etwas abschau­en.   Wie möch­test du ger­ne sein? Ich mache dir einen Vor­schlag: Dein Herz ist vol­ler Freu­de, auch wenn es mal ziem­lich eng wird im Leben. Du bist ein…
War­um fällt es uns so schwer, in einem säku­la­ren Umfeld von Jesus und unse­rem Glau­ben zu reden? Wie macht man das am bes­ten? Was könn­te mir dabei hel­fen? Kei­ne Stand­pau­ke, aber eine Moti­va­ti­ons­sprit­ze!   «Wer sich aber mei­ner und mei­ner Wor­te schämt, des­sen wird sich der Men­schen­sohn auch schä­men, wenn er kom­men wird in sei­ner Herr­lich­keit und der des Vaters und der hei­li­gen Engel» (Lukas 9,26 Lu). Als unser Nach­züg­ler Ben­ja­min mit 12 Jah­ren zum Zahn­arzt soll­te, sag­te er: «Mama,…
Wer­ner Mess­mer stand als Unter­neh­mer, Poli­ti­ker und Prä­si­dent des Schwei­ze­ri­schen Bau­meis­ter­ver­ban­des vie­le Jah­re im Ram­pen­licht. In einem Gespräch gibt er uns Ein­blick, wie er in die­sen öffent­li­chen Ämtern sowie in sei­nem Pri­vat­le­ben mit Gott unter­wegs ist. Sei­ne Art, wie er den Glau­ben lebt, und die Erfah­run­gen, die er dabei macht, sind sehr ermu­ti­gend und inspi­rie­rend.
Was macht den Vater im Him­mel zum bes­ten Gast­ge­ber? Auf­grund des bekann­ten Psalm 23 zie­hen wir Rück­schlüs­se auf unse­re eige­ne Gast­freund­schaft. Und wir wer­den ein­mal mehr dar­über stau­nen wir gross­zü­gig und gut Gott ist.   Unser Jah­res­the­ma «Will­kom­men daheim» meint, dass jeder von uns per­sön­lich beim himm­li­schen Vater Hei­mat fin­det, aber auch, dass wir ein­an­der in die­ser Welt Gast­freund­schaft anbie­ten. Der katho­li­sche Pries­ter Roma­no Guar­di­ni ver­knüpft die­se bei­den Strän­ge mit­ein­an­der: «Sol­len wir aber Gast­freund­schaft üben kön­nen, so müs­sen wir den,…
«Ver­gesst nicht, Frem­den Gast­freund­schaft zu erwei­sen, denn auf die­se Wei­se haben eini­ge Engel beher­bergt, ohne es zu mer­ken!» (Hebrä­er 13,2). Das grie­chi­sche Wort, das in der Bibel für Gast­freund­schaft benutzt wird, meint wört­lich die Lie­be zum Frem­den. Sol­che Gast­freund­schaft ist nicht nur Gas­tro­no­mie, son­dern auch ein geist­li­ches Gesche­hen.   Rab­bi Schmu­el von Bry­sow war einer, der von sei­ner chas­si­di­schen Rich­tung höchst geach­te­ten Män­ner. Und er war reich. Eines Tages kam eine gros­se Grup­pe von Kauf­leu­ten nach Bry­sow, und zwar kurz…
Jesus for­dert sei­ne Nach­fol­ger auf, «die Völ­ker zu Jün­gern zu machen». Ein Jün­ger damals war wie ein Lehr­ling bei uns vor 70 Jah­ren. Damals wur­de ein Lehr­ling Teil der Fami­lie des Meis­ters, er schau­te ihm zu und lern­te, wie man eine Sache macht, um sie dann selbst zu tun. Um die­sen gros­sen Auf­trag aus­zu­füh­ren, sol­len Chris­ten gehen, tau­fen und leh­ren.   Im Ost­schwei­zer Tag­blatt berich­tet ein Mann namens Kon­rad Bösch: «Bald kommt wie­der die Zeit, da die Lehr­stel­len neu besetzt…
Gehö­ren denn Frus­tra­tio­nen genau­so zum Leben wie Glücks­mo­men­te? Wir bewäl­ti­gen wir Frust­mo­men­te im Leben?   Herz­lich will­kom­men zu Hau­se – all denen die aus den Feri­en zurück sind. Hof­fent­lich habt ihr viel Freud­vol­les zu erzäh­len. Hof­fent­lich hat alles gestimmt: das Wet­ter, das Essen, die Aus­flü­ge, das Bett, das Mit­ein­an­der als Fami­lie, als Ehe­paar, oder unter Freun­den! Nach den schöns­ten Feri­en ist für vie­le auch das Nach­hau­se kom­men wie­der etwas sehr Schö­nes: Wie­der die gewohn­ten vier Wän­de, wie­der das gewohn­te Bett, wie­der…
Wir haben in der letz­ten Zeit viel gehört, über Hei­mat, hei­misch wer­den und daheim sein bei Gott. Heu­te will ich die Fra­ge stel­len: Wo wohnt eigent­lich Gott? Der Leh­rer frag­te in der Schu­le: Wo wohnt Gott? Ein Schü­ler hebt sofort die Hand und sag­te: «Gott wohnt im Bade­zim­mer.» «Wie kommst du dar­auf?» frag­te der Leh­rer. Der Schü­ler erwi­der­te: «Immer am Mor­gen, wenn mein Vater vor der geschlos­se­nen Bade­zim­mer­tü­re steht pol­tert er an die Türe und ruft: «Mein Gott, bist du…
«Es gibt Freun­de, es gibt Fami­lie – und es gibt Freun­de die zur Fami­lie werden»Willkommen daheim! Ech­te Freun­de sind gesucht – weil gute Bezie­hun­gen Gold wert sind. Hilf­rei­che Tipps für das Ent­ste­hen von Freund­schaf­ten.   Von ARD ist mir eine «Erleb­nis Erde»-Sendung in Erin­ne­rung in der auf­ge­zeigt wur­de, dass es auf der Erde 10 Mil­lio­nen Tier- und Pflan­zen­ar­ten gibt, von denen kei­ne allein über­le­ben kann. Sei es für die Ernäh­rung oder die Ver­meh­rung oder ande­re Ansprü­che: Sie sind über­le­bens­wich­tig auf­ein­an­der…
Ein Gelähm­ter erfährt durch Jesus Hei­lung und Ver­ge­bung sei­ner Sün­den. Er kommt zu die­ser Erfah­rung, weil er Freun­de und Nächs­te hat, die ihm dazu ver­hel­fen. Sie haben ein Herz für ihn. Sie tra­gen ihn zu Jesus und geben trotz Hin­der­nis­sen nicht auf. Sie glau­ben fest dar­an, dass Jesus hel­fen wird und wer­den so für den Gelähm­ten zum Segen. Wir wol­len heu­te Mor­gen mit­ein­an­der über eine Geschich­te nach­den­ken, die Sie wahr­schein­lich alle sehr gut ken­nen. Es ist die Geschich­te von der…
Das Buch Rut spricht vom Aus­zug von Zuhau­se sowie der Rück­kehr. Damit die Wit­we Rut in Isra­el hei­misch wer­den konn­te, brauch­te sie einen Löser. Boas über­nahm die­se Funk­ti­on. Dadurch bekam sie eine Lebens­grund­la­ge und ewi­ge Hoff­nung. Jesus ist unser Erlö­ser; auch er ermög­licht uns im Haus Got­tes eine Hei­mat. Die heu­ti­ge Seg­nung von Noemi G. ist Anlass genug, uns mit der Noo­mi der Bibel im Buch Ruth zu beschäf­ti­gen. Es ist eine Geschich­te des Heim­kom­mens. Vor­erst aller­dings ging’s ab in…
Ech­te Ruhe fin­den wir nicht durch eine Metho­de, son­dern durch eine Per­son. Jesus will uns sei­ne Ruhe geben. Die Som­mer­fe­ri­en ste­hen vor der Tür. Eine Zeit, in der wir uns wün­schen, zur Ruhe zu kom­men, neue Ener­gie zu tan­ken und dem Stress des All­tags zu ent­flie­hen. Und damit kommt auch die Fra­ge, wie denn das genau funk­tio­niert. Auf jeden Fall stel­le ich mir die­se Fra­ge immer wie­der. «Wie kom­me ich zur Ruhe? Wie kann ich mal abschal­ten und neue Ener­gie…
Was ler­nen ande­re von dir? Was hören sie von dir? Was sehen sie an dir? Pau­lus ist ein Voll­bild-Vor­bild! Was sehen die Leu­te an dei­nem Christ­sein? Will­kom­men daheim! Ja, wie sieht es denn daheim aus? Mama und Papa sagen manch­mal «Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm»! «Das hat er oder sie von mir» sagen bei­de, Mama und Papa, wenn sie etwas Posi­ti­ves an ihren Kin­dern ent­de­cken, und wenn es etwas ist, das nicht so gut ist, sagen auch bei­de:…
Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, hast du immer noch Sicht nach vor­ne. Unser Vater kämpft für dich. Dein Kampf ist auch Got­tes Kampf. Wir wer­den nicht vor allem bewahrt in unse­rem Leben. So wie Juda und Jeru­sa­lem auf das Schlacht­feld muss­ten, müs­sen auch wir manch­mal auf den Schau­platz und dür­fen dabei sehen, wie Gott für uns kämpft. Jesus hing am Kreuz, um uns zu ret­ten von unse­rer Schuld. Er sieg­te für uns. Sein Sieg ist der Weg…
Zuerst müs­sen wir selbst leben, um dann ande­ren zum Leben zu ver­hel­fen. Die­se Rei­hen­fol­ge wird uns durch eine Geschich­te von Aus­sät­zi­gen illus­triert, die zuerst ihren eige­nen Bauch voll­schlu­gen und anschlies­send die gute Nach­richt wei­ter­erzähl­ten. Wir wer­den im Hau­se Got­tes zu Tisch gebe­ten. Dort wer­den wir mit Köst­lich­kei­ten ernährt. Dar­auf­hin sind wir her­aus­ge­for­dert, ande­re ein­zu­la­den. Vor jedem Flug wird einem erklärt, wie man im Not­fall mit der Sauer­stoff­mas­ke umzu­ge­hen hat. Zieh die Mas­ke zu dir her­un­ter. Plat­zie­re die Sauer­stoff­mas­ke über dei­nem…
Pfings­ten ist aus dem jüdi­schen Fest Scha­wuot her­aus ent­stan­den, das auch «Fest der Ern­te» genannt wird. Des­halb ist es nahe­lie­gend, dass Pfings­ten wie­der­um eine Ern­te­zeit ein­läu­tet. Durch den Emp­fang des Hei­li­gen Geis­tes wer­den die Nach­fol­ger von Jesus mit einer Kraft aus­ge­rüs­tet, durch die sie Zeu­gen für die Sache Jesu bis in die hin­ters­ten Win­kel der Erde sein kön­nen. Dadurch wer­den Men­schen bei Gott hei­misch. Will­kom­men daheim! Als die Israe­li­ten aus der Gefan­gen­schaft aus­zo­gen, dau­er­te es genau sie­ben Wochen, bis sie…
Wie ver­schie­den sind wir doch! Will­kom­men daheim! Das tönt nach einem ange­neh­men Zuhau­se. Das tönt nach Fami­lie. Jetzt mal ehr­lich! Neh­men wir damit den Mund nicht etwas zu voll, wenn es uns mal so rich­tig bewusst wird, wie ver­schie­den wir sind? Jesus hat damals, als er bei uns auf die­ser Erde war, auch in Gemein­den hin­ein­ge­schaut. Immer wie­der. Das war nicht in Kir­chen, das war im Tem­pel, dort wo der Got­tes­dienst statt­fand.  Ganz herz­lich begrüs­se ich euch zu unse­rem Got­tes­dienst!…
Jesus for­dert sei­ne Beglei­ter her­aus, umzu­keh­ren und wie die Kin­der zu wer­den (Mat­thä­us 18,3). So rich­tig beim himm­li­schen Vater hei­misch zu wer­den, erfor­dert einen kind­li­chen Glau­ben. Zu einem sol­chen fin­det jemand, wenn er die vor­he­ri­gen Pha­sen «nai­ver Glau­be» und «kom­ple­xer Glau­be» hin­ter sich gelas­sen hat.   Vor vier Wochen berich­te­te eine Frau hier im Got­tes­dienst, wie sie durch schwe­re Heim­su­chun­gen hin­durch zu einem kind­li­chen Glau­ben gefun­den habe. Kind­lich glau­ben ist ein Zei­chen der Rei­fe in der Bezie­hung zum himm­li­schen Vater.…
Die Bibel stellt Gott immer wie­der als Vater mit vie­len guten Eigen­schaf­ten vor. Durch die­se wol­len wir uns her­aus­for­dern las­sen, eben­falls in unse­ren Fami­li­en eine gute Vater­schaft zu leben. Trotz allen Bemü­hun­gen ver­pas­sen wir man­ches und wer­den selbst unse­ren eige­nen Anfor­de­run­gen nicht gerecht. Dies hin­ter­lässt Spu­ren bei den Kin­dern. Doch Gott als Vater nimmt sich uns an und schenkt Hei­lung. Eine Gemein­de ver­an­stal­te­te einen Glau­bens­kurs zum The­ma «Auf­at­men in Got­tes Gegen­wart». Ein Kurs­teil­neh­mer hör­te sich alles gedul­dig an, blieb aber…
Gott hat nicht nur ein Vater­herz, son­dern auch ein Mut­ter­herz. Um bei ihm ganz hei­misch zu wer­den, brau­chen wir zu bei­den Her­zen eine gros­se Nähe. Die Bezie­hung zu unse­rer leib­li­chen Mut­ter hat gros­sen Ein­fluss auf die Nähe zum Mut­ter­herz Got­tes. Erlit­te­ne Mut­ter­wun­den müs­sen des­halb ver­sorgt wer­den und brau­chen Hei­lung.   Kai­ser Fried­rich II. mach­te Ver­su­che mit Kin­dern. Er woll­te die allen Men­schen gemein­sa­me Urspra­che her­aus­fin­den. Er glaub­te, sie ent­de­cken zu kön­nen, wenn beob­ach­tet wer­de, in wel­cher Spra­che Kin­der zu reden…
Was macht die Iden­ti­tät eines Men­schen aus? Der Wert des Men­schen wird ihm von Gott gege­ben, der alle Men­schen ein­zig­ar­tig und wert­voll erschaf­fen hat. Auf die­ser Grund­la­ge dür­fen wir freu­dig das Leben erkun­den. Dabei fin­den wir eine tra­gen­de und erfül­len­de Iden­ti­tät nur bei Gott.   Was denkt ihr – hat es einen Zusam­men­hang, wie Max sich sel­ber sieht, und wie er ande­re behan­delt? Ich bin über­zeugt, dass unse­re Iden­ti­tät, unser Selbst­ver­ständ­nis, einen rie­sen Ein­fluss dar­auf hat, wie wir uns ver­hal­ten.…
Unter dem Begriff «Heim­su­chung» ver­ste­hen wir einen Schick­sals­schlag, der als Prü­fung oder Stra­fe von Gott emp­fun­den wird. In Lukas 19,44 begeg­net uns das Wort in der Bibel und meint den Besuch Jesu in Jeru­sa­lem, mit dem er die Men­schen zum himm­li­schen Vater nach Hau­se rufen woll­te. Auf­grund von per­sön­li­chen Geschich­ten soll das Poten­zi­al von Heim­su­chun­gen auf­ge­zeigt wer­den und wie sie uns näher zu Gott brin­gen kön­nen.   Unter «Heim­su­chung» ver­ste­hen wir laut Wiki­pe­dia einen Schick­sals­schlag, der als Prü­fung oder Stra­fe…
An Ostern fei­ern wir die Auf­er­ste­hung von Jesus Chris­tus. Tod und Auf­er­ste­hung gehö­ren zum ganz nor­ma­len geist­li­chen Rhyth­mus eines jeden Jesus-Nach­fol­gers dazu. Geist­li­ches Wachs­tum ist nicht zu haben ohne die klei­nen oder grös­se­ren Tode, die in jedem Leben auf­tau­chen. Ostern führt uns deut­lich vor Augen, dass die Auf­er­ste­hungs­kraft Got­tes grös­ser ist als der Tod. Eben­so klar wird uns, dass das Leben aus dem Ster­ben ent­steht. Ein schö­nes Bei­spiel dafür ist die Jeri­cho Rose, bei der aus schein­bar totem Gestrüpp durch…
Wir den­ken heu­te an die letz­te Weg­stre­cke von Jesus ans Kreuz und in den Tod. Die Pas­si­ons­ge­schich­te ist immer wie­der ein­drück­lich und geht unter die Haut. Was hat Jesus alles auf sich genom­men, um uns den Weg zurück zu Gott zu öff­nen. Allein, ohne Hil­fe? Wer stand ihm zur Sei­te und half ihm? Ich bin nicht sicher, ob Sie schon wis­sen, dass es nebst den Ers­te-Hil­fe-Kur­sen auch Letz­te-Hil­fe-Kur­se gibt. Die Sonn­tags-Zei­tung hat ihren Bericht über die­se Kur­se beti­telt mit «Das…
Was machst du, bevor du in eine neue Woh­nung ein­ziehst? Was machst du, bevor du in eine neue Hei­mat ein­ziehst? Was macht ein gan­zes Volk, wenn es in eine neue Hei­mat ein­zieht? Der heu­ti­ge Bibel­text befasst sich mit Aspek­ten die­ser Fra­ge. Wir beschäf­ti­gen uns mit einem Text aus dem 5. Buch Mose. Das israe­li­ti­sche Volk befin­det sich am Ost­ufer des Jor­dans und berei­tet sich auf die Ein­rei­se in sei­ne neue Hei­mat vor. Der Pro­phet Mose, der seit über 40 Jah­ren…
Gott legt uns immer wie­der Las­ten und Schwie­rig­kei­ten auf. Es ist wich­tig dass wir Las­ten oder Schwie­rig­kei­ten nicht ein­fach aus­mer­zen, und erst recht nicht, wenn es einen etwas kos­tet. Wenn wir damit leben und sie anneh­men, kön­nen Las­ten und Schwie­rig­kei­ten eine Quel­le des Reich­tums, der Tie­fe, des Wachs­tums und der Erfül­lung – ja, sogar des Glücks wer­den. Eine Legen­de aus der Saha­ra erzählt, dass ein miss­güns­ti­ger Mann in einer Oase eine beson­ders schö­ne jun­ge Pal­me her­an­wach­sen sah. Da er von…
Das Ziel im Leben mit Jesus Chris­tus ist es, beim himm­li­schen Vater hei­mi­scher zu wer­den. Weg­ge­fähr­ten hel­fen uns dabei. Aaron und Mir­jam waren Moses Weg­ge­fähr­ten. Dank ihnen wur­de Mose zu dem fähi­gen und rei­fen Mann, wie wir ihn aus der Bibel ken­nen. Mein bes­ter Kol­le­ge wäh­rend mei­ner ‘Tech­zeit’ war Enga­di­ner und Berg­füh­rer. Wenn wir in Buchs im Rhein­tal wäh­rend den Vor­le­sun­gen aus dem Fens­ter blick­ten, schau­ten wir direkt an die Kreuz­ber­ge am Ran­de des Alpsteins. Für ihn war das oft…
Vie­le Men­schen glau­ben dar­an, dass alles gut wird, sobald sie nur den per­fek­ten Part­ner gefun­den haben. Wer die gan­ze Last sei­ner Hoff­nun­gen und Sehn­süch­te auf den Part­ner lädt, wird ihn mit sei­nen Erwar­tun­gen erdrü­cken. Die Geschich­te von Jakob, Rahel und Lea illus­triert die­se Sache und weist uns den Weg zur Frei­heit. Schon immer wur­de die Sehn­sucht der Men­schen nach wah­rer Lie­be besun­gen und beschrie­ben, aber in unse­rer gegen­wär­ti­gen Kul­tur wird die­ses Ver­lan­gen ins schier Uner­mess­li­che gestei­gert. Die Büh­nen unse­rer Welt…
Jahr­zehn­te­lang war­te­te Abra­ham auf den ver­spro­che­nen Sohn und als er dann end­lich kam, soll­te er ihn auf einem Berg opfern. Isaaks Opfer lehr­te Abra­ham, Gott mehr zu lie­ben als sei­nen Sohn. Es ist auch unser Pro­blem, dass sich erfüll­te Träu­me ger­ne zu Göt­zen erhe­ben. Des­halb gilt es, sie immer wie­der auf den Altar zu legen. Nur die Din­ge kön­nen gefahr­los Teil unse­res Lebens blei­ben, die wirk­lich kei­ne Göt­zen­funk­ti­on mehr inne­ha­ben.. Genau vor zwan­zig Jah­ren schrieb ich an der Abschluss­ar­beit mei­ner…
Unse­re Beru­fung ist es, geist­lich zu wach­sen. Im Glau­ben wach­sen ist gleich­be­deu­tend mit «hei­misch wer­den» im Hau­se Got­tes. In die­ser Pre­digt wer­den die ver­schie­de­nen Wachs­tums­pha­sen gezeigt und du wirst moti­viert, dich nach der nächs­ten aus­zu­stre­cken. Das inten­si­ve Nach­den­ken und Leben mit der Bibel ist der kraft­volls­te Fak­tor im geist­li­chen Wachs­tum. Die jun­ge Nach­ba­rin von Albert Ein­stein unter­hielt sich auf einer Par­ty mit ihm. Die Frau frag­te ihn: «Was genau machen sie beruf­lich?» Ein­stein sah sie an und sag­te: «Ich wid­me…
Gott ist ein Gott für alle Genera­tio­nen. Jesus begeg­ne­te Men­schen der ver­schie­dens­ten Genera­tio­nen. Und wir? Begeg­nen wir nicht am liebs­ten Men­schen der eige­nen Genera­ti­on? Aber da wir meis­tens umge­ben sind mit Leu­ten aus ver­schie­de­nen Genera­tio­nen, soll­ten wir irgend­wie damit umge­hen kön­nen. Wie schaf­fen wir das? Wie schaf­fen wir das in der see­tal chi­le?   «Eines Tages sag­ten die Pro­phe­ten­schü­ler zu Eli­sa: ‘Wie du siehst, ist der Ort, an dem wir uns mit dir tref­fen, nicht groß genug. Lass uns zum…
Im Gleich­nis von den zwei ver­lo­re­nen Söh­nen stellt sich die Fra­ge, wer dann die Arbeit auf dem Bau­ern­hof tun soll? Offen­sicht­lich hat sich der älte­re Bru­der ver­tan, indem er auf dem Acker schuf­te­te wie ein Skla­ve. Aber nur im Fest­saal sit­zen, geht ja auch nicht. Jeder Mensch streckt sich nach Lie­be, Annah­me und Wert­schät­zung aus. Wenn wir uns die­se Din­ge durch unser Tun erar­bei­ten wol­len, kommt es schlecht. Wenn wir aber auf dem Fun­da­ment von Lie­be, Annah­men und Wert­schät­zung han­deln,…
Der älte­re Sohn im Gleich­nis ist im eige­nen Zuhau­se fremd und lebt eine ver­bit­ter­te «Wai­sen­kind Men­ta­li­tät». Der gan­ze Reich­tum des Vaters wür­de ihm zur Ver­fü­gung ste­hen, doch er nutzt ihn nicht. Wie kann der Wan­del von einem sol­chen Lebens­stil zu einer Sohn- bzw. Toch­ter­men­ta­li­tät und somit zu einem befrei­ten Christ­sein gesche­hen?  Das Zuhau­se ist der Ort, wo ich bedin­gungs­los ange­nom­men bin und mich so geben kann, wie ich bin. Dort kann ich auch mal einen «Anschiss» zur Schau tra­gen und…
Suche Frie­den und jage ihm nach! Der Frie­de ist doch eine Frucht des Geis­tes, der in unse­ren Her­zen ist. Was gibt es da zu suchen und zu jagen?! And­rer­seits ist uns bewusst, dass ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben uns nicht in den Schoss fällt. Doch für ein gemüt­li­ches Zuhau­se ist Frie­den! Will­kom­men daheim bei unse­rer Spu­ren­su­che nach Frie­den! Frie­de ist gar nicht so ein­fach zu defi­nie­ren. Vie­le sagen spon­tan: Frie­de ist das Gegen­teil von Krieg. Aber ist das, was ein Krieg in…
Die­se Pre­digt ver­bin­det das Jah­res­the­ma «Will­kom­men daheim» mit einer aktu­el­len Her­aus­for­de­rung im Gemein­de­le­ben, die uns beschäf­tigt. Und zwar stel­len wir uns der Fra­ge, wie wir inspi­riert durch die Gast­freund­schaft in Got­tes Haus, eine umfas­sen­de Will­kom­mens­kul­tur für die see­tal chi­le ablei­ten kön­nen. Bei die­sem Unter­fan­gen stos­sen wir im Gleich­nis vom Vater mit den zwei ver­lo­re­nen Söh­nen auf star­ke Impul­se.  Immer im Janu­ar füh­ren wir einen soge­nann­ten Visi­ons-Got­tes­dienst durch. Die­se Got­tes­diens­te sol­len den Blick nach vor­ne öff­nen. Wir reden dar­über, wel­che geist­li­che Bedeu­tung…
Was ist Hei­mat? Ist Hei­mat ein­fach ein Land oder viel­leicht sogar nur ein Haus, mit dem wir sen­ti­men­ta­le Erin­ne­run­gen ver­bin­den? Laut Psalm 91,9 macht die Anwe­sen­heit Got­tes einen Ort zur Hei­mat: «Beim HERRN bin ich gebor­gen! Ja, bei Gott, dem Höchs­ten, hast du Hei­mat gefun­den.» In die­ser Pre­digt­se­rie wer­den wir gemein­sam ent­de­cken, wie man inner­lich heim­kom­men, zu einem erfüll­ten Leben fin­den und ande­ren dabei hel­fen kann, die­se Hei­mat zu ent­de­cken. Am Sonn­tag­mor­gen, als ich als Kind bzw. Jugend­li­cher noch im…
Ganz am Ende des Gebets Unser Vater geht es in die Anbe­tung über. «Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herr­lich­keit in Ewig­keit.» Das ist nicht nur in die­sem Gebet so, son­dern an ganz vie­len ande­ren Stel­len in der Bibel auch – und könn­te zu einer Lebens­ge­wohn­heit wer­den. Heu­te ist der 30. Dezem­ber. Wenn du noch offe­ne Neu­jahrs­vor­sät­ze vom letz­ten Janu­ar hast, ste­hen noch etwa 30 Stun­den zur Ver­fü­gung. Falls dein Vor­satz hiess, Sachen nicht mehr auf die…
Ohne per­sön­li­che Got­tes­be­geg­nung bleibt Weih­nach­ten nur ein Mär­chen und der per­sön­li­che Glau­be fad und unat­trak­tiv. Um dies zu ändern, wur­de Gott in der Per­son von Jesus Mensch und mach­te sich berühr­bar, sicht­bar, hör­bar und erfahr­bar. Durch eine Got­tes­be­geg­nung wird aus Advent ein Adven­ture! Wenn man das Wort Advent mit den drei Buch­sta­ben u‑r-e ver­län­gert, heisst es Adven­ture (Aben­teu­er). Unser Jah­res­the­ma heisst «Aben­tüür Gebät». Das Gebet wird dann zu einem Aben­teu­er, wenn es zu einer Got­tes­be­geg­nung kommt, was ja auch der…
Im Auf­trag von Gott weist er hin auf die Geburts­stun­de eines noch nie dage­we­se­nen, mäch­ti­gen Herr­schers. Jesa­ja beschreibt ihn mit vier gewinn­brin­gen­den Namen. Ein Mes­si­as der 1:1 auch in unse­re heu­ti­ge Dun­kel­heit passt. Weih­nach­ten ist ein ein­zig­ar­ti­ges Lich­ter­fest! Was da alles in Gär­ten und auf Bal­ko­nen leuch­tet ist ein­drück­lich; mit Schlit­ten, Ren­tie­ren und Samich­läu­sen hat jedoch viel wenig zu tun mit Beth­le­hem. In Bett­wil fah­ren wir jeweils an einem Haus mit Gar­ten vor­bei, das zur Lich­ter­welt umfunk­tio­niert wur­de. Da tritt man…
Die Reform von König Asa ist eine hilf­rei­che Illus­tra­ti­on, wie wir unse­re Tür hoch und die Tor weit machen kön­nen, um den König aller König­reich zu emp­fan­gen. Die­se Pre­digt ist spe­zi­ell an Chris­ten gerich­tet, deren Glau­bens­le­ben lau gewor­den ist und die sich nach mehr Begeis­te­rung, Ruhe und Frie­den durch Jesus Chris­tus seh­nen. Die Advents­zeit ist pas­send, um uns auf das Kom­men von Jesus vor­zu­be­rei­ten.
Lini­en­bus-Gebe­te las­sen uns erfah­ren, dass sich Gott ver­än­dern lässt. Bei den Heiss­luft­bal­lon-Gebe­ten erfah­ren wir selbst eine Ver­än­de­rung. Auf jeden Fall haben Gebe­te die Kraft zur Ver­än­de­rung von Gott, der Welt und uns selbst! Doch bei den Gebe­ten geht es nicht in ers­ter Linie dar­um, Pro­ble­me zu lösen, son­dern die Bezie­hung zum himm­li­schen Vater zu ver­tie­fen.
Der Bren­nen­de Berg (356,7 m ü. M.) ist eine bewal­de­te Anhö­he auf der Gren­ze der saar­län­di­schen Städ­te Saar­brü­cken und Sulz­bach. Er beher­bergt ein schwe­len­des Koh­len­flöz, das im 17. Jahr­hun­dert in Brand geriet und noch heu­te schwelt. Sol­che Unter­grund-Feu­er erin­nern an etwas, das bei vie­len Men­schen – auch bei mir selbst – zu sehen ist: ein schwe­len­des Innen­le­ben, das man schwer ersti­cken kann und immer wie­der mal aus­bricht. Jesus Chris­tus ist in der Lage, uns von unse­ren Ver­let­zun­gen, Fest­le­gun­gen und Prä­gun­gen…
Auf der Suche nach Lie­be und Frei­heit Sie leb­te in der Welt der Schö­nen und Rei­chen und hat­te eine eige­ne Agen­tur für Pro­mo­ti­on und Sty­ling. Tina stand ger­ne vor der Kame­ra und kre­ierte ihre eige­ne Welt «World of Venus» mit Pin-Up-Kalen­dern und VIP-Events. Als Gla­mour Girl pfleg­te sie ihr Image als «Lie­bes­göt­tin». Tina Schmidt erzählt aus ihrem Leben: «Ich fühl­te mich nur geliebt, wenn ich begehrt wur­de. Ich dach­te, ich wür­de ster­ben ohne Sex. Erst eine ganz ande­re Art von…
Erlö­se uns von dem Bösen! Eine befrei­en­de, unver­zicht­ba­re Bit­te für das gemein­sa­me Gebet! In einer tur­bu­len­ten Welt benö­ti­gen wir eine sol­che Adres­se zum Auf­tan­ken. Gott traut es uns zu, auch unter bösen Umstän­den an unser Ziel des Glau­bens zu kom­men, weil wir nicht allein unter­wegs sind, son­dern zusam­men mit Jesus und vie­len ande­ren Gläu­bi­gen.
Das Buch Hiob ermög­licht uns einen tie­fen Ein­blick in das Böse, wer dahin­ter steht und wie es wirkt. Sehr ein­drück­lich lebt Hiob vor, wie wir uns in dunk­len Zei­ten ver­hal­ten kön­nen, um nicht eine Beu­te des Bösen zu wer­den. Durch sein Fest­hal­ten am Erlö­ser («Und doch weiss ich, dass mein Erlö­ser lebt und auf die­ser Erde das letz­te Wort haben wird.») wur­de sein Glau­be auf ein höhe­res Niveau geho­ben und er wur­de auf beein­dru­cken­de Wei­se geseg­net.
Jesus wur­de in den Berei­chen Beliebt­heit, Besitz und Macht vom Ver­su­cher geprüft. Es sind die drei Berei­che, die star­ke Moto­ren auch in unse­rem Leben sind. Zusam­men mit Angst bil­det sich dar­aus eine Nega­tiv­spi­ra­le: Man hat nie genug. Die drei evan­ge­li­schen Räte (Keusch­heit, Armut und Gehor­sam) sind gewis­ser­mas­sen die Brem­sen, die einen guten krea­ti­ven Umgang mit die­sen inne­ren Kräf­ten mög­lich machen.
Es gibt Ver­su­chung in Form von Prü­fung und Ver­su­chung in Form von Ver­füh­rung. Mit der sechs­ten Bit­te im Unser-Vater-Gebet beten wir Gott, dass wir nicht in Ver­su­chung hin­ein­ge­ra­ten, nicht in ihre Fal­le tap­pen. Bei die­ser Bit­te geht es nicht um eine Opti­mie­rung unse­rer Moral, son­dern um das Errei­chen des Ziels – das Sein bei Gott.
Jesus sagt: die Ern­te ist gross, aber nur wenig sind die Arbei­ter. Wie müs­sen wir die­se Wor­te von Jesus ver­ste­hen? Gemein­sam wol­len wir ent­de­cken was ern­ten für uns heu­te bedeu­tet und was unser Auf­trag ist in der gros­sen Ern­te Got­tes.
Brau­chen wir die Ver­ge­bung wirk­lich wie das täg­li­che Brot? Mit dem Gleich­nis vom Pha­ri­sä­er und dem Steu­er­ein­trei­ber, die gemein­sam im Tem­pel beten, zeigt Jesus, dass es zwei Sor­ten von Men­schen gibt, näm­lich sol­che, die wis­sen, dass sie Sün­der sind, und sol­che, die es nicht wis­sen. Dabei wäre das Erken­nen der eige­nen Anfäl­lig­keit für Sün­de doch der Schlüs­sel zu einem beschwing­ten und fröh­li­chen Leben mit Jesus!
In der Bibel steht mehr­mals, dass wenn wir uns wei­gern, ande­ren zu ver­ge­ben, Gott uns auch nicht ver­ge­ben wird. Die Ver­ge­bung ist sehr ein­sei­tig und unge­recht. Doch wenn wir es wagen, wer­den wir fest­stel­len, dass Bezie­hung ermög­licht und erneu­ert wird.
«Nichts ist fei­ger als die Aus­re­de; nichts ist grös­ser als das Zuge­ben der Schuld» (Fried­rich von Bodel­schwingh). Wie gehen wir um mit unse­rer Schuld? Wel­che Rol­le spielt unser Gewis­sen? War­um lehrt uns Jesus so zu beten?
Im Gleich­nis von der bit­ten­den Wit­we zeigt Jesus, dass aus­dau­ern­des und ent­schlos­se­nes beten zum Ziel führt. Die Wit­we kam zu ihrem Recht. Wie viel mehr wer­den Men­schen zu ihrem Recht kom­men, wenn sie ihren Vater im Him­mel beharr­lich bit­ten!
Manch­mal scheint uns unser täg­li­ches Brot nicht sehr appe­tit­lich zu sein – es ist schwer ver­dau­lich. Wie wir mit sol­chen Hart­brot­zei­ten umge­hen und dadurch sogar noch rei­fen kön­nen, ler­nen wir anhand von drei muti­gen Män­nern.
«Täg­lich» und «heu­te» brin­gen zum Aus­druck, dass wir den Vater im Him­mel nicht auf Vor­rat, son­dern um den täg­li­chen Bedarf bit­ten sol­len. Wenn wir immer schon im mor­gen leben, machen wir uns vie­le unnö­ti­ge Sor­gen. Die Pre­digt for­dert her­aus, jetzt ganz zu sein vor Gott – und wir wer­den beschenkt wer­den!
«Betet immer und in jeder Situa­ti­on mit der Kraft des Hei­li­gen Geis­tes. Bleibt wach­sam und betet auch bestän­dig für alle, die zu Chris­tus gehö­ren» (Ephe­ser 6,18). Es ist bemer­kens­wert, dass die­ser Vers unmit­tel­bar an die geist­li­che Waf­fen­rüs­tung anschliesst. Dar­um: Es ist für dich unver­zicht­bar, dass du betest! Und du kannst nicht dar­auf ver­zich­ten, dass ande­re für dich beten.
Wenn wir Jesus in unser Leben auf­neh­men, dann ist das weder Schmin­ke noch Mas­kott­chen noch Garan­tie für ein pro­blem­lo­ses Leben, son­dern lebens­ver­än­dern­de Kraft. Die­ser Ver­än­de­rungs­pro­zess hält an, bis wir am Ziel unse­res Glau­bens ange­langt sind.
Jabez bete­te gegen sei­nen eige­nen Namen, der ein Fluch­wort war. Er bedeu­tet Pein und Schmerz! Obschon das Gebet etwas selbst­be­zo­gen klingt, heisst es: Und Gott liess kom­men, was er erbe­ten hat­te. Jabez ist durch Gebet gegen sei­ne Ver­an­la­gung auf­ge­kom­men. Das Gebet ver­än­der­te sein Leben.
Ange­regt von der Geschich­te in Mar­kus 8,14–28 setzt sich die­se Pre­digt mit dem The­ma Zwei­fel aus­ein­an­der. Sie geht der Fra­ge nach, was Zwei­fel sind und wie wir in unse­rem Gebets­le­ben mit ihnen umge­hen kön­nen.
Dem Gebet in Jesu Namen wird eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Erfolgs­quo­te zuge­spro­chen. Was bedeu­tet es für einen Men­schen, in sei­nem Namen zu beten und als Hand­lungs­be­voll­mäch­tig­ter unter­wegs zu sein. Die per­fek­te Bevoll­mäch­ti­gung besteht in der Betreu­ung durch den Hei­li­gen Geist und im Ein­fluss durch Jesu Namen an aller­höchs­ter Stel­le.
Wir müs­sen nicht stän­dig fra­gen: «Jesus, was soll ich tun? Was ist dein Wil­le?» Und uns dann ärgern, wenn wir nichts hören! Nein. Wir dür­fen pla­nen und ent­schei­den, aber es ist nötig und gut, wenn wir dabei offen sind für Gott, der uns even­tu­ell drein­re­den will oder uns kor­ri­gie­ren will.
Jesus heil­te nicht nur See­len, son­dern gan­ze Men­schen nach Kör­per, See­le und Geist. Das will er durch sei­ne Ver­bün­de­ten auch heu­te noch tun. Den­noch ist es nicht zu leug­nen, dass unser Kör­per – je älter er wird – abneh­men wird. Ganz im Gegen­satz zum Geist, der von Tag zu Tag erneu­ert wird. Wie gehen wir mit die­ser Span­nung um?
Das Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Sohn ist ein Bild für das Evan­ge­li­um und gleich­zei­tig mit dem Vater Unser ver­knüpft. Wie sich die­se Ver­knüp­fung gestal­tet und was dies mit dem The­ma «Wenn Gott schweigt» zu tun hat, wird Bestand die­ser Pre­digt sein.
«Dein Wil­le gesche­he» Ist kei­ne Auf­for­de­rung, dass wir unse­ren Wil­len und unse­re Wün­sche ein­fach links lie­gen las­sen, son­dern ver­ant­wort­lich mit ihnen umge­hen. War­um das so ist und wie dies in der Pra­xis aus­se­hen kann, wird das The­ma die­ser Pre­digt sein.
«Dein Wil­le gesche­he wie im Him­mel so auf Erden.» Die­ser Satz kommt vor der Bit­te um Ver­sor­gung («Unser täg­li­ches Brot gib uns heu­te.»). Anschei­nend ist es wich­ti­ger, dass wir in ein tie­fe­res Ver­trau­ens­ver­hält­nis zu Gott hin­ein­wach­sen, als dass Er alle unse­re Wün­sche erfüllt.
Im Gebet kön­nen wir inner­lich aus den vie­len Bli­cken der Men­schen her­aus­tre­ten und uns unter den einen Blick Got­tes stel­len. Dort fin­den wir eine zutiefst befrei­te Lebens­wei­se, ohne Druck und vol­ler Kraft. Es ist das Leben in der Gegen­wart Got­tes, der Ort der Frei­heit.

Teenssegnung 2018

06 Mai 2018
Inspi­ra­tio­nen aus der Beru­fungs­ge­schich­te von Mose vor dem Dorn­busch für das eige­ne Leben.
Was bedeu­tet es, wenn Got­tes Reich kommt? Die Pre­digt will ermu­ti­gen, sich mit Gott zu ver­bün­den und sich als ein Gesen­de­ter für Got­tes Reich in die­ser Welt zu sehen. Wir kön­nen an Got­tes Reich mit­bau­en, indem wir Got­tes Wort Wirk­lich­keit wer­den las­sen.
In Psalm 13 lässt uns David Anteil haben, wie er in Zei­ten der Kri­sen betet. Dabei erlebt er sel­ber eine posi­ti­ve Wen­dung. Wel­che Schrit­te David zu die­ser Wen­dung füh­ren ist das The­ma die­ser Pre­digt.
Im Gebet, das David in Psalm 131 spricht, gibt er uns tie­fen Ein­blick in das Geheim­nis eines ruhi­gen Her­zens vol­ler Frie­den. Drei Fein­de, die aus­ge­wech­selt müs­sen, ste­hen die­sem Frie­den ent­ge­gen.
Eine Oster­pre­digt zum drei­fa­chen «Frie­de mit euch» von Jesus an die Jün­ger, die sich ver­ängs­tigt ein­ge­schlos­sen hat­ten. Die Auf­er­ste­hung von Jesus hat die Kraft, zuerst Her­zens­tü­ren und dann auch ande­re Türen auf­sprin­gen zu las­sen.
«Dein Reich kom­me». Das von Jesus im Gebet, das wir als Unser-Vater ken­nen. Von wel­chem Reich Jesus spricht, wel­chen Nerv er bei sei­nen Zeit­ge­nos­sen damit trifft und was das letzt­lich mit uns zu tun hat, ist The­ma die­ser Pre­digt.
Ein zwei­tes Mal geht es um die Fra­ge, wie der Name unse­res Vaters im Him­mel gehei­ligt wer­den kann. Durch Anbe­tung. Anbe­tung ist aber viel mehr als gute Gefüh­le und schö­ne Lie­der. Eben­so geht es um das Dan­ken, Kla­gen und Pro­kla­mie­ren. Anbe­tung ist der eigent­li­che Sinn unse­res Lebens. Die Geschich­te des Königs Joscha­fat aus 2. Chro­nik 20 bringt alle Facet­ten der Anbe­tung zusam­men und zeigt die wun­der­schö­nen Fol­ge davon.
Die­se Pre­digt geht der Fra­ge nach, was es bedeu­tet, den Namen unse­res Vaters im Him­mel zu hei­li­gen. Zudem wird der Zusam­men­hang zum drit­ten Gebot «Du sollst den Namen des HERRN dei­nes Got­tes nicht miss­brau­chen» auf­ge­zeigt.
Wer ist «Unser Vater», die Per­son, die wir im Gebet anspre­chen? Es ist ein Gott, der sich mit vier Buch­sta­ben (JHWH), die «sein» bedeu­ten, vor­stellt. Der Vater im Him­mel hat den Eigen­na­men «Er-wird-da-sein» und vie­le ande­ren Namen. Gott ist eben so gross und so weit, dass man ihn nicht mit einem Eigen­na­men ein­fan­gen kann. Das wür­de ihn begren­zen und fass­bar machen. Jeder ein­zel­ne sei­ner vie­len Namen zeigt gewis­se Eigen­schaf­ten von ihm.
Die Anre­de im «Unser Vater» ist in der ers­ten Per­son Plu­ral geschrie­ben. Jesus, der die­ses Gebet zur Nach­ah­mung emp­foh­len hat, hat sich dabei etwas über­legt. Wenn wir aus der Gemein­schaft her­aus den Vater im Him­mel anru­fen, wer­den wir kraft­vol­le Aus­wir­kun­gen unse­rer Gebe­te erfah­ren.
«Dein Wil­le gesche­he!» Wenn wir das wirk­lich wol­len, dann müs­sen wir ler­nen auf Got­tes Stim­me zu hören. In der Gemein­schaft geht es bes­ser und wir kön­nen ein­an­der unter­stüt­zen. Eine Form davon ist das pro­phe­ti­sche Gebet.
Wer ist eigent­lich «Unser Vater im Him­mel»? Mit wem sol­len wir laut Jesus reden? Auf der einen Sei­te ist er der nahe Vater und auf der ande­ren Sei­te wohnt er im fer­nen Him­mel. Wie ver­hält sich die Lie­be Got­tes zu sei­ner Hei­lig­keit? Unser Got­tes­bild hat gros­sen Ein­fluss auf die Grund­hal­tung, mit der wir beten.
Wir befas­sen uns mit der Visi­on der see­tal chi­le und stel­len uns der Fra­ge, wie Gott unse­re Gemein­de sieht. Dabei geht es um den Brun­nen mit­ten im Dorf sowie um die Bau­land­re­ser­ven.
Start ins neue Jah­res­the­ma «Aben­tüür Gebät». Auf die Bit­te sei­ner Jün­ger, sie beten zu leh­ren, ant­wor­te­te Jesus mit dem «Unser-Vater-Gebt». Die­ses Gebet gibt die Struk­tur für die Pre­dig­ten im Jahr 2018. Heu­te geht es dar­um, einen ers­ten Über­blick zu gewin­nen.

Treffpunkt Krippe

24 Dezem­ber 2017
Der Weg der Hir­ten und der Weg der Wei­sen nach Beth­le­hem zur Krip­pe ist ein ganz ande­rer. Den­noch führt es bei bei­den Grup­pen zur Anbe­tung Got­tes.

Baum des Lebens

03 Dezem­ber 2017
Der Baum des Lebens, der zu Adams und Evas Zei­ten im Para­dies stand, erscheint in der neu­en zukünf­ti­gen Stadt wie­der. Er trägt zwölf­mal im Jahr Früch­te und sei­ne Blät­ter haben Heil­kraft. Es ist ein frei­es Geschenk aus Gna­de, dass der Mensch noch eine zwei­te Chan­ce erhält, vom Baum des Lebens zu essen, um dann ewig bei Gott zu leben.

Anmutende Schönheit

26 Novem­ber 2017
Die­se Visi­on vom neu­en Jeru­sa­lem soll uns nicht zu welt­ab­ge­wand­ten, son­dern zu hoff­nungs­vol­len, frie­dens­stif­ten­den, lie­ben­den Men­schen for­men.

Dein Reich komme…

12 Novem­ber 2017
Wie sind die bibli­schen Ereig­nis­se ers­te Auf­er­ste­hung, Tau­send­jäh­ri­ges Reich und end­gül­ti­ges Gericht zu ver­ste­hen und ein­zu­ord­nen?

Gott ist gut

22 Okto­ber 2017
In einer Rede kurz vor dem Ein­zug in das Gelob­te Land erin­ner­te Mose das Volk Isra­el dar­an, in allem Wohl­stand Gott nicht zu ver­ges­sen und ihm dank­bar zu sein. Wie kön­nen unab­hän­gig von unse­rer per­sön­li­chen Situa­ti­on dank­bar sein?
Bab­ly­on die Gros­se wird uns als Pro­sti­tu­ier­te dar­ge­stellt, die Men­schen aus allen Völ­kern ver­führt. Eines Tages aber wird ihr letz­tes Stünd­lein schla­gen…

Bereit für Harmagedon

24 Sep­tem­ber 2017
In die­ser Pre­digt geht es nicht um die im Volks­mund genann­ten «Schalen­ge­rich­te», son­dern dar­um, wie ein Christ ange­sichts die­ser Zei­chen wach und beklei­det blei­ben kann. Die zen­tra­le Bibel­stel­le hier­für ist Offen­ba­rung 16,15.

Es lohnt sich eben doch

03 Sep­tem­ber 2017
Johan­nes gibt uns eine Über­sicht über die Gescheh­nis­se auf die­ser Welt und zeigt uns die Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen, die ein Nach­fol­ger von Jesus braucht, um in die­ser Zeit zu bestehen: Geduld, Gehor­sam und Glau­be. Was bedeu­tet das für unser Leben?
=D100:D101Die Zahl des Tie­res in Offen­ba­rung 13 ist 666. An ande­rer Stel­le spricht die Bibel vom Anti­chris­ten, der kommt und uns täu­schen will. Wo steckt er? Wie kön­nen wir ihn erken­nen und uns vor­be­rei­ten?
In Offen­ba­rung 12 ist ein top­ak­tu­el­les Bild beschrie­ben, dass sich laut ver­schie­de­ner Spe­ku­la­tio­nen am 23. Sep­tem­ber 2017 ver­wirk­li­chen soll. Wir sind gespannt. Auf jeden Fall zeigt uns die­ses Kapi­tel auf, auf wel­che Wei­se Satan in die­ser Welt wirkt und gegen wel­che Waf­fen er macht­los ist.
Laut Jesus ist es mit dem Reich Got­tes wie mit einem Senf­korn. Wenn es in die Erde gelegt wird, ent­steht eine gros­se Stau­de, die zum Nist­platz für Zug­vö­gel wer­den kann. Die Wachs­tums-DNA des Senf­korns wur­de in die Men­schen gelegt, die an Jesus Chris­tus glau­ben. Des­halb kann durch ihr Leben Gros­ses ent­ste­hen.
Jesus hat einem jeden sei­ner Nach­fol­ger ein Teil sei­nes Reich­tums gege­ben, mit dem sie han­deln sol­len. Was ist der Auf­trag? Was ist das Kapi­tal? Wie sol­len sie han­deln? Was pas­siert bei der Bericht­erstat­tung?
Zwi­schen der 6. und 7. Posau­ne wird uns ein Blick hin­ter die Kulis­se gewährt. Wir sehen die zwei Zeu­gen, die ster­ben und nach einer Zeit wie­der auf­er­ste­hen.
Zwi­schen der 6. und 7. Posau­ne wird uns ein Blick hin­ter die Kulis­se gewährt. Wir sehen, dass Gott abso­lut sou­ve­rän über der gan­zen Sze­ne­rie herrscht.
Die Visio­nen der Posau­nen beant­wor­ten wich­ti­ge Fra­gen, wie bei­spiels­wei­se ein Nach­fol­ger von Jesus sich ange­sichts von Kata­stro­phen und Krie­gen auf die­ser Welt ver­hal­ten soll.
Jesus Chris­tus hat an Kar­frei­tag sein Leben für uns am Kreuz hin­ge­ge­ben. Immer wie­der sagt er, dass sei­ne Nach­fol­ger eben­falls Ver­fol­gung und Bedräng­nis erfah­ren wer­den. Die­se Din­ge gehö­ren sozu­sa­gen zum Kern­stück des Glau­bens. Das, was wir momen­tan in der west­li­chen Welt erle­ben, ist nicht nor­mal. Johan­nes sieht in zwei ver­schie­de­nen Visio­nen die sieg­rei­chen Über­win­der. Die­se Bil­der sol­len uns ermu­ti­gen, unser Leben ganz für Chris­tus hin­zu­ge­ben – kos­te es, was es wol­le.
Send­schrei­ben an Lao­di­zea Es gibt einen Weg im Evan­ge­li­um von einem gleich­gül­ti­gen, lei­den­schafts­lo­sen, lau­war­men Christ­sein hin zu einer «heis­sen» Lei­den­schaft für Jesus.

Für das grosse Ja

26 Febru­ar 2017
Send­schrei­ben an Thya­ti­ra Chris­tus for­dert die Gemein­de in Thya­ti­ra zu ganz vie­len Neins für das gros­se Ja her­aus!
Jesus per­sön­lich schreibt den sie­ben Gemein­den in Klein­asi­en ein himm­li­sches Feed­back. Den Ephe­sern sagt er, dass eine Gemein­de alles rich­tig machen und gros­se Magnet­wir­kung aus­üben kann, doch wenn die Lie­be fehlt, ist alles umsonst.

Alt oder neu?

29 Janu­ar 2017
Pau­lus sagt zu der Gemein­de in Ephe­sus, dass sie das neue Leben wie neue Klei­der anzie­hen sollt. In die­ser Pre­digt wird die­ser Pro­zess unter die Lupe genom­men.

Alpha und Omega

15 Janu­ar 2017
Die Offen­ba­rung setzt durch die vie­len gezeig­ten Bil­der unser Kopf­ki­no in Gang. Zu Beginn wird der Haupt­dar­stel­ler, Jesus Chris­tus, vor­ge­stellt. Dabei kommt Erstaun­li­ches zum Vor­schein!
Anhand von den Stich­wor­ten belong – belie­ve – behave erläu­tern wir unse­re Gemein­de­kul­tur und ‑kurs. Dabei beant­wor­ten wir Fra­gen, wie sich unse­re Will­kom­mens­kul­tur mit einer bibel­ori­en­tier­ten Bibel­aus­le­gung ver­ein­ba­ren lässt.
Heu­te star­ten wir in das neue Jah­res­the­ma «Weit­sicht». Im Ver­lau­fe des Jah­res 2017 wer­den wir das Buch der Offen­ba­rung aus­le­gen. Die­se Pre­digt gibt einen ers­ten Ein­blick und zeigt den eigent­li­chen Sinn der Offen­ba­rung auf. Sie ent­schlei­ert und ent­hüllt in leb­haf­ter, bild­li­cher Form die unsicht­ba­ren Rea­li­tä­ten und Mäch­te, die hin­ter den sicht­ba­ren Ereig­nis­sen ste­hen, und erklärt dadurch den Ver­lauf der Geschich­te.

Mega-Freude

25 Dezem­ber 2016
Eine Weih­nachts­pre­digt über die Mega-Freu­de, die die Hir­ten auf dem Fel­de erfuh­ren. Der Grund für die­se Freu­de war, dass der Hei­land gebo­ren wur­de und die Vor­aus­set­zung für Frie­den auf Erden geschaf­fen hat.
Das ist die letz­te der vier Pre­dig­ten über Arbeit und bün­delt das The­ma. Die Haupt­aus­sa­ge lau­tet: Chris­tus ist nicht nur am Sonn­tag unser HERR, son­dern er ist auch am Mon­tag unser Arbeit­ge­ber.

Die Sache mit dem Namen

04 Dezem­ber 2016
Wol­len wir uns mit der Arbeit einen Namen machen oder bekom­men wir einen Namen und tun dann die Arbeit? An die­ser Fra­ge ent­schei­det sich, ob ich bei der Arbeit glo­wen kann oder nicht.
In einer ers­ten von vier Pre­dig­ten zum The­ma Glau­be und Arbeit geht es um die Grund­la­gen. Fol­gen­de Fra­gen wer­den geklärt: Was hat Gott mit Arbeit zu tun? Was habe ich mit Arbeit zu tun? Wie arbei­ten wir?

Leben im Gegenwind

06 Novem­ber 2016
Dani­el zeigt uns als Vor­bild, dass wir kei­ne gesell­schaft­li­chen Total­ver­wei­ge­rer zu sein brau­chen, die in den Hun­ger­streik gehen oder sich aus allem zurück­zie­hen. Aller­dings müs­sen wir in sym­pa­thi­scher Ent­schlos­sen­heit den Punkt ken­nen, wo unser «Aber» kom­men muss.

Für eine starke Seele

23 Okto­ber 2016
Wor­s­hip besteht aus lob­prei­sen, dan­ken, kla­gen und pro­kla­mie­ren. Wenn wir in jeder Lebens­si­tua­ti­on Wor­s­hip machen, kann sich in uns eine star­ke See­le for­men.

Ich bin kein Elefant

16 Okto­ber 2016
Oft erle­ben wir eine Dis­kre­panz zwi­schen dem, was wir leben, und dem, was die Bibel eigent­lich vor­ge­se­hen hat. Die­se Span­nung gehört zum Leben eines Men­schen, der mit Jesus unter­wegs ist. In die­ser Pre­digt wird der Lösungs­weg auf­ge­zeigt, wie sich unser Leben den­noch nach­hal­tig und posi­tiv ver­än­dern kann.
Jan Hus (1369–1415) ist ein leuch­ten­des Vor­bild für einen Mann, der sein Leben für die Wahr­heit ein­setz­te. Sein Leben ende­te am 6. Juli 1415 beim Kon­zil von Kon­stanz auf dem Schei­ter­hau­fen. Es ist beein­dru­ckend, was für Aus­wir­kun­gen sein Leben hat­te.

Ich bin ein Glühwürmchen

25 Sep­tem­ber 2016
Was bedeu­tet es in der Öffent­lich­keit zu leuch­ten und was sind die Vor­aus­set­zun­gen dafür? Die­ser Fra­ge geht die­se Pre­digt anhand von Jako­bus 2,14–17 und wei­te­ren Stel­len die­ses Brie­fes nach.

Dankbarkeit

11 Sep­tem­ber 2016
Eine Pre­digt von Wie­land Mül­ler zur Dank­bar­keit. Mül­ler ist der Lei­ter von Chrischo­na Deutsch­land.

Kirche – in der Welt

04 Sep­tem­ber 2016
In der Bibel wer­den die Leu­te als glück­lich bezeich­net, die auf­grund ihres Glau­bens Wider­stand und Ableh­nung erfah­ren. War­um erzeugt die gute Nach­richt oft Rei­bung in die­ser Welt und was bedeu­tet dies für akti­ve Chris­ten?

Kirche – leibhaftig

21 August 2016
Ein Bild, das für die Kir­che in der Bibel immer wie­der benutzt wird, ist der Leib. Die Kir­che ist der Leib von Chris­tus auf die­ser Erde. Dies hat für unser Mit­ein­an­der und unse­ren Auf­trag star­ke Aus­wir­kun­gen.

Baywatch oder Beachclub

07 August 2016
Was bedeu­tet es in der Kir­che zu glo­wen? Mit die­ser Fra­ge befasst sich die­se und die nächs­ten drei Pre­dig­ten.

William Wilberforce

10 Juli 2016
Unmög­li­ches wird mög­lich! Die­se Aus­sa­ge wird durch das Leben von Wil­liam Wil­ber­for­ce (1759–1833) unter­mau­ert. Wil­ber­for­ce ist der Mann, der in der welt­weit füh­ren­den Skla­ven­händ­ler­na­ti­on Gross­bri­tan­ni­en die Skla­ve­rei abschaff­te.
Wir las­sen uns von ver­schie­de­nen Vor­bil­dern inspi­rie­ren, die in ihrer Zeit unter beson­de­ren Umstän­den «geglowt» haben. Han­na tat dies als eine kin­der­lo­se Frau. Im glei­chen Haus­halt gab es noch eine Neben­frau, die Kin­der hat­te, und sie des­halb ver­spot­te­te.

Esther

19 Juni 2016
Eine Kurz­pre­digt zum Thea­ter­stück «Esther» oder «Hier bin ich rich­tig».
Gibt es Fest­le­gun­gen und Flü­che, die sich auto­ma­tisch von einer Genera­ti­on auf die nächs­te über­tra­gen? Kann es sein, dass auf­grund mei­ner Vor­fah­ren ich blo­ckiert bin. In die­ser Pre­digt wird auf­grund von 2. Mose 34,1–9 eine Ant­wort auf die­se Fra­ge gege­ben.
Mar­tin Drey­er ist frei­er Theo­lo­ge, Dipl.-Pädagoge, Sucht­be­ra­ter und Schrift­stel­ler. Er wur­de in den Neun­zi­ger­jah­ren durch die Grün­dung der christ­li­chen Jugend­be­we­gung «Jesus Freaks» bun­des­weit bekannt. Sei­nen Durch­bruch als Autor schaff­te er mit der Volx­bi­bel, einer Bibel in einer leicht ver­ständ­li­chen Spra­che., die zum Taschen­buch-Best­sel­ler avan­ciert ist. Mar­tin ist ver­hei­ra­tet, hat eine Toch­ter und einen Sohn und lebt in Ber­lin. Trotz die­sen beacht­li­chen Erfol­gen gibt es in sei­nem Leben auch dunk­le Schat­ten­sei­ten. Das Schei­tern sei­ner ers­ten Ehe, Alko­hol und Dro­gen sowie ein…
Mar­tin Drey­er ist frei­er Theo­lo­ge, Dipl.-Pädagoge, Sucht­be­ra­ter und Schrift­stel­ler. Er wur­de in den Neun­zi­ger­jah­ren durch die Grün­dung der christ­li­chen Jugend­be­we­gung «Jesus Freaks» bun­des­weit bekannt. Sei­nen Durch­bruch als Autor schaff­te er mit der Volx­bi­bel, einer Bibel in einer leicht ver­ständ­li­chen Spra­che., die zum Taschen­buch-Best­sel­ler avan­ciert ist. Mar­tin ist ver­hei­ra­tet, hat eine Toch­ter und einen Sohn und lebt in Ber­lin. Trotz die­sen beacht­li­chen Erfol­gen gibt es in sei­nem Leben auch dunk­le Schat­ten­sei­ten. Das Schei­tern sei­ner ers­ten Ehe, Alko­hol und Dro­gen sowie ein…
Wie wür­de Jesus wohl homo­se­xu­ell emp­fin­den­den Men­schen begeg­nen? Auf die­se Fra­ge gibt es nur spe­ku­la­ti­ve Ant­wor­ten, weil es kei­ne sol­che Bei­spie­le in der Bibel gibt. Und doch ist ein kla­res Mus­ter zu erken­nen, wie Jesus Men­schen begeg­net: Vol­ler Zunei­gung und Mit­ge­fühl, und er begeg­net ihnen stets in gros­ser Klar­heit und mit her­aus­for­dern­der Deut­lich­keit.
Bis dass der Tod euch schei­det! in der heu­ti­gen Zeit enden die meis­ten Ehen vor dem Tod. In die­ser Pre­digt geht es um die Fra­ge, wie vor­zei­ti­ger Kor­ro­si­on der Ehe mit geeig­ne­tem Rost­schutz­mit­tel ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den kann.
Die drit­te Pre­digt zu der Mini­se­rie «Alles hat sei­ne Zeit». Wie kön­nen wir unse­re Zeit bes­ser ord­nen, so dass wir nicht ein­fach nur unter der Tyran­nei des Dring­li­chen ste­hen?
Die ers­te Pre­digt zu der Mini­se­rie «Alles hat sei­ne Zeit». Zeit ist eine Gabe Got­tes. Gott selbst hat sich Zeit genom­men und sie dir geschenkt, damit du zu sei­nem gelieb­ten Kind wer­den kannst!

flying for life

20 März 2016
David Gaut­schi stellt die Orga­ni­sa­ti­on MAF (Mis­si­on Avia­ti­on Fel­low­ship) vor.
Die fünf­te Pre­digt zu der Kam­pa­gne «Scham oder Würde»._x000D_ _x000D_ Wie kön­nen wir durch Jesus Chris­tus Ehre, Wür­de und Wie­der­her­stel­lung erfah­ren?

Unterwegs zum Wasser

28 Febru­ar 2016
Die drit­te Pre­digt zu der Kam­pa­gne «Scham oder Wür­de». Wie reagie­ren wir auf Beschä­mung und wie wer­den wir zu der bes­ten Ver­si­on von uns sel­ber?