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Data: 1. Novembre 2026 | Pre­di­ca­to­re:
Serie: | Tes­to bibli­co: Filip­pe­si 4,13
Sug­ge­ri­men­to: Ques­to ser­mo­ne è sta­to tra­dot­to auto­ma­ti­ca­men­te. Si pre­ga di nota­re che non pos­sia­mo accet­ta­re alcu­na responsa­bi­li­tà per l’ac­cu­ra­tez­za del contenuto.

Wie wir auf die Umstän­de des Lebens reagie­ren, beein­flusst mass­geb­lich, wie sich unser Leben ent­wi­ckelt. Wenn wir sieg­reich durchs Leben gehen wol­len, müs­sen wir uns an Got­tes Wahr­heit ori­en­tie­ren. Dies gibt uns die Kraft, die Her­aus­for­de­run­gen des All­tags zu bewäl­ti­gen und trotz schwie­ri­gen Umstän­de vor­wärts zugehen.


Zwei ein­ei­ige Zwil­lings­brü­der wuch­sen mit einem alko­hol­kran­ken Vater auf. Als sie erwach­sen waren, frag­te man den ers­ten Bru­der: „War­um bist du selbst Alko­ho­li­ker gewor­den?“ Er ant­wor­te­te: „Ich konn­te nicht anders. Mein Vater war Alko­ho­li­ker.“ Dann frag­te man den zwei­ten Bru­der: „War­um bist du erfolg­reich gewor­den, hast eine glück­li­che Fami­lie gegrün­det und trinkst nicht?“ Er ant­wor­te­te: „Ich konn­te nicht anders. Mein Vater war Alko­ho­li­ker.“ Bei­de hat­ten die­sel­be Ver­gan­gen­heit, bei­de hat­ten die glei­chen gene­ti­schen Vor­aus­set­zun­gen, zogen aber unter­schied­li­che Schlüs­se dar­aus. Bei­de waren Opfer eines alko­hol­kran­ken Vaters, aber sie reagier­ten unter­schied­lich dar­auf. Der ers­te fühl­te sich als Opfer sei­nes Vaters und glaub­te, er kön­ne nicht anders han­deln. Es ist schlimm, als Kind süch­ti­ger Eltern auf­zu­wach­sen. Noch schlim­mer ist es jedoch, selbst den glei­chen Weg einzuschlagen.

Elia

Nel Bibel gibt es ver­schie­de­ne Akteu­re mit unter­schied­li­chen Reak­tio­nen. Der Pro­phet Elia hat­te ein gros­ses Herz für Gott. Ich den­ke, er war ein fein­füh­li­ger Mensch und erkann­te die geist­li­che Not in der israe­li­ti­schen Gesell­schaft. Er sah, wie sich das Volk zuneh­mend von Gott abwand­te und frem­den Göt­tern nach­folg­te. Aus tie­fem Eifer für Gott stell­te er sich die­ser Ent­wick­lung ent­ge­gen und kün­dig­te eine Dür­re an (1. Köni­ge 17,1). Die Dür­re, ein Zei­chen mit der Hoff­nung, dass die Israe­li­ten wie­der zurück zu Gott fin­den. Wegen die­ser Bot­schaft wur­de Elia ver­folgt und leb­te über lan­ge Zeit in der Angst, sein Leben zu ver­lie­ren. Durch sei­ne Auf­ga­be wur­de er selbst zum Opfer der Umstände.

Mehr und mehr nahm er die Opfer­rol­le an und fühl­te sich allein. Er fühl­te sich allei­ne. Dabei ent­sprach das nicht ganz der Rea­li­tät. Obad­ja berich­te­te, dass er 100 Pro­phe­ten des HERRN vor Ise­bel ver­steckt und ver­sorgt hat­te. «Mein Herr, hat dir (Elia) denn nie­mand erzählt, was ich (Obad­ja) tat, als Ise­bel die Pro­phe­ten des HERRN töte­te? Ich habe 100 von ihnen in zwei Höhlen ver­bor­gen und mit Essen und Trin­ken ver­sorgt» (1. Köni­ge 18,13 NLB). Elia wuss­te von die­sen hun­dert Pro­phe­ten, fühl­te sich aber in sei­ner Ein­sam­keit und Belas­tung trotz­dem wie der Letz­te. Er war ein Opfer, er wur­de ver­folgt, war viel allei­ne, und sei­ne Wahr­neh­mung ent­sprach nicht der Rea­li­tät, obwohl er dar­auf ange­spro­chen wur­de. Er hör­te nicht auf, der Lüge zu glauben.

Die Geschich­te geht wei­ter, Elia erleb­te Got­tes gros­ses Wir­ken auf dem Berg Kar­mel. Nach die­sem Erleb­nis wur­de Elia wie­der ver­folgt. Er floh sehr weit weg und Gott frag­te ihn fol­gen­des: «Eine Stim­me sprach: Was tust du hier, Elia? Er sag­te: Ich habe dem HERRN, Gott, dem All­mäch­ti­gen, von gan­zem Her­zen gedient. Aber die Israe­li­ten haben ihren Bund mit dir gebro­chen, dei­ne Altä­re nie­der­ge­ris­sen und dei­ne Pro­phe­ten umge­bracht. Ich allein bin übrig geblie­ben, und jetzt wol­len sie auch mich noch umbrin­gen» (1. Köni­ge 19,14 NLB).

Elia wuss­te von den 100 Pro­phe­ten, die noch am Leben waren, behaup­te­te jedoch, allein übrig geblie­ben zu sein. Vier Bibel­ver­se spä­ter kor­ri­gier­te Gott Eli­as Aus­sa­ge und erklär­te, dass es noch 7’000 Men­schen gebe, die ihre Knie nicht vor Baal gebeugt und ihn nicht ange­be­tet hät­ten (1. Köni­ge 19,8). Elia war mut­los und erschöpft. Sei­ne Wahr­neh­mung war ver­zerrt, und er begann, einer Lüge zu glau­ben. Er war über­zeugt, allein zu sein, obwohl dies nicht der Wahr­heit ent­sprach. Obwohl er mit den Fak­ten kon­fron­tiert wur­de, hielt er an die­ser Über­zeu­gung fest. Die­se Lüge zog ihn immer tie­fer in die Opfer­men­ta­li­tät und ver­stärk­te sei­ne Nie­der­ge­schla­gen­heit bis hin zu depres­si­ven Gedanken.

Satan möch­te, dass wir Lügen glau­ben, weil sie uns von Got­tes Weg abbrin­gen kön­nen. Schon im Gar­ten Eden führ­te die Lüge der Schlan­ge zur ers­ten Sün­de. Des­halb nennt Jesus den Teu­fel den Vater der Lüge (Johan­nes 8,44). Es ist leicht, auf eine Lüge her­ein­zu­fal­len, beson­ders dann, wenn sie sich wie die Wahr­heit anfühlt. Elia war tat­säch­lich ein Opfer von Ver­fol­gung. Doch anstatt sich an der Wahr­heit fest­zu­hal­ten, begann er, sich über sei­ne Not zu defi­nie­ren. Er ver­fiel in eine Opfer­men­ta­li­tät. Sei­ne Gedan­ken könn­ten gewe­sen sein: „Ich bin allein. Ich bin der Letz­te. Das ist unge­recht. Das ist zu viel. Das schaf­fe ich nie.“

Der richtige Fokus 

Ein ande­rer Cha­rak­ter in der Bibel ist Josef. Als gelieb­ter Sohn sei­nes Vaters wur­de er aus Neid von sei­nen Brü­dern in die Skla­ve­rei ver­kauft. Sei­ne Jugend war von Leid geprägt. Plötz­lich befand er sich allein in einem frem­den Land, umge­ben von einer ande­ren Kul­tur und Spra­che. Als wäre das nicht genug gewe­sen, kam er spä­ter auch noch unschul­dig ins Gefäng­nis. Er hät­te allen Grund gehabt, ver­bit­tert zu wer­den und sich als Opfer sei­nes Schick­sals zu sehen. Doch genau das tat er nicht. Statt sich von sei­nen Umstän­den defi­nie­ren zu las­sen, ver­trau­te er Gott, bewahr­te sich eine gute Hal­tung und wur­de schliess­lich neben dem Pha­rao zum mäch­tigs­ten Mann Ägyp­tens. Obwohl Josef tat­säch­lich Opfer schwe­rer Unge­rech­tig­kei­ten gewor­den war, hielt er nicht an sei­ner Ver­let­zung fest. Jah­re spä­ter sag­te er zu sei­nen Brü­dern, die ihm all die­ses Leid zuge­fügt hat­ten: «Was mich betrifft, hat Gott alles Böse, das ihr geplant habt, zum Guten gewen­det» (1. Mose 50,20 NLB). Was für eine Frei­heit Josef hat­te, er konn­te ver­ge­ben und Got­tes Plan erkennen.

Josef und Elia waren bei­de Opfer, doch sie reagier­ten unter­schied­lich auf ihre Umstän­de. Wir alle leben in einer gefal­le­nen und gebro­che­nen Welt und tra­gen die Fol­gen der Sün­de mit (Römer 5,18). Jeder Mensch erlebt im Lau­fe sei­nes Lebens Unge­rech­tig­keit, Ent­täu­schung und Ver­let­zun­gen. Es geht nicht dar­um, die­se Erfah­run­gen oder unse­re Gefüh­le zu ver­drän­gen. Gefüh­le zu igno­rie­ren macht uns nicht stär­ker, son­dern oft nur gefühl­lo­ser. Doch so real unser Schmerz auch sein mag, dür­fen wir nicht zulas­sen, dass er uns in eine Opfer­men­ta­li­tät führt. Das Pro­blem mit der Opfer­men­ta­li­tät ist fol­gen­des: Wenn wir eine Opfer­men­ta­li­tät anneh­men, bezah­len wir zwei­mal. Das ers­te Mal bezah­len wir, wenn wir tat­säch­lich Opfer einer Unge­rech­tig­keit wer­den. Das zwei­te Mal bezah­len wir, wenn wir in die Opfer­rol­le schlüp­fen und dort ver­har­ren. Die erlit­te­ne Ver­let­zung kön­nen wir oft nicht ver­hin­dern. Ob wir uns jedoch dau­er­haft über unser Opfer­sein defi­nie­ren, liegt bei uns.

Wenn wir eine Opfer­men­ta­li­tät anneh­men, bezah­len wir zwei­mal. Das ers­te Mal, wenn wir ver­letzt wer­den. Das zwei­te Mal, wenn wir uns dau­er­haft über die Ver­let­zung definieren.

Gesù è il nostro modello

Jesus, das gröss­te Opfer, wur­de zu Unrecht für unse­ret­wil­len geop­fert und trotz­dem ist er nicht in die Opfer­men­ta­li­tät ver­fal­len son­dern ging als Sie­ger her­vor.  Jesus ist unser bes­tes Vor­bild, an ihm kön­nen wir uns ori­en­tie­ren. Obwohl er miss­han­delt, abge­lehnt und schliess­lich gekreu­zigt wur­de, ver­fiel er nie in eine Opfer­men­ta­li­tät, son­dern ging als Sie­ger her­vor. Drei Schlüs­sel­ei­gen­schaf­ten möch­te ich her­vor­he­ben. Ers­tens: Er ver­gab sei­nen Tätern (Lukas 23,34). Pas­tor Mat­thi­as hat vor vier Wochen über die­se wich­ti­ge Kern­kom­pe­tenz eines Chris­ten gepre­digt.Zwei­tens: Er ver­trau­te der Füh­rung sei­nes Vaters. Bei der drit­ten Eigen­schaft möch­te ich etwas ver­wei­len: Jesus war die Wahr­heit, lehr­te die Wahr­heit und leb­te die Wahr­heit (Johan­nes 14,6; Johan­nes 18,37). Gera­de weil er fest in der Wahr­heit ver­an­kert war, liess er sich weder von den Umstän­den noch von den Lügen sei­ner Geg­ner von sei­nem Auf­trag abbringen.

Wahr­heit:

Das steht in star­kem Kon­trast zu Elia. Elia war ein gros­ser Mann Got­tes, doch in sei­ner Erschöp­fung und Ein­sam­keit begann er eine Unwahr­heit zu glau­ben. Er war über­zeugt, allein zu sein, obwohl Gott ihm zeig­te, dass dies nicht stimm­te. Sei­ne Geschich­te erin­nert uns dar­an, wie ent­schei­dend es ist, wor­auf wir unse­ren Fokus rich­ten: auf unse­re Gefüh­le oder auf Got­tes Wahr­heit. Es gibt Zei­ten, in denen die Ver­su­chung beson­ders gross ist, in eine Opfer­men­ta­li­tät zu ver­fal­len. Ein­sam­keit und Dun­kel­heit kön­nen die­sen Kampf ver­stär­ken. Gera­de in die­ser Jah­res­zeit, wenn die Tage kür­zer wer­den, es früh dun­kel ist, Nebel die Sicht ein­schränkt und die Son­ne sich nur sel­ten zeigt, füh­len sich vie­le Men­schen schnel­ler ent­mu­tigt und iso­liert, und es ist gera­de in die­ser Zeit, dass wir anfäl­lig sind Unwahr­hei­ten zu glau­ben. Gera­de dann ist es wich­tig, nicht auf unse­re Gefüh­le oder Umstän­de zu schau­en, son­dern an der Wahr­heit fest­zu­hal­ten. Elia ver­lor die­sen Fokus. Er begann der Lüge zu glau­ben, allein zu sein, obwohl dies nicht der Rea­li­tät ent­sprach. Tief in sei­nem Inne­ren woll­te er sei­ne Ein­sam­keit bestä­tigt sehen, und so hielt er an einer Unwahr­heit fest. Doch bevor wir Elia ver­ur­tei­len, soll­ten wir uns selbst die­sel­be Fra­ge stellen:

Wel­cher Lüge ver­fällst du?

Viel­leicht wur­de dir ein­mal von jeman­dem gesagt, dass du häss­lich bist. Glaubst du das? Prü­fe es mit der Wahr­heit. Was sagt das Buch der Wahr­heit dazu? «Du hast mich mit mei­nem Inners­ten geschaf­fen, im Leib mei­ner Mut­ter hast du mich gebil­det. Herr, ich dan­ke dir dafür, dass du mich so wun­der­bar und ein­zig­ar­tig gemacht hast! Groß­ar­tig ist alles, was du geschaf­fen hast – das erken­ne ich!» (Psalm 139,13–14 HfA) Viel­leicht fällt es dir schwer, die­sen Vers auf dich selbst anzu­wen­den. Viel­leicht denkst du: Das mag für ande­re gel­ten, aber nicht für mich. Doch genau hier stellt sich eine wich­ti­ge Fra­ge: Wor­an ori­en­tie­ren wir uns? An unse­ren Gefüh­len, an den Mei­nun­gen ande­rer Men­schen oder an Got­tes Wahr­heit? Wer defi­niert letzt­lich, was wert­voll, schön oder gut ist? Die Welt? Wir selbst? Oder Gott, unser Schöp­fer? Unse­re Ant­wort auf die­se Fra­ge prägt mass­geb­lich, wie wir mit den Her­aus­for­de­run­gen des Lebens umge­hen. Der bekann­te Song­wri­ter Irvin Ber­lin brach­te die­sen Gedan­ken tref­fend auf den Punkt: „Life is 10% what you make it and 90% of how you take it.“ Auf Deutsch: „Das Leben besteht zu 10% dar­aus, was wir damit machen, und zu 90 % dar­aus, wie wir mit dem umge­hen, das auf uns zukommt.“  Damit sind wir wie­der bei der Geschich­te vom Anfang. Die bei­den Zwil­lings­brü­der hat­ten die glei­che Gene­tik, den­sel­ben Vater und ähn­li­che Start­be­din­gun­gen. Der ent­schei­den­de Unter­schied lag nicht in ihren Umstän­den, son­dern dar­in, wie sie die­se deu­te­ten und dar­auf reagier­ten. Genau das sehen wir auch bei Elia und Josef. Nicht die Umstän­de allein bestim­men unser Leben, son­dern die Fra­ge, wel­chen Gedan­ken wir glau­ben und wor­auf wir unse­ren Fokus richten.

Applicazione:

Ich habe bei mir selbst fest­ge­stellt, dass gera­de in stres­si­gen Pha­sen die Gefahr grös­ser ist, in eine Opfer­men­ta­li­tät zu rut­schen. Dann tau­chen Gedan­ken auf wie: „Das ist zu viel. Das schaf­fe ich nicht. War­um muss ich mich auch noch dar­um küm­mern?“ Viel­leicht kennst du sol­che Gedan­ken auch. Unter Druck ver­lie­ren wir leicht den Über­blick, füh­len uns über­wäl­tigt und manch­mal sogar gelähmt. In sol­chen Momen­ten fällt es schwer, klar zu den­ken und gute Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Ich habe jedoch gemerkt, dass Gedan­ken wie „Ich bin eine arme Sau“ mich kei­nen Schritt wei­ter­brin­gen. Sie lösen kein Pro­blem und ver­än­dern kei­ne Situa­ti­on. Im Gegen­teil: Sie füh­ren in eine Sack­gas­se. Viel­leicht liegt gera­de dar­in die Ver­su­chung der Opfer­men­ta­li­tät. Solan­ge ich mich als Opfer sehe, muss ich kei­ne Ver­ant­wor­tung über­neh­men und kann pas­siv blei­ben. Doch Gott möch­te uns nicht in der Pas­si­vi­tät las­sen. Er möch­te uns her­aus­ru­fen und befä­hi­gen, vorwärtszugehen.

Ein Vers, der mich schon vie­le Jah­re beglei­tet, lau­tet: «Pos­so fare ogni cosa gra­zie a Cris­to, che mi dà for­za e vigo­re.» (Phil­ip­per 4,13 HfA). Die­ser Vers bedeu­tet nicht, dass ich alles errei­chen oder über­all der Bes­te sein muss. Er bedeu­tet auch nicht, dass ich mit dem Motor­rad über den Grand Can­yon sprin­gen könn­te. Er bedeu­tet viel­mehr, dass Chris­tus mir die Kraft gibt, die Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen, die Gott mir in mei­nem Leben anver­traut hat. Die Fra­ge ist nicht, ob wir Schwie­rig­kei­ten erle­ben wer­den. Die Fra­ge ist, ob wir uns von ihnen defi­nie­ren las­sen oder ob wir mit Got­tes Hil­fe dar­an wach­sen. Josef wur­de durch sei­ne Umstän­de nicht defi­niert. Jesus wur­de durch sein Lei­den nicht defi­niert. Und auch wir müs­sen uns nicht über das defi­nie­ren, was uns wider­fah­ren ist, son­dern über die Wahr­heit des­sen, was Gott über uns sagt. Das bedeu­tet natür­lich nicht, dass ich des­halb mit dem Motor­rad über den Grand Can­yon sprin­gen könn­te, oder sonst der bes­te sein müss­te. Es bedeu­tet viel­mehr, dass Chris­tus mir die Kraft gibt, die Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen, die Gott mir in mei­nem Leben anvertraut.

Possibili domande per il piccolo gruppo

  1. Josef ent­schied sich trotz gros­ser Unge­rech­tig­keit gegen Bit­ter­keit und für Ver­ge­bung. Was kön­nen wir von sei­ner Reak­ti­on lernen?

  2. Elia fühl­te sich allein, obwohl er wuss­te, dass es noch ande­re treue Gläu­bi­ge gab. Kennst du Situa­tio­nen, in denen dei­ne Gefüh­le etwas ande­res gesagt haben als die Realität?

  3. Kannst du eine Opfer­men­ta­li­tät nachvollziehen? 

  4. Der Pre­digt­text sagt, dass wir zwei­mal bezah­len, wenn wir in einer Opfer­men­ta­li­tät ver­har­ren. Was könn­te das prak­tisch im All­tag bedeuten?

  5. Wel­che „Lügen“ sind beson­ders ver­lo­ckend zu glau­ben, wenn wir unter Druck, Stress oder Ein­sam­keit stehen?

  6. Wel­che bibli­sche Wahr­heit oder wel­cher Bibel­vers hilft dir, wenn Gedan­ken wie „Das schaf­fe ich nicht“, „War­um ich?“ oder „Ich bin allein“ auftauchen?

  7. Wenn du auf dein aktu­el­les Leben schaust: In wel­chem Bereich bist du am meis­ten ver­sucht, in eine Opfer­men­ta­li­tät zu gera­ten, und wel­cher kon­kre­te Schritt könn­te dir hel­fen, dei­nen Fokus wie­der auf Got­tes Wahr­heit zu richten?