Рождество – двойное рождение

Дата: 25. Декабрь 2025 | Проповедник:
Серия: | Библейский текст: Иоанна 1:1–14
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Die Geburt von Jesus Chris­tus mar­kiert einen Neu­an­fang für alle. Jesus Chris­tus ist das Wort, das Leben und das Licht, das die Dun­kel­heit über­win­det. An die­sem klei­nen Kind in der Krip­pe kommt nie­mand vor­bei. Um Anteil dar­an zu haben, muss man selbst neu gebo­ren wer­den. Daher geht es bei Weih­nach­ten um eine dop­pel­te Geburt. Zuerst kommt Jesus auf die Welt, danach folgt mei­ne Ant­wort, und ich wer­de aus dem Hei­li­gen Geist neu geboren.


Johan­nes beginnt sein Evan­ge­li­um mit vie­len Beschrei­bun­gen von Jesus. Jesus als das Wort. Jesus als das Leben. Jesus als das Licht. Johan­nes zeigt in sei­nem Pro­log, dass mit Jesus etwas Neu­es beginnt. Eigent­lich ist es aber schon von Anfang an da, wird aber in der Per­son Jesu neu sichtbar.

Weihnachten – ein Neuanfang für alle

«Свет сияет во тьме, и тьма не могла погасить его». (Johan­nes 1,5 NLB). In der Schöp­fung gibt es ver­schie­de­ne Schei­dun­gen. So wird bspw. das Was­ser vom Land geschie­den, aber eben auch die Dun­kel­heit vom Licht. Bereits in der Schöp­fung schenkt Jesus Chris­tus als das Wort, durch natür­li­ches Licht leben. Das gött­li­che Licht, wel­ches jetzt hin­zu­kommt, bringt gött­li­ches Leben und das Reich Got­tes zu den Men­schen. Leben und Licht lie­gen nahe bei­ein­an­der. «Сама жизнь была в Нем, и эта жизнь дает свет всем людям». (Johan­nes 1,4 NLB). Hier steht für Leben zwei­mal ein Wort, wel­ches nicht das bio­lo­gi­sche Leben, son­dern das gött­li­che Leben meint, wel­ches das bio­lo­gi­sche über­dau­ert. Die­ses Leben hat in Jesus Chris­tus sei­nen Ursprung. In der Weih­nachts­fei­er vom letz­ten Sonn­tag war das Mot­to «das Ja Got­tes leuch­tet in der Nacht». Im Johan­nes­pro­log steht Dun­kel­heit für die töten­de Macht des Bösen. Doch Jesus Chris­tus ist das wah­re Licht. Es gibt vie­le Din­ge, wel­che uns vor­gau­keln Licht in unser irdi­sches Leben zu brin­gen. So wer­den gute Din­ge zum Bes­ten. Wir ver­spre­chen uns von Freun­den, Fami­lie, Besitz, Anse­hen usw. Sicher­heit und Erfül­lung. Doch all die­se Din­ge kön­nen nie­mals die Macht des Bösen, also die Dun­kel­heit, überwinden.

Gegen Ende des Johan­nes­pro­logs ver­dich­tet sich alles und kommt an den Punkt: Es geht nicht an Jesus Chris­tus vor­bei! Er war von Anfang an da und wird auch in Ewig­keit da sein. An ihm vor­bei kommt nie­mand. Ent­we­der wir erhof­fen uns Sicher­heit und Erfül­lung von ihm oder etwas ande­rem, was sie uns aber nicht geben kann!

Weihnachten – eine Einbahnstrasse

Die übli­che Reak­ti­on auf Jesus Chris­tus sieht immer noch aus, wie es Johan­nes beschrieb: «Но хотя мир был создан через него, мир не узнал его, когда он пришел. Он пришел в мир, принадлежащий ему, а его собственный народ не принял его» (Johan­nes 1,10–11 NLB). Häu­fig hat man das Gefühl, dass, wenn Jesus heu­te noch auf der Erde wäre, ihn alle ver­eh­ren und ihm nach­lau­fen wür­den. Doch dies ist nicht der Fall – war es auch nie. Denn hier liegt die Wur­zel. Denn wört­lich über­setzt heisst es, Jesus kam in das Sei­ne und die Sei­nen nah­men ihn nicht auf. Mei­ne Deu­tung davon ist, dass die Sei­nen einer­seits das Volk meint, aber ande­rer­seits auch die Men­schen ins­ge­samt. Der Text spricht von Erken­nen. Erken­nen heisst, das Gegen­über in sei­ner Ganz­heit wahr­zu­neh­men. Jesus wird häu­fig redu­ziert auf einen Sozi­al­kri­ti­ker, Reform­ju­den oder ein­fach einen guten Men­schen. Doch Jesus zu erken­nen bedeu­tet, ihn als Gott anzuerkennen.

Um dazu­zu­ge­hö­ren, kommt man an die­sem klei­nen Kind in der Krip­pe nicht vor­bei! «Das Kind in der Krip­pe ist kein ande­rer als Gott selbst. Grös­se­res kann nicht gesagt wer­den» (Diet­rich Bon­hoef­fer). Wer den Selbst­an­spruch Jesu nicht aner­kennt, wird von Gott nicht aner­kannt. Für die Nei­gung des Men­schen, nach den eige­nen Mass­stä­ben zu leben, wird im Neu­en Tes­ta­ment häu­fig das Wort Fleisch gebraucht. «Er, der das Wort ist, wur­de Mensch (Fleisch) und leb­te unter uns. […]» (Johan­nes 1,14 NLB). Auch Jesus wur­de von der Macht des Bösen her­aus­ge­for­dert, etwas Gutes zum Bes­ten zu machen und davon Sicher­heit und Erfül­lung zu erhof­fen (Mat­thä­us 4,1–11). Sich mehr um Nah­rung als um Got­tes Wor­te zu küm­mern. Sich mehr um eige­nen Schutz, anstatt um Gehor­sam Gott gegen­über, zu küm­mern. Besitz und Reich­tum die­ser Welt inkl. dem Macht­ha­ber der Welt anzu­be­ten, anstatt Gott. Doch Jesus Chris­tus ent­schied sich in alle­dem, sei­ne Sicher­heit und Erfül­lung von Gott abhän­gig zu machen.

Noch­mals zu Vers 14: «Er, der das Wort ist, wur­de Mensch und leb­te (zeltete/wohnte) unter uns. […]» (Johan­nes 1,14 NLB). In Jesus Chris­tus leb­te Gott auf die­ser Erde! Wie er im Alten Tes­ta­ment im Zelt und im Tem­pel unter den Men­schen leb­te, so wird er auch in Zukunft unter den Men­schen woh­nen. «[…] Sie­he, die Woh­nung Got­tes ist nun bei den Men­schen! Er wird bei ihnen woh­nen, und sie wer­den sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein» (Offen­ba­rung 21,3 NLB). Woh­nen heisst enge Gemein­schaft! Weih­nach­ten ist eine Ein­bahn­stras­se – es führt kein Weg an Jesus vorbei!

Weihnachten – neu geboren werden

Jetzt kom­men wir zum Kern des Lebens und der heu­ti­gen Pre­digt. Wie kann ich nun also dazu­ge­hö­ren? Dies ist nicht bloss für Men­schen, wel­che sich noch nicht für ein Leben mit Jesus ent­schie­den haben! Um dazu­zu­ge­hö­ren, braucht es eine Geburt. Jesus sagt: «[…] Ich ver­si­che­re dir: Wenn jemand nicht von Neu­em gebo­ren wird, kann er das Reich Got­tes nicht sehen» (Johan­nes 3,3 NLB). Die Neu­ge­burt wird im Johan­nes­pro­log wie folgt beschrie­ben: «Всем же, принявшим Его и верующим во имя Его, дал Он право быть чадами Божиими». (Johan­nes 1,12 NLB). Jesus­nach­fol­ger wer­den als Kin­der bezeich­net. Dafür steht ein grie­chi­sches Wort, wel­ches gebären/zeugen bedeu­tet. Dabei liegt aber die Beto­nung auf der Tat­sa­che der Geburt. Also etwas, was nicht aus sich selbst her­aus gesche­hen kann, son­dern was einem geschieht. Vor genau drei Mona­ten kam unser jüngs­ter Sohn Joel Ema­nu­el zur Welt. Er konn­te nichts dazu­tun, von sei­ner Zeu­gung bis zur Geburt. Er gehört aber dazu. Alles, was wir haben, steht auch ihm zu! Doch jetzt kommt der gros­se Unter­schied zur mensch­li­chen Geburt. «Jesus erwi­der­te: Ich sage dir: Nie­mand kommt in das Reich Got­tes, der nicht aus Was­ser und Geist gebo­ren wird. Men­schen kön­nen nur mensch­li­ches Leben her­vor­brin­gen, der Hei­li­ge Geist jedoch schenkt neu­es Leben von Gott her» (Johan­nes 3,5–6 NLB). Hier steht für mensch­li­ches Leben wie­der Fleisch. Das gött­li­che Leben kann eben gera­de nicht durch fleisch­li­ches Leben gezeugt wer­den. Daher braucht es eine neue Geburt. Erst dann sind wir in der Lage, unse­re Sicher­heit und Erfül­lung von Gott abhän­gig zu machen. Nach all dem, was du dich sehnst, wird nie in Erfül­lung gehen, wenn du nicht neu gebo­ren wirst. Es ist unse­re tiefs­te Sehn­sucht, Erfül­lung und Sicher­heit zu erhal­ten. Doch dies kann nur Gott geben.

«Sie wur­den dies weder durch ihre Abstam­mung noch durch mensch­li­ches Bemü­hen oder Absicht, son­dern die­ses neue Leben kommt von Gott» (Johan­nes 1,13 NLB). Unse­re Kin­der sind alle ein­zig­ar­tig. Sie ent­sprin­gen aber alle mei­ner Frau und mir. Vie­les ist in den Genen ange­legt, wel­che sie zu glei­chen Tei­len von uns erhiel­ten. Es besteht zwar die Mög­lich­keit auf blon­de Haa­re und blaue Augen. Aber da brau­ne Haa­re und Augen domi­nan­ter sind, ist es eher unwahr­schein­lich. Wenn wir neu­ge­bo­ren sind aus dem Hei­li­gen Geist her­aus, dann ist alles, was mög­lich ist oder nicht, von ihm abhän­gig. Wisst ihr was? Für den Hei­li­gen Geist ist alles mög­lich! Ein Leben frei von Angst­zu­stän­den? Mög­lich! Ein Leben frei von Min­der­wer­tig­keits­ge­füh­len? Mög­lich! Ein Leben frei von der Mei­nung von ande­ren Men­schen? Mög­lich! Ein Leben frei von Hass, Groll und Wut? Möglich!

Wir haben oft­mals so tie­fe Ansprü­che an unser Leben mit Jesus! Wir erhof­fen uns ein Leben, wel­ches ein biss­chen bes­ser ist. Aber Jesus möch­te uns ein Leben in Fül­le schen­ken. Vie­le geben sich mit wenig zufrie­den. Wenn wir auf Jesus ver­trau­en, ver­trau­en wir auf den, wel­cher von Beginn an bis zum Ende alles im Griff hat und als Sie­ger aus der Geschich­te her­aus­geht! Wir errei­chen dies nicht aus mensch­li­chen Anstren­gun­gen, aber vie­le, wel­che mit Jesus unter­wegs sind, stren­gen sich den­noch dafür an, mensch­li­che Din­ge zu errei­chen. «Er, der das Wort ist, wur­de Mensch und leb­te unter uns. Er war voll Gna­de und Wahr­heit, und wir wur­den Zeu­gen sei­ner Herr­lich­keit, der Herr­lich­keit, die der Vater ihm, sei­nem ein­zi­gen Sohn, gege­ben hat» (Johan­nes 1,14 NLB). Ent­we­der hat dies, was über Jesus gesagt wird, Bestand oder nicht. Ent­we­der Jesus Chris­tus war vol­ler Gna­de und Wahr­heit oder nicht.

Jesus ist der ein­zi­ge Sohn Got­tes. Das grie­chi­sche Wort dahin­ter beschreibt die Bezie­hung zwi­schen Jesus und Gott. Dabei wird deut­lich, dass Jesus Chris­tus aus­drück­lich Sohn Got­tes genannt wird. Weil er der ein­zi­ge Sohn ist, ist dies der höchs­te Beweis der Lie­be Got­tes zur Welt. «Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er sei­nen ein­zi­gen Sohn hin­gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ver­lo­ren geht, son­dern das ewi­ge Leben hat» (Johan­nes 3,16 NLB). Jesus ist Sohn im Sinn der Abstam­mung mit Beto­nung der Wür­de. Im Gegen­satz dazu wer­den die Jesus­nach­fol­ger als Kin­der bezeich­net, mit Beto­nung auf der Geburt.

«Бог не пожалел даже собственного Сына, но отдал Его за всех нас. И если Бог дал нам Христа, то не даст ли Он вместе с Ним и все остальное?» (Römer 8,32 NLB). Wenn wir dies nicht erkannt haben, wer­den wir immer wie­der in der Gefahr ste­hen, unse­rem fleisch­li­chen Wün­schen nach­zu­ge­hen und etwas Gutes zum Bes­ten zu machen. Ich wähl­te bewusst erkannt. Erken­nen im bibli­schen Sinn beinhal­tet das Wahr­neh­men des Gegen­übers bis hin zur sexu­el­len Erfah­rung. Es ist nicht nur ein Gefühl, kogni­tiv, son­dern an unse­rem Leib erfahr­bar. Dafür brau­chen wir den Hei­li­gen Geist.

Возможные вопросы для малой группы

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  1. «Weih­nach­ten – ein Neu­an­fang für alle»: Wo erlebst du in dei­nem Leben aktu­ell Dun­kel­heit – und was bedeu­tet es für dich ganz kon­kret, dass Jesus als Свет die­se Dun­kel­heit nicht nur erhellt, son­dern überwindet?
  2. Jesus als Wort, Leben und Licht: Wel­ches die­ser Bil­der spricht dich im Moment am meis­ten an – und war­um gera­de dieses?
  3. Weih­nach­ten als Ein­bahn­stras­se: In der Pre­digt fällt die Aus­sa­ge: An Jesus kommt nie­mand vor­bei. Wo fällt es dir per­sön­lich schwer, Jesus nicht nur als guten Leh­rer oder Hel­fer, son­dern wirk­lich als Gott anzuerkennen?
  4. Erken­nen vs. Wis­sen: Der Johan­nes­pro­log spricht vom «Erken­nen» Jesu. Wor­an merkst du in dei­nem All­tag den Unter­schied zwi­schen einem Wis­sen über Jesus und einem ech­ten Erken­nen Jesu?
  5. Neu gebo­ren wer­den: Jesus sagt, dass nie­mand aus eige­ner Leis­tung Teil von Got­tes Reich wird. Wo ertappst du dich trotz­dem dabei, dein Christ­sein aus eige­ner Anstren­gung «bes­ser machen» zu wollen?
  6. Leben in Fül­le statt «ein biss­chen besser»
    Die Pre­digt han­delt davon, dass wir oft zu wenig erwar­ten. In wel­chem Bereich dei­nes Lebens wünschst du dir mehr von Got­tes Fül­le – und was könn­te ein nächs­ter kon­kre­ter Schritt im Ver­trau­en sein?