Дата: 12. Июль 2026 | Проповедник:
Серия: | Библейский текст: Psalm 73; Johan­nes 20,24–28
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In uns ist ein tie­fer Hun­ger nach mehr. Egal mit was wir ver­su­chen die­sen Hun­ger zu stil­len, gelan­gen wir nicht an den Punkt, dass es genug wäre. Die­ser Hun­ger kann allei­ne durch die per­sön­li­che Begeg­nung mit dem auf­er­stan­de­nen Jesus gestillt wer­den. Erst dadurch kön­nen wir in Got­tes über­na­tür­li­chem Frie­den leben.


Kennt jemand noch eine die­ser Sni­ckers­wer­bun­gen? Da sind eine Freun­des­grup­pe und eine älte­re nör­geln­de Frau oder ein Mons­ter, das alles um sich zer­reisst. Dann nimmt einer der Freun­de ein Sni­ckers raus und sagt etwas wie «Immer, wenn du hung­rig bist, wirst du zur Diva». Der Slo­gan dazu ist: «Du bist nicht du, wenn du hung­rig bist». Die Wer­bung kam gut an, war­um? Weil sich die meis­ten irgend­wie damit iden­ti­fi­zie­ren konn­ten. Viel­leicht kennst du die­se Situa­ti­on ja auch, von dir selbst, einem Freund, dei­nem Kind oder wem auch immer. Im eng­li­schen gibt es sogar einen Aus­druck dafür, han­gry. Eine Kom­bi­na­ti­on aus Hung­rig und Wütend, also hun­gry und angry. Ich habe mei­nen Mann gefragt, ob das bei mir auch so ist, aber er hat sich nicht getraut zu antworten…war noch vor dem Essen. Nein, ich befürch­te er hat ja gesagt. Sei es der Hun­ger, Schlaf­man­gel oder Stress und damit ver­bun­den feh­len­de Ruhe und Pau­sen. Wenn wir einen Man­gel ver­spü­ren, kommt meist nicht die bes­te Sei­te von uns zum Vor­schein. Manch­mal ist uns die­se Per­son, zu der wir dann wer­den, so unan­ge­nehm und fremd, dass wir ger­ne der Sni­ckers­wer­bung zustim­men und sagen «ich bin nicht ich, wenn ich hung­rig bin». 

Unsere Sehnsucht

Gegen Hun­ger, Schlaf­man­gel und Stress kön­nen wir aktiv etwas tun. Unser Pro­blem ist, dass da tief in uns noch eine ande­re Art von Hun­ger ist. Auch die­ser Hun­ger treibt uns dazu an, aktiv etwas zu unter­neh­men. Da ist eine Sehn­sucht, die wir auf unter­schied­li­che Wei­se ver­su­chen zu stil­len. Eine Mög­lich­keit, die wir wäh­len kön­nen, ist der Aktio­nis­mus. Immer etwas erle­ben, immer in Bewe­gung. Jeder Event, jedes Aben­teu­er soll das Vor­an­ge­gan­ge­ne noch über­tref­fen. Eine ande­re Art ist der Besitz. Und die­se Art zeigt sich oft sub­ti­ler, als wir mei­nen. Ich will kein Haus. Für mich wäre es auch ok ohne Auto zu leben und auch mein Han­dy muss ein­fach funk­tio­nie­ren, der Rest ist mir egal. Aber wisst ihr, wie gut es tut, ein paar Schu­he auf Zalan­do zu bestel­len, wenn es einem gera­de nicht so gut geht? Aus­ser­dem wer­de ich rich­tig schwach, wenn es um Küchen­ge­rä­te und Backuten­si­li­en geht. Und aktu­ell darf ich auf kei­nen Fall in einen Laden mit Baby­ar­ti­kel gehen! Wenn Besitz ein Weg ist unse­ren Hun­ger zu stil­len, geht es sel­ten um die gros­sen Sta­tus­sym­bo­le, son­dern die klei­nen Freu­den, die man sich halt gönnt. Wei­ter kann man die­sen Hun­ger ver­su­chen durch Erfol­ge zu stil­len, ein Diplom, ein Titel oder eine ange­streb­te Stel­lung im Beruf. Und last but not least ver­su­chen wir den Hun­ger über Bezie­hun­gen zu stil­len. Das kann die Bezie­hung zu den Eltern, zu Kin­dern oder Enkel­kin­dern, dem Part­ner oder einem guten Freund einer Freun­din sein. Wir ver­su­chen dann die­se Per­son an uns zu bin­den und aus die­ser Bezie­hung genug her­aus­zu­ho­len, um den inne­ren Hun­ger zu stil­len. Das Pro­blem dabei ist aber bei all die­sen Mög­lich­kei­ten, wer­den wir nie­mals genug bekom­men. Es muss nicht ein­mal eine Kri­se kom­men, aber egal wie­viel wir von die­sen Din­gen haben, genug ist es erst, wenn wir ein wenig mehr haben. Sei ein­mal ganz ehr­lich mit dir selbst, was ist es in dei­nem Leben, was noch fehlt, bis es aus­rei­chend ist?

Der wahre Hunger

Doch woher kommt die­ser unstill­ba­re Hun­ger? Ich habe zwei gute Nach­rich­ten für dich. Ers­tens, du bist nicht allei­ne. Du kannst die Bibel auf­schla­gen und musst gar nicht so lan­ge lesen, bis du zu den ers­ten bei­den Herr­schaf­ten kommst, die fast alles hat­ten und es doch nicht genug war. Danach kannst du alle paar Sei­ten spä­tes­tens wie­der jemand fin­den, bei dem die­ses Phä­no­men auf­tritt. Um es kurz zu sagen, es ist ein roter Faden, der sich durch die Bibel zieht. Es ist eine Samm­lung von Per­so­nen, die nach mehr suchen. Zwei­tens ist die­ser Hun­ger nicht das Ergeb­nis unse­rer sün­di­gen Natur. Ich glau­be im Gegen­teil sogar, dass Gott per­sön­lich die­sen Hun­ger in uns hin­ein­ge­legt hat. Und genau die­ser Hun­ger birgt ein rie­si­ges Poten­ti­al, im Guten, wie im Schlech­ten. Falls du schon ein paar Got­tes­diens­te besucht hast in dei­nem Leben oder sogar im kirch­li­chen Umfeld auf­ge­wach­sen bist, weisst du natür­lich, dass allei­ne Jesus unse­re Sehn­süch­te stil­len kann. Sehr gut, du hast gut auf­ge­passt. Aber ganz ehr­lich, erle­ben wir das im All­tag so? Du glaubst an Jesus und dei­ne Sehn­süch­te sind wie weggeblasen?

Der hungrige Thomas

Ich möch­te dich mit­neh­men in die Geschich­te eines jun­gen Man­nes aus der Bibel. Ok, es ist mehr ein­fach eine Fre­quenz aus sei­ner Geschich­te, aber eine, die es in sich hat! Es ist jemand, auf den wir sehr ger­ne her­un­ter­schau­en, obwohl vie­le von uns sich eigent­lich in ihm wie­der­fin­den. Es geht um Tho­mas. Er ist einer der zwölf Jün­ger von Jesus und dem­entspre­chend über Jah­re hin­weg einer der engs­ten Beglei­ter von ihm. Tho­mas hat Zei­chen und Wun­der gese­hen und sass bei so man­cher Pre­digt von Jesus in der ers­ten Rei­he. Tho­mas war sehr loy­al Jesus gegen­über. Als es näm­lich dar­um ging zu Laza­rus nach Beta­ni­en zu gehen, ver­such­ten die Jün­ger Jesus von die­ser Idee abzu­brin­gen, da Beta­ni­en direkt neben Jeru­sa­lem liegt und Jesus kurz zuvor dort fast gestei­nigt wor­den wäre.  Nur Tho­mas sag­te frei her­aus, er wür­de mit­ge­hen, auch wenn er ster­ben wür­de. Eine kla­re Ansa­ge. Spu­len wir jedoch ein paar Wochen nach vor­ne, sehen wir plötz­lich einen ande­ren Tho­mas. Einen hung­ri­gen Tho­mas. Sein Jesus wur­de gekreu­zigt und ins Grab gelegt. Alles scheint ver­lo­ren und jeg­li­che Hoff­nung aus­ge­löscht. Er ist nicht mehr sich selbst und zieht sich von allen zurück. Aus die­sem Grund ist er auch nicht dabei, als der auf­er­stan­de­ne Jesus den ande­ren Jün­gern begeg­ne­te. Wir lesen in Johan­nes 20 davon. «Tho­mas aber, einer von den Zwöl­fen, genannt Zwil­ling, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sag­ten die ande­ren Jün­ger zu ihm: Wir haben den Herrn gese­hen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in sei­nen Hän­den das Mal der Nägel sehe und mei­ne Fin­ger in das Mal der Nägel lege und lege mei­ne Hand in sei­ne Sei­te, so wer­de ich nicht glau­ben.» (Johan­nes 20,24–25 ELB). Tho­mas hat so viel mit Jesus erlebt und doch scheint dies nicht genug zu sein. Er hat eine Sehn­sucht in sich, und zwar eine Sehn­sucht danach den auf­er­stan­de­nen Jesus mit allen Sin­nen selbst zu erle­ben. Ver­ges­sen wir auch nicht, dass die ande­ren Jün­ger gut reden kön­nen. Sie haben den Frau­en erst auch nicht geglaubt, als die­se vom lee­ren Grab erzähl­ten, erst als sie ihn selbst sahen. Du kannst an Jesus glau­ben, an sein Leben, sei­nen Tod und das lee­re Grab. Du kannst dich an Got­tes Gebo­te hal­ten und dein Leben lang das Rich­ti­ge tun. Trotz­dem kann da ein Hun­ger in dir zurück­blei­ben, wie bei Tho­mas. Und frü­her oder spä­ter wird die­ser Hun­ger uns in einen Zwei­fel hin­ein­trei­ben. Die Fra­ge ist, wie wir damit umge­hen. Unter­drü­cken wir die­sen Zwei­fel bis an den Punkt, dass wir uns von Gott abwen­den oder kön­nen wir ihn frei und offen äus­sern wie Thomas?

Die Antwort von Jesus

Jesus Reak­ti­on dar­auf ist ein­mal mehr so wun­der­voll. Wir lesen in den dar­auf­fol­gen­den Ver­sen: «Und nach acht Tagen waren sei­ne Jün­ger wie­der drin­nen und Tho­mas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen ver­schlos­sen waren, und trat in die Mit­te und sprach: Frie­de euch! Dann spricht er zu Tho­mas: Rei­che dei­nen Fin­ger her und sieh mei­ne Hän­de, und rei­che dei­ne Hand her und lege sie in mei­ne Sei­te, und sei nicht ungläu­big, son­dern gläu­big!» (Johan­nes 20,26–27 ELB). Jesus rich­tet sich fast unmit­tel­bar direkt an Tho­mas. Und nicht nur spricht er ihn per­sön­lich an. Er reagiert genau auf die Bedürf­nis­se, die Tho­mas zuvor äus­ser­te. Die ande­ren Jün­ger waren bereits über­zeugt. Der Start­schuss, um das Evan­ge­li­um in die Welt zu tra­gen, war gege­ben. Jesus war nicht dar­auf ange­wie­sen, Tho­mas für sich zu gewin­nen. Nicht aus Eigen­nutz, son­dern aus purer Lie­be begeg­net Jesus Tho­mas per­sön­lich auf Augen­hö­he. Um geret­tet zu wer­den sind der Glau­be an Jesus, das Kreuz und die Auf­er­ste­hung aus­rei­chend. Aus purer Lie­be bleibt Jesus nicht dort ste­hen, son­dern gibt uns die Mög­lich­keit, ihm per­sön­lich zu begeg­nen. Denn von Anfang an ist die wie­der­her­ge­stell­te Bezie­hung zwi­schen Men­schen und Gott das Ziel und die Frucht die­ser wie­der­her­ge­stell­ten Bezie­hung ist die inti­me Begeg­nung mit Gott.

Mein Herr und mein Gott

Die­se Begeg­nung macht etwas mit uns. Von Tho­mas ist in der Bibel fast nichts wei­ter geschrie­ben. Trotz­dem wis­sen wir aus ande­ren Quel­len, dass er wohl das Evan­ge­li­um bis nach Indi­en gebracht hat, wo er dann 72 n.Chr. den Mär­ty­rer­tod gestor­ben ist. Er hat ange­kün­digt, für Jesus in den Tod zu gehen und die Begeg­nung mit dem auf­er­stan­de­nen Mes­si­as hat ihm die Kraft und den Glau­ben gege­ben die­sen Weg bis zum Ende zu gehen. Was ich aber an die­ser Stel­le viel­mehr noch her­aus­he­ben will, ist das, was wir im Vers 28 noch lesen kön­nen, näm­lich die Ant­wort von Tho­mas. «Tho­mas ant­wor­te­te und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!» (Johan­nes 20,28 ELB). Es reicht Tho­mas Jesus zu sehen. Er muss nicht ein­mal mehr sei­ne Wun­den berüh­ren. Allein die Begeg­nung reicht aus. Sei­ne Ant­wort ist zum einen revo­lu­tio­när, da Tho­mas der ers­te ist, wel­cher Jesus nicht nur als Sohn Got­tes, son­dern direkt als Gott bezeich­net. Zum ande­ren sagt er nicht nur «Herr und Gott», son­dern «MEIN Herr und MEIN Gott». In die­ser Aus­sa­ge trifft Ehr­furcht auf Inti­mi­tät. Das ist das Ergeb­nis einer per­sön­li­chen Begeg­nung mit Jesus. Es bringt uns auf unse­re Knie aus Ehr­furcht vor unse­rem Gott und zugleich schafft es eine Inti­mi­tät, die tie­fer reicht als jede ande­re Beziehung.

Dein Gott, mein Gott

Tho­mas hat vor sei­nen Augen vie­le Taten und Wun­der gese­hen. Nun erlebt er, wie das Wun­der in ihm pas­siert. Der Punkt ist, wenn du nicht per­sön­lich Got­tes Gegen­wart erlebst und ihm in der Stil­le begeg­nest, bleibt dein Glau­be ein Glau­be der ande­ren. Dein Hun­ger, dei­ne Sehn­sucht blei­ben unge­stillt. Du wirst fest­ste­cken in die­ser Emo­ti­on, dass es noch ein wenig mehr bräuch­te, damit es genug ist. Wir blei­ben rast­los im Stre­ben, und fin­den weder Ruhe noch inne­ren Frie­den. Es gibt einen ganz ein­fa­chen Mass­stab, anhand des­sen wir erken­nen, ob wir aus die­sem Frie­den her­aus leben oder ob wir even­tu­ell doch noch von die­sem unge­still­ten Hun­ger geplagt wer­den. Gön­nen wir unse­rem Gegen­über, wenn die­ser hat, was wir uns von Her­zen wün­schen? Kannst du dich über einen Erfolg, den Besitz oder die aus­ge­dehn­ten Feri­en einer ande­ren Per­son freu­en oder kann es sein, dass da doch ein Hauch von Neid auf­kommt? Ich will dir kein schlech­tes Gewis­sen ein­re­den, son­dern dich ermu­ti­gen, die­se Gefüh­le nicht ein­fach zu ver­drän­gen. Betrach­te es als Auf­for­de­rung, dich nach Gott aus­zu­stre­cken. Oh, wie gross war mein Neid in den Jah­ren, in denen ich allei­ne war und um mich her­um alle in einer Bezie­hung, ver­lobt und ver­hei­ra­tet. Und wie­der als gefühlt alle um mich her­um schwan­ger waren und Kin­der beka­men und wir Monat um Monat nicht schwan­ger wur­den und dann auch noch zwei Kin­der ver­lo­ren haben. Bei­de Male war es ein Pro­zess. Du kannst die­se tie­fe, inni­ge Begeg­nung mit Jesus nicht erzwin­gen. Auch bei Tho­mas, war es Jesus, der zu ihm kam und nicht umge­kehrt. Trotz­dem kön­nen wir uns danach aus­stre­cken. Es ist an uns, Jesus von gan­zen Her­zen zu suchen und unse­re Sehn­sucht dar­auf aus­zu­rich­ten sei­ne Gegen­wart zu erle­ben. Ich erle­be das im Klei­nen immer wie­der in mei­nem All­tag, aber wie bereits erwähnt, gab es Momen­te in mei­nem Leben, in denen ich beson­ders inten­siv mich auf die­sen Pro­zess ein­las­sen muss­te. Bei­de Male war es nicht mit zwei drei Gebe­ten erle­digt. Es waren Stun­de und Tage im Gebet, ein Aus­har­ren über Wochen und Mona­te hin­weg. Für mich ist dar­in David ein gros­ses Vor­bild. Von ihm sagt Gott per­sön­lich, er sei ein Mann nach sei­nem Her­zen. Von David selbst kön­nen wir in den Psal­men immer wie­der lesen, dass er von gan­zem Her­zen Gott such­te. Er streb­te mit sei­nem gan­zen Sein danach, Got­tes Herr­lich­keit zu sehen. Ich freue mich, dass wir spä­ter auch noch ein Lied zu einem die­ser Psal­men, dem Psalm 63, sin­gen wer­den. Es gibt kei­ne Gebrauchs­an­lei­tung und kein Geheim­re­zept, aber es gibt sehr wohl eini­ge hilf­rei­che Tools. In den ver­gan­ge­nen Wochen und Mona­ten haben wir auch schon viel dazu gehört. Ich möch­te euch zum Abschluss ger­ne mit­ge­ben, was sich für mich beson­ders bewähr­te in die­sen Pro­zes­sen und viel­leicht auch für dich eine Hil­fe sein kann. Zum einen waren es die bereits erwähn­ten Psal­men. Gera­de der Psalm 63 wur­de für mich zum per­sön­li­chen Gebet, wel­ches ich jedes Mal bete­te als Start zu mei­ner Stil­len Zeit. Zum ande­ren war es das Fas­ten. Das Fas­ten öff­net dei­nen Geist auf eine beson­de­re Wei­se für die Gegen­wart Got­tes und aus­ser­dem übst du mit dei­nem Kör­per ein, dei­ne welt­li­chen Bedürf­nis­se hin­ten­an­zu­stel­len. Und zu guter Letzt war es das Gebet, beson­ders die Anbe­tung in der Gemein­schaft aber auch zuhau­se für mich allei­ne. Ich habe gelernt Gott nicht nur in vor­ge­ge­be­nen Lie­dern am Sonn­tag­mor­gen anzu­be­ten, son­dern ganz ein­fach mit mei­nen eige­nen Wor­ten, zu jeder Tages­zeit, an jedem Ort, allei­ne oder gemein­sam mit ande­ren. Das hat mir in die­ser Zeit den Him­mel geöff­net. Von gan­zem Her­zen wün­sche und seh­ne ich mich immer wie­der nach der per­sön­li­chen Begeg­nung mit dem Auf­er­stan­de­nen. Genau­so sehr wün­sche ich jedem ein­zel­nen in die­sem Saal und zuhau­se vor dem Bild­schirm die­se per­sön­li­che Begeg­nung und dass du den Mut und die Aus­dau­er hast, dich mit Sehn­sucht auf die Suche nach die­ser Begeg­nung zu machen und erle­ben darfst, wie dein tiefs­ter Hun­ger dar­in gesät­tigt wird.

 

Возможные вопросы для малой группы

Lest gemein­sam den Psalm 73 oder die Ver­se aus Johan­nes 20,24–28

  1. Kennst du dei­ne Mecha­nis­men, mit denen du jeweils ver­suchst, dei­nen inne­ren Hun­ger zu stil­len? Wel­che sind es? (Akti­vi­tät, Erfolg, Besitz, Beziehungen)
  2. Gibt es Din­ge, bei denen es dir beson­ders schwer­fällt, sie dei­nem Gegen­über zu gönnen?
  3. Wie sieht es in dei­nem Her­zen aktu­ell aus? Ist der Glau­be aktu­ell mehr eine Kopf­sa­che, oder lebst du aus der per­sön­li­chen, inti­men Bezie­hung zu Jesus heraus?
  4. Wel­che Tools hel­fen dir jeweils dich nach der per­sön­li­chen Begeg­nung mit Gott auszustrecken?
  5. Was setzt du in den nächs­ten zwei Wochen kon­kret um, um die Gegen­wart Got­tes zu suchen?