{"id":3103,"date":"2020-09-27T09:45:03","date_gmt":"2020-09-27T07:45:03","guid":{"rendered":"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=3103"},"modified":"2020-09-27T19:39:58","modified_gmt":"2020-09-27T17:39:58","slug":"josef-vergangenheitsbewaeltigung","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/ru\/sermons\/josef-vergangenheitsbewaeltigung\/","title":{"rendered":"\u0419\u043e\u0437\u0435\u0444 \u2013 \u041f\u0440\u0438\u043c\u0438\u0440\u0435\u043d\u0438\u0435 \u0441 \u043f\u0440\u043e\u0448\u043b\u044b\u043c"},"content":{"rendered":"<p>Bible Text: 1. Mose 50,17-21 | Prediger\/in: Matthias Altwegg | Series: Wie du und ich | Verz\u00e4rtelung durch den Vater, Ablehnung und Verrat der rachs\u00fcchtigen Br\u00fcder, all die Ungerechtigkeiten in \u00c4gypten \u2013 Josef scheint f\u00fcr eine Opferrolle pr\u00e4destiniert zu sein. Wie kann jemand eine solche Vergangenheit bew\u00e4ltigen? Der Schl\u00fcssel dazu war der Verzicht, in Gottes Rolle zu schl\u00fcpfen, das Vertrauen in Gottes G\u00fcte und der Wunsch sein Leben zur Ehre Gottes zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Unsere Gef\u00e4ngnisse sind voll von Menschen, die bei genauerer Betrachtung eine schlimme Kindheit mit traurigen Erlebnissen erfahren haben. Ein Vater, der immer wieder austickte oder abwesend war, eine Mutter, die \u00fcberfordert oder \u00fcberbeh\u00fctend agierte, ein Lehrer, der sie zur Schnecke gemacht hat, unerw\u00fcnschtes Kind. Wie kann eine solche Vergangenheit bew\u00e4ltigt werden? Josef hatte ebenfalls ein paar tiefe Einschl\u00e4ge in seiner Biografie:<\/p>\n<p>\tJosef wuchs als bevorzugtes und verw\u00f6hntes Kind seines Vaters Jakobs auf, der ihn mehr liebte als alle seine anderen Kinder.<br \/>\n\tGott gab ihm zwei Tr\u00e4ume, die die Situation noch verschlimmerten und seine Br\u00fcder zur Weissglut gegen ihn trieben.<br \/>\n\tDie Br\u00fcder planten Josefs Ermordung, verkauften ihn aber dann als Sklaven nach \u00c4gypten.<br \/>\n\tJosef wurde unschuldig ins Gef\u00e4ngnis geworfen, obwohl er sich als gottesf\u00fcrchtiger Mann erwiesen hatte.<br \/>\n\tEr wurde vom Mundschenken vergessen, dem er die Wiedereinsetzung ins Amt vorausgesagt hatte.<\/p>\n<p>Verz\u00e4rtelung durch den Vater, Ablehnung und Verrat der rachs\u00fcchtigen Br\u00fcder, all die Ungerechtigkeiten in \u00c4gypten \u2013 Josef scheint f\u00fcr eine Opferrolle pr\u00e4destiniert zu sein. Wie kann jemand eine solche Vergangenheit bew\u00e4ltigen? Offensichtlich ist dies Josef gelungen, denn er sagte mehr als vierzig Jahre, nachdem er von seinen Br\u00fcdern als Sklave verkauft wurde, zu seinen Br\u00fcdern, die ihn soeben um Vergebung baten:<br \/>\n\u00ab\u2019Habt keine Angst vor mir. Bin ich etwa an Gottes Stelle? Was mich betrifft, hat Gott alles B\u00f6se, das ihr geplant habt, zum Guten gewendet. Auf diese Weise wollte er das Leben vieler Menschen retten. Habt also keine Angst. Ich selbst will f\u00fcr euch und eure Familien sorgen.\u2019 So beruhigte er sie und sprach freundlich mit ihnen\u00bb (1Mose 50,19-21 NL). Warum konnte Josef trotz seinen schlimmen Erfahrungen seine Vergangenheit bew\u00e4ltigen und als Folge davon, ein Leben der Freiheit und Vers\u00f6hnung leben?<br \/>\nDer Begriff \u00abVergangenheitsbew\u00e4ltigung\u00bb wurde nach dem zweiten Weltkrieg gepr\u00e4gt. Es ging um die Frage, wie das deutsche Volk mit der Schuld, der Last und den bedr\u00fcckenden Gef\u00fchlen der Vergangenheit, den Verletzungen und den Opfern des Holocausts umgehen kann. Wir verstehen darunter, dass jemand seine schmerzvolle Vergangenheit aufarbeitet, indem die Person Heilung der erlittenen Verletzungen erf\u00e4hrt. In den meisten F\u00e4llen hilft ein Seelsorger bei der dieser Aufarbeitung. Jeder Mensch \u2013 ganz unabh\u00e4ngig von seiner Geschichte \u2013 sollte eines Tages seine Vergangenheit bew\u00e4ltigen.<br \/>\nVerzicht auf die Rolle Gottes<br \/>\nAls ihr Vater Jakob gestorben war, bekamen es Josefs Br\u00fcder mit der Angst zu tun. Sie bef\u00fcrchteten, dass Josef sich nun r\u00e4chen k\u00f6nnte. Deshalb sprachen sie vorsichtig bei Josef vor: \u00abDeshalb bitten wir dich uns zu vergeben. Wir dienen doch demselben Gott wie unser Vater\u00bb (1Mose 50,17b NL).<br \/>\nWie h\u00e4ttest du reagiert? Das war doch die einzigartige Chance aus einer angesehenen Position heraus, Macht \u00fcber die Br\u00fcder auszuspielen. Die Versuchung ist riesig, die Br\u00fcder in der Schuld zu behalten. Man hat dann Kontrolle \u00fcber sie und kann sie etwas schmorren lassen. \u00abZu vergeben bedeutet, einen Gefangenen freizulassen und zu erkennen, dass dieser Gefangene du selbst warst\u00bb (Lewis Smedes). Josef gab der Versuchung nicht nach. Im Gegenteil, er offenbarte sein weiches, formbares Herz: \u00ab[&#8230;] Als Josef die Nachricht erhielt, musste er weinen\u00bb (1Mose 50,17c NL).<br \/>\nJosef wollte nicht die Oberhand haben, sondern sagte weiter: \u00abBin ich etwa an Gottes Stelle?\u00bb Hinter dieser Frage steckt ein dem\u00fctiges Herz, das sich der Hand Gottes unterordnet. Er hatte seinen Br\u00fcdern schon fr\u00fcher einmal gesagt: \u00abGott hat mich vor euch her geschickt, damit er euch auf wunderbare Art und Weise am Leben erh\u00e4lt und einige von euch \u00fcbrig bleiben. Ja, nicht ihr habt mich hierher geschickt, sondern Gott! Und er hat mich zum wichtigsten Berater des Pharaos gemacht \u2013 zum Herrn \u00fcber sein ganzes Haus und zum Herrscher \u00fcber ganz \u00c4gypten\u00bb (1Mose 45,7-8 NL). Josef vertraut auf einen Gott, bei dem die F\u00e4den zusammenlaufen. Er sieht sich nicht als Opfer seiner Umst\u00e4nde, seines \u00fcberm\u00e4ssig liebenden Vaters oder seiner eifers\u00fcchtigen Br\u00fcder, auch nicht als Opfer eines tyrannischen Gottes, der willk\u00fcrlich \u00fcber sein Leben bestimmt oder als Opfer eines machtlosen Gottes, der unf\u00e4hig ist, Josefs Leben gerechter, angenehmer und ohne Leid zu gestalten. Ein solche Opferhaltung und das Baden im Meer von Selbstmitleid ist Josef fremd.<br \/>\nEine in unseren Augen ungerechte und schmerzhafte Vergangenheit f\u00fchrt uns leicht in die Versuchung zum Selbstmitleid. Diese Haltung hat schwerwiegende Folgen, denn sie widersetzt sich aus zwei Gr\u00fcnden im tiefsten Kern dem Evangelium, n\u00e4mlich der Vergebung und Vers\u00f6hnung:<\/p>\n<p>\tEine Opferhaltung sieht die Schuld nur beim N\u00e4chsten und braucht darum selbst keine Vergebung. Darum bleibt ein solches Herz in der eigenen Schuld verstrickt.<br \/>\n\tEine Opferhaltung kommt aus dem Stolz des Herzens und will keine Vergebung weitergeben, denn dann w\u00e4re die Opferrolle hinf\u00e4llig. Damit wird aber die Vers\u00f6hnung verunm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Nachfolger von Jesus, die in der Opferhaltung verharren, brauchen keinen Christus, denn sie sehen sich nicht als erl\u00f6sungsbed\u00fcrftige Menschen. Nur dem\u00fctige Menschen anerkennen, dass sie einen Erl\u00f6ser brauchen. Alle Menschen, egal wie oft man in seinem Leben \u2018unter die R\u00e4der kam\u2019, ist auch T\u00e4ter. Das Verhalten von Josef als 17-j\u00e4hriger \u2018Schn\u00f6sel\u2019 war daneben, stolz und narzisstisch. Niemand ist nur Opfer. Jeder macht sich vor Gott und anderen Menschen auch schuldig und ist deshalb auch auf Vergebung angewiesen. In einer Vergangenheitsbew\u00e4ltigung geht es immer um beides \u2013 Vergebung empfangen und Vergebung gew\u00e4hren.<br \/>\nAbraham Lincoln, US-Pr\u00e4sident von 1861-1865, befand sich auf einer \u00f6ffentlichen Veranstaltung und hatte sich gerade l\u00e4nger mit einem Mann unterhalten. Das Gespr\u00e4ch war beendet, der Pr\u00e4sident brach auf. Beim Hinausgehen sprach er mit einem seiner Berater \u00fcber die vorausgegangene Begegnung. \u00abIch mag sein Gesicht nicht\u00bb, meinte Lincoln. \u00abAber ein Mensch kann doch nichts daf\u00fcr, was f\u00fcr ein Gesicht er hat\u00bb, verteidigt der Berater den Mann. \u00abDoch\u00bb, entgegnete Lincoln, \u00abjeder ist f\u00fcr sein Gesicht verantwortlich, sobald er die Vierzig \u00fcberschritten hat.\u00bb Lincoln wollte nicht sagen, dass wir beeinflussen k\u00f6nnen, welche Augenfarbe oder wie viele Haare wir haben. Welcher Ausdruck aber auf unserem Gesicht liegt, das liegt an uns. Tats\u00e4chlich ist unser Gesichtsausdruck ein Ausdruck unseres Inneren, eine Art Spiegel unserer Seele. Wir sind nicht daf\u00fcr verantwortlich, was uns im Leben geschah. Aber wir sind daf\u00fcr verantwortlich, wie wir als Erwachsene damit umgehen, ob wir beim Alten stehen bleiben, uns davon bestimmen und l\u00e4hmen lassen \u2013 oder hartn\u00e4ckig den Segen Gottes suchen. Egal, was f\u00fcr eine Lebenswunde du mitbringst, Gott will dir mehr F\u00fclle geben, dich mehr segnen und gebrauchen.<br \/>\n\u00abBin ich etwa an Gottes Stelle?\u00bb Es gibt Seelsorger, die dazu raten, Gott einmal richtig anzuklagen und ihm Wut und Schmerz entgegenzuschleudern. Gott ertrage dies schon. C.S. Lewis schreibt in seinem Buch \u00abGott auf der Anklagebank\u00bb folgende Zeilen: \u00abDer Mensch des Altertums nahte sich Gott in der Haltung des Angeklagten, der vor seinen Richter tritt. F\u00fcr den modernen Menschen sind diese Rollen vertauscht. Er ist der Richter \u2013 Gott sitzt auf der Anklagebank. Gewiss, er ist ein wohlwollender Richter. Falls Gott einen vern\u00fcnftigen Verteidigungsgrund daf\u00fcr haben sollte, dass er der Gott ist, der Kriege, Armut und Seuchen zul\u00e4sst \u2013 dann ist der Mensch bereit, ihn anzuh\u00f6ren. Die Verhandlung k\u00f6nnte sogar mit einem Freispruch Gottes enden. Aber das Entscheidende ist: Der Mensch sitzt auf dem Richterstuhl und Gott auf der Anklagebank.\u00bb Einen Gott, der uns auf dem Richterstuhl sitzen l\u00e4sst und sich auf die Anklagebank setzt, den gibt es nicht. Ein dem\u00fctiges Herz wird klagen vor Gott, dem Richter, aber niemals sich auf den Richterstuhl aufschwingen und anklagen.<br \/>\nVertrauen in Gottes G\u00fcte<br \/>\n\u00abWas mich betrifft, hat Gott alles B\u00f6se, das ihr geplant habt, zum Guten gewendet\u00bb (1Mose 50,20a NL). F\u00fcr die Vergangenheitsbew\u00e4ltigung sind zwei Dinge unbedingt notwendig: Erstens verniedlicht Josef das B\u00f6se nicht, das er von seinen Br\u00fcdern erfahren musste. Er spricht es offen und direkt an. Zweitens h\u00e4lt er die Erkenntnis fest, dass Gott alles zu unserem Besten f\u00fchrt.<br \/>\nIn Aufarbeitungsprozessen erlebe ich immer wieder, wie junge Menschen ihre Eltern in Schutz nehmen und sagen: \u00abSie haben mich tief verletzt, aber sie waren ja auch Opfer ihrer Umst\u00e4nde und haben es eigentlich gut gemeint.\u00bb Das ist zwar nett und r\u00fccksichtsvoll, aber f\u00fchrt nicht zur Heilung und Vers\u00f6hnung. Die Ursachen der Verletzungen m\u00fcssen ausgesprochen werden, damit jemand konkret vergeben und die Schuld zum Kreuz bringen kann.<br \/>\nDie Geschichte von Josef veranschaulicht eine wichtige Wahrheit: Gott macht es gut! Er hatte eine gute Absicht mit allen: den Br\u00fcdern, dem Vater und auch mit Josef. Gott hat ihre niedertr\u00e4chtigen Taten gebraucht, um sein Volk zu retten. Aus Mist wird D\u00fcnger. Gott hat die einzigartige F\u00e4higkeit, aus dem Chaos eine wundersch\u00f6ne Welt zu schaffen. Josef h\u00e4tte aufgrund seiner erlittenen Verletzungen wiederum andere Menschen verletzen k\u00f6nnen. Das ist der normale Kreislauf, der sich auf unserer Welt st\u00e4ndig wiederholt. Dieser \u2018Teufelskreis\u2019 kann nur durchbrochen werden, wenn an Gottes G\u00fcte und Treue festhalten. Josef hielt daran fest, dass denen, die Gott lieben, alles zum Besten dient (R\u00f6mer 8,28-29) \u2013 auch inmitten von Ungerechtigkeit. Auf dieser Erde ist vieles ungerecht. Wir suchen Gerechtigkeit. Wo finden wir sie? Hier die Antwort: \u00abDenn er hat den, der von keiner S\u00fcnde wusste, f\u00fcr uns zur S\u00fcnde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit w\u00fcrden, die vor Gott gilt\u00bb (2Korinther 5,21 Lut). Jesus ist die Gerechtigkeit, er verleiht sie uns, so dass wir sie unsere eigene nennen d\u00fcrfen. Gerechtigkeit finden wir nur bei Jesus!<br \/>\nLeben f\u00fcr Gottes Ehre<br \/>\n\u00abAuf diese Weise wollte er das Leben vieler Menschen retten\u00bb (1Mose 50,20b NL). Josef blickte hinter die Kulisse und entdeckte die grosse Geschichte. Durch das schwere Los, das ihn traf, geschah etwas Grossartiges: ein grosses Volk wurde am Leben erhalten. Das ehrte Gott. Josef akzeptierte Gottes souver\u00e4ne F\u00fchrung in seinem Leben. Die Gerechtigkeit und die Ehre Gottes waren ihm wichtiger als die Erf\u00fcllung seiner W\u00fcnsche und Begierden. Josef durfte ein wichtiges Puzzleteil in Gottes grossem Erl\u00f6sungswerk sein. Wir werden dies nie im gleichen Sinne sein wie Josef. Indem wir die souver\u00e4ne F\u00fchrung unseres Erl\u00f6sers und die G\u00fcte Gottes in unserem Leben festhalten, spiegeln wir die Herrlichkeit Gottes in gerechter Weise und vermehren dadurch seine Ehre, seine Herrlichkeit und sein Lob in dieser Welt. F\u00fcr die Vergangenheitsbew\u00e4ltigung ist es von grosser Bedeutung, dass wir Gottes Ehre suchen. Durch diesen Fokus vermehren wir seine Ehre, seine Herrlichkeit und sein Lob in dieser Welt. Wir werden zum Segen f\u00fcr unser Umfeld.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDreh- und Angelpunkt alles Vergangenheitsbew\u00e4ltigung ist Vergebung. Ich brauche von Gott und Menschen Vergebung f\u00fcr mein schuldiges Verhalten. Ich gew\u00e4hre anderen Menschen Vergebung, weil Gott mir die viel gr\u00f6ssere Schuld erlassen hat. Vergebung heisst nicht vergessen, sondern \u00abich will ihrer Missetaten nicht mehr gedenken\u00bb (Hebr\u00e4er 10,17 Lut). Vergeben ist die Verzichtserkl\u00e4rung, weiterhin am Erlittenen zu leiden, begrenzen lassen und W\u00e4rter vor dem Gef\u00e4ngnis meiner T\u00e4ter zu sein. Das ist ein Willensentscheid, der einen Vers\u00f6hnungsprozess in Gang setzt. Das Resultat ist Freiheit f\u00fcr alle. Menschen mit bew\u00e4ltigter Vergangenheit werden zum Segen, zu Salz und Licht, f\u00fcr ihre Umgebung. Nicht zuf\u00e4llig lief bei Josef der Vers\u00f6hnungsprozess parallel zur Segnung der S\u00f6hne Jakobs sowie der S\u00f6hne Josefs (1Mose 49).<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nM\u00f6gliche Fragen f\u00fcr die Kleingruppen<br \/>\nBibeltext lesen: 1. Mose 50,17-21<\/p>\n<p>\tWas f\u00fcr Gedanken k\u00f6nnten Josef durch den Kopf gegangen sein, als seine Br\u00fcder ihm auf dem Tablett serviert wurden?<br \/>\n\tWas ist der Gewinn, wenn jemand in der Opferhaltung lebt? Was ist die Schattenseite davon?<br \/>\n\tWarum steht eine Opferhaltung dem Evangelium diametral entgegen?<br \/>\n\tInwiefern hast du deine Vergangenheit aufgearbeitet bzw. haben negative Erlebnisse Einfluss auf dein Leben?<br \/>\n\tWie sieht ein Vergebungsprozess konkret aus?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u0422\u0435\u043a\u0441\u0442 \u0411\u0438\u0431\u043b\u0438\u0438: \u0411\u044b\u0442\u0438\u0435 50:17\u201321 | \u041f\u0440\u043e\u043f\u043e\u0432\u0435\u0434\u043d\u0438\u043a: \u041c\u0430\u0442\u0442\u0438\u0430\u0441 \u0410\u043b\u044c\u0442\u0432\u0435\u0433\u0433 | \u0421\u0435\u0440\u0438\u044f: \u041a\u0430\u043a \u0442\u044b \u0438 \u044f | \u0414\u0440\u0430\u0437\u043d\u0438\u043c\u044b\u0439 \u043e\u0442\u0446\u043e\u043c, \u043e\u0442\u0432\u0435\u0440\u0433\u043d\u0443\u0442\u044b\u0439 \u0438 \u043f\u0440\u0435\u0434\u0430\u043d\u043d\u044b\u0439 \u043c\u0441\u0442\u0438\u0442\u0435\u043b\u044c\u043d\u044b\u043c\u0438 \u0431\u0440\u0430\u0442\u044c\u044f\u043c\u0438, \u0432\u0441\u0435 \u043d\u0435\u0441\u043f\u0440\u0430\u0432\u0435\u0434\u043b\u0438\u0432\u043e\u0441\u0442\u0438 \u0415\u0433\u0438\u043f\u0442\u0430 \u2013 \u043a\u0430\u0436\u0435\u0442\u0441\u044f, \u0418\u043e\u0441\u0438\u0444\u0443 \u043f\u0440\u0435\u0434\u043e\u043f\u0440\u0435\u0434\u0435\u043b\u0435\u043d\u043e \u0431\u044b\u0442\u044c \u0436\u0435\u0440\u0442\u0432\u043e\u0439. \u041a\u0430\u043a \u0436\u0435 \u0447\u0435\u043b\u043e\u0432\u0435\u043a \u043c\u043e\u0436\u0435\u0442 \u043f\u0440\u0435\u043e\u0434\u043e\u043b\u0435\u0442\u044c \u0442\u0430\u043a\u043e\u0435 \u043f\u0440\u043e\u0448\u043b\u043e\u0435? \u041a\u043b\u044e\u0447\u043e\u043c \u043a \u044d\u0442\u043e\u043c\u0443 \u0441\u0442\u0430\u043b\u043e \u043e\u0442\u0440\u0435\u0447\u0435\u043d\u0438\u0435, \u0432 \u0411\u043e\u0436\u044c\u0435\u043c\u2026<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","wpfc_preacher":[23],"wpfc_sermon_series":[63],"wpfc_sermon_topics":[],"wpfc_bible_book":[],"wpfc_service_type":[12],"class_list":["wpfc_preacher-matthias-altwegg","wpfc_sermon_series-wie-du-und-ich","wpfc-sermon-single","post-3103","wpfc_sermon","type-wpfc_sermon","status-publish","hentry","wpfc_service_type-gottesdienst"],"acf":[],"sermons_blog_filters_topics":"\t\t\t\t<div class=\"sm-filtering\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"wpfc_sermon_sorting\" class=\"no-spacing\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<div class=\"sortTopics\" style=\"display: inline-block\">\n\t\t\t\t<form action=\"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/3103\/\" method=\"get\">\n\t\t\t\t\t<select name=\"wpfc_sermon_topics\"\n\t\t\t\t\t\t\ttitle=\"Topic\"\n\t\t\t\t\t\t\tid=\"wpfc_sermon_topics\"\n\t\t\t\t\t\t\tonchange=\"if(this.options[this.selectedIndex].value !== ''){return this.form.submit()}else{window.location = window.location.href.split('?')[0];}\"\n\t\t\t\t\t\t\tautocomplete=\"off\"\n\t\t\t\t\t\t>\n\t\t\t\t\t\t<option value=\"\">Topic<\/option>\n\t\t\t\t\t\t<option value=\"freude\" >Freude<\/option><option value=\"heiliger-geist\" >Heiliger Geist<\/option><option value=\"hoffnung\" >Hoffnung<\/option><option value=\"liebe\" >Liebe<\/option><option value=\"pfingsten\" >Pfingsten<\/option>\t\t\t\t\t<\/select>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<noscript>\n\t\t\t\t\t\t<div><input type=\"submit\" value=\"Submit\"\/><\/div>\n\t\t\t\t\t<\/noscript>\n\t\t\t\t<\/form>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t","sermons_blog_filters_series":"\t\t\t\t<div class=\"sm-filtering\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"wpfc_sermon_sorting\" class=\"no-spacing\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<div class=\"sortSeries\" style=\"display: inline-block\">\n\t\t\t\t<form action=\"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/3103\/\" method=\"get\">\n\t\t\t\t\t<select name=\"wpfc_sermon_series\"\n\t\t\t\t\t\t\ttitle=\"Series\"\n\t\t\t\t\t\t\tid=\"wpfc_sermon_series\"\n\t\t\t\t\t\t\tonchange=\"if(this.options[this.selectedIndex].value !== ''){return this.form.submit()}else{window.location = window.location.href.split('?')[0];}\"\n\t\t\t\t\t\t\tautocomplete=\"off\"\n\t\t\t\t\t\t>\n\t\t\t\t\t\t<option value=\"\">Series<\/option>\n\t\t\t\t\t\t<option value=\"abentueuer-gebaet\" >Abent\u00fc\u00fcr Geb\u00e4t<\/option><option value=\"advent-2019\" >Advent 2019<\/option><option value=\"bestseller-die-bibel\" >Bestseller - Die Bibel<\/option><option value=\"connected\" >connected<\/option><option value=\"creatio\" >CREATIO<\/option><option value=\"eifach-muetig\" >EIFACH muetig \u2013 mit Jesus als Vorbild<\/option><option value=\"einfach-leise-gegenwaertig\" >Einfach. 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