{"id":7524,"date":"2023-09-24T09:45:26","date_gmt":"2023-09-24T07:45:26","guid":{"rendered":"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=7524"},"modified":"2023-09-29T08:22:14","modified_gmt":"2023-09-29T06:22:14","slug":"geh-weg-von-mir","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/fr\/sermons\/geh-weg-von-mir\/","title":{"rendered":"Va-t\u2019en !"},"content":{"rendered":"<p>H\u00e4ufig sind wir Menschen zu besch\u00e4ftigt, um uns mit religi\u00f6sen Dingen auseinanderzusetzen. Wir gehen auf sichere Distanz und verstecken uns hinter dem, was wir schon kennen und k\u00f6nnen. Doch Jesus Christus m\u00f6chte uns begegnen und dies tut er auch. Er st\u00f6rt unsere Gesch\u00e4ftigkeit. Doch die Erkenntnis des Heiligen ruft in uns Abwehr hervor. Denn wir sind alles andere als heilig. Dennoch erkennen wir, dass wir die Begegnung mit dem Heiligen wollen. So sind wir in einer Spannung wie es Petrus ergangen ist. Einerseits sehns\u00fcchtig zu F\u00fcssen von Jesus, andererseits in Abwehrhaltung \u00abGeh weg von mir!\u00bb. Doch Jesus Christus nimmt uns gleichwohl an \u2013 genau darin liegt der Ruhm der Gnade: Dass Gott trotz der Unw\u00fcrdigkeit von uns Menschen ein Ja zu uns hat.<\/p>\n<p>Heute wollen wir uns erneut mit der Begegnung des Heiligen auseinandersetzen. Diese Predigt schwebt mir schon seit mindestens zwei Monaten vor. Einerseits freute ich mich sehr auf sie, andererseits ist es auch f\u00fcr mich eine sehr existentielle Frage, welche darin steckt. Dabei wollen wir uns mit Petrus n\u00e4her auseinandersetzen. Petrus war der f\u00fchrende J\u00fcnger von Jesus Christus. Er erlebte so einiges und war sehr pr\u00e4gend. Seine Geschichte ist voller H\u00f6hen und Tiefen. In der Bibel erhalten wir einen tiefen Einblick in sein Inneres und seinen Weg, welchen er an der Seite von Jesus gegangen ist. Dieser Weg f\u00fchrte ihn schlussendlich selbst in den Tod. Doch wir wollen uns heute mit der Berufung von ihm als Nachfolger von Jesus befassen.<br \/>\nZu besch\u00e4ftigt, um Jesus Christus nachzufolgen<br \/>\nPetrus wuchs am See Genezareth auf. Er und sein Bruder Andreas waren von Beruf Fischer und bestritten so ihren Alltag. Bevor Jesus \u00f6ffentlich auftrat, tauchte Johannes der T\u00e4ufer auf der Bildfl\u00e4che auf. Er machte die Leute auf das Kommen von Jesus Christus aufmerksam. Dabei gab es ein paar Leute, welche Johannes nachfolgten und seine N\u00e4he suchten. Als Johannes eines Tages im Jordan taufte, kam Jesus vorbei. Zwei M\u00e4nner, welche bis jetzt mit Johannes unterwegs waren, folgten nun Jesus nach. \u00abAndreas, der Bruder von Simon Petrus, war einer der beiden M\u00e4nner, die Jesus gefolgt waren, weil sie geh\u00f6rt hatten, was Johannes \u00fcber ihn sagte. Sofort suchte er seinen Bruder Simon auf und erz\u00e4hlte ihm: \u201aWir haben den Messias gefunden\u2018 (das bedeutet: den Christus). Dann nahm Andreas Simon mit zu Jesus. Jesus sah ihn aufmerksam an und sagte: \u201aDu bist Simon, der Sohn des Johannes \u2013 doch du wirst Kephas genannt werden\u2018 (das bedeutet: Petrus)\u00bb (Johannes 1,40-42 NLB). Petrus war also bereits in Ber\u00fchrung gekommen mit dem Heiligen, aber es hatte sein Leben noch nicht ver\u00e4ndert. Petrus blieb nach wie vor auf sicherer Distanz.<br \/>\nUnd hier beginnt nun die eigentliche Geschichte, um die sich die heutige Predigt dreht. \u00abAls Jesus eines Tages am See Genezareth predigte, dr\u00e4ngten sich viele Menschen um ihn, die alle das Wort Gottes h\u00f6ren wollten. Er bemerkte zwei leere Boote am Ufer. Die Fischer hatten sie liegen lassen und reinigten gerade ihre Netze\u00bb (Lukas 5,1-2 NLB). Jesus war ein beliebter Prediger. Von \u00fcberall str\u00f6mten die Menschen herbei und wollten h\u00f6ren, was er zu sagen hatte. Doch die Fischer waren von dem unbeeindruckt. Sie waren m\u00fcde von der anstrengenden Nacht und wollten nur noch alles wieder in Ordnung bringen und sich dann ausruhen. Sie bleiben auf Distanz. Doch die Menschenmasse wird immer gr\u00f6sser. \u00abJesus stieg in eines der Boote und bat den Besitzer des Boots, Simon, vom Ufer abzustossen. Dann lehrte er die Menge vom Boot aus\u00bb (Lukas 5,3 NLB). Petrus l\u00e4sst sich einbinden. Er ist zwar auf Distanz, aber offen f\u00fcr das angesprochen und einbeziehen werden von Jesus Christus. Petrus st\u00f6sst zwar das Boot vom Ufer ab, ich kann mir aber gut vorstellen, dass er dies nicht unbedingt mit grosser Freude tat. Sicherlich war er m\u00fcde. Er war die gesamte Nacht unterwegs \u2013 und das auch noch vergeblich. Nicht einen einzigen Fisch haben sie gefangen. Wom\u00f6glich hat er Existenz\u00e4ngste. Doch Jesus weiss schon l\u00e4ngst um dies alles.<br \/>\nJesus predigt von dem Boot zuerst zu allen, doch danach folgt eine spezifisch auf Petrus zugeschnittene Predigt. Jesus, welcher von Beruf Zimmermann war, fordert den Berufsfischer Petrus heraus die Netze nochmals auszuwerfen. Nun waren sie also endlich fertig mit putzen und flicken der Netze und nun kommt einer, der keine Ahnung hat und fordert ihn auf die Netze nochmals auszuwerfen. Wenn sie wieder nichts fangen, was am Tag die logische Schlussfolgerung ist, dann war alles umsonst. \u00ab\u2019Meister\u2018, entgegnete Simon, \u201awir haben die ganze letzte Nacht hart gearbeitet und gar nichts gefangen. Aber wenn du es sagst, werde ich es noch einmal versuchen\u2018\u00bb (Lukas 5,5 NLB). Wohl widerwillig, vielleicht auch neugierig wirft Simon nochmals die Netze aus. Was passiert dann? Die Netze sind so voll, dass sie beginnen zu reissen. M\u00fcsst euch diese Situation vor Augen f\u00fchren. Zuerst sind die Profis bei der Arbeit \u2013 fangen aber nichts. Dann kommt ein Laie, welcher wenn \u00fcberhaupt nur privat ein paar kleine Fische gefangen hat und weisst sie an \u2013 und sie machen den Fang ihres Lebens. Der Fang ist so gross, dass sie sogar noch ein anderes Boot hinzuholen m\u00fcssen. Sie haben so viele Fische gefangen, dass beide Boote beinahe unterzugehen drohen. Petrus bliebt zuerst in sicherer Distanz zu Jesus, dies verschaffte ihm eine vermeintliche Sicherheit. Doch die Begegnung mit Jesus Christus ver\u00e4ndert alles.<br \/>\nErkenntnis f\u00fchrt zur Abwehr<br \/>\nDie Reaktion auf die N\u00e4he zu Jesus Christus l\u00e4sst nicht lange auf sich warten. \u00abAls Simon Petrus begriff, was da geschehen war, fiel er vor Jesus auf die Knie und sagte: \u201aHerr, k\u00fcmmere dich nicht weiter um mich \u2013 ich bin ein zu grosser S\u00fcnder, um bei dir zu sein\u2018\u00bb (Lukas 5,8 NLB). Was geschah hier? Je mehr Petrus erkannte, wen er da vor sich hatte, desto unwohler und unw\u00fcrdiger f\u00fchlte er sich in der Gesellschaft einer solchen Person. Er f\u00fchlte sich als ein zu grosser S\u00fcnder. S\u00fcnde meint das getrennt sein von Gott. Ein anderes Wort ist Zielverfehlung. Petrus erkannte in dem Moment, dass sein inneres zu weit weg ist von dem Heiligen, welches sich in Jesus Christus in diesem Augenblick ihm offenbarte. Petrus liegt Jesus zu F\u00fcssen und weist ihn aber gleichzeitig auch weg. Die Lutherbibel \u00fcbersetzt aus dem Griechischen: \u00ab[&#8230;] Herr, geh weg von mir! Ich bin ein s\u00fcndiger Mensch\u00bb (Lukas 5,8 LUT). Dieses Wegweisen von Petrus zeigt, dass Petrus innerlich erkannt hatte, dass er es mit etwas ganz anderem zu tun hatte. \u00abDenn beim Anblick des \u00fcberreichen Fangs hatte ihn Ehrfurcht erfasst, und den anderen ging es genauso\u00bb (Lukas 5,9 NLB). Petrus bekam Ehrfurcht.<br \/>\nViele Menschen stehen am gleichen Punkt wie Petrus. Sie erkennen, dass das Reich Gottes anbricht. Sie merken an Menschen in ihrem Umfeld, vielleicht sogar hier in der Kirche, dass sie sich ver\u00e4ndern. Vielleicht schauen einige eifers\u00fcchtig auf das, was gerade im Leben von einigen Menschen geschieht. Die meisten aber sind wohl froh und erleichtert, dass der Scheinwerfer nicht sie trifft. Denn dies w\u00fcrde Dinge ans Licht bringen. Dinge, welche die gleiche Reaktion wie bei Petrus hervorrufen w\u00fcrden. N\u00e4mlich die Erkenntnis, dass ein Mensch in der Gegenwart Gottes nichts verloren hat. Viele sehnen sich nach der Begegnung mit Jesus Christus, allerdings am liebsten nur aus Distanz. Jesus als Vorbild ist heute mehr als salonf\u00e4hig. Sein Aufruf zur N\u00e4chstenliebe, sein Einsatz f\u00fcr die Randst\u00e4ndigen, seine Liebe f\u00fcr die Gebeutelten. Allerdings immer nur auf Distanz. Der amerikanische Theologe R.C. Sproul formuliert es folgendermassen. \u00abDie Menschen sch\u00e4tzen moralische Vollkommenheit, solange sie weit genug von ihnen entfernt bleibt\u00bb (Robert C. Sproul). Doch die Begegnung mit dem Heiligen geht nicht aus der Distanz. Schon der Prophet Jesaja, welcher ein paar hundert Jahre vor Petrus lebte, schreibt \u00fcber seine Gottesbegegnung folgendes: \u00abDa sagte ich: \u201aMir wird es furchtbar ergehen, denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen, inmitten eines Volkes mit unreinen Lippen. Ich werde umkommen, denn ich habe den K\u00f6nig, den HERRN, den Allm\u00e4chtigen, gesehen!\u2018\u00bb (Jesaja 6,5 NLB).<br \/>\nWas Petrus im Moment des Fischwunders erkennt, ist sein Unverm\u00f6gen im Vergleich mit der Macht Gottes. Alles, was Petrus als Mensch Gott bringen kann, f\u00e4llt weg. Er bringt die Erfahrung als erfahrener Fischer und liebevoller Schwiegersohn mit. Auf diesen beiden Gebieten kann er etwas. Doch als seine Schwiegermutter krank ist, heilt Jesus Christus sie (Lukas 4,38-39). Nachdem sie eine ganze Nacht nichts gefangen hatten, verhilft Jesus ihnen zum gr\u00f6ssten Fang \u2013 und dies am Tag. Bis jetzt war Petrus angetan vom Mensch Jesus. Doch dieses Fischwunder ver\u00e4ndert alles. Petrus erkennt, dass Jesus Christus Macht hat \u00fcber alles \u2013 auch \u00fcber seine beiden Fachgebiete. Petrus hat absolut nichts zu bieten. Stattdessen erkennt er sich als den Menschen, welcher man am liebsten verstecken m\u00f6chte. N\u00e4mlich als einem S\u00fcnder, einem Menschen, welcher von Gott getrennt ist. Petrus kann nicht anders als vor Jesus zu kapitulieren. Dieser Punkt ist entscheidend, insbesondere in Zeiten von Social Media, wo alles immer auf Hochglanz getrimmt ist. Es geht um unsere dunkle Seite, welche wir meistens sehr gut unter Verschluss halten k\u00f6nnen und wenn \u00fcberhaupt nur die Menschen kennen, welche uns am n\u00e4chsten sind. Oftmals bekommen sie diese am meisten ab.<br \/>\nDer Ruhm der Gnade<br \/>\nPetrus sagt zwar \u00abGeh weg von mir!\u00bb aber seine Handlung zeigt, dass sein Herz etwas anderes f\u00fchlte. Petrus legte sich zu den F\u00fcssen von Jesus Christus und spricht diesen Satz. Es zeigt die Spannung der Erkenntnis des eigenen Unverm\u00f6gens und des Verlangens des Herzens von Petrus. Wie reagiert Jesus? Sagt er \u00abJa du bist es nicht wert! Geh weg von mir!\u00bb oder sagt er \u00abWas willst du von mir Petrus? Hau ab!\u00bb All diese Reaktionen w\u00e4ren absolut gerechtfertigt gewesen, aber Jesus Christus reagiert ganz anders. Die Antwort von ihm ist keine Wegweisung, sondern eine Verheissung. \u00ab[\u2026] Jesus sagte zu Simon: \u201aHab keine Angst! Von jetzt an wirst du Menschen fischen!\u2018\u00bb (Lukas 5,10 NLB). In dieser Reaktion liegt sehr viel. Darin liegt die schmerzhafte aber zugleich heilsame Wahrheit. Gott braucht uns Menschen nicht \u2013 will uns aber. Wir Menschen brauchen Gott \u2013 wollen aber nicht. In seiner Heiligkeit braucht Gott uns nicht, er will uns aber. Diese Spannung des nicht verdient und dennoch gewollt und w\u00fcrdig zeigt sich in einer Zusage an das Volk Israel ganz bildlich. \u00abDu armer Wurm Jakob, du trauriger Haufen Israel, f\u00fcrchte dich nicht, ich helfe dir, darauf hast du mein Wort. Dein Erl\u00f6ser ist der Heilige Israels\u00bb (Jesaja 41,14 NLB). Genau so stehen wir Menschen vor Gott. Wir sind arme W\u00fcrmer, ein trauriger Haufen, wir h\u00e4tten allen Grund uns zu f\u00fcrchten. Doch der Heilige sagt \u00abF\u00fcrchte dich nicht!\u00bb. Wir sind erl\u00f6st von diesem Zustand der Zielverfehlung.<br \/>\nDer Ruf von Jesus Christus verlangt uns alles ab. Aber nur, weil auch er f\u00fcr uns alles gegeben hat. Er hat Pl\u00e4ne f\u00fcr uns, von denen wir niemals zu tr\u00e4umen gewagt h\u00e4tten. Die Antwort von Petrus und den anderen Fischern zeigte sich darin, dass sie alles zur\u00fcckliessen, was sie hatten und Jesus Christus nachfolgten (Lukas 5,11). Wir h\u00e4tten nichts von ihnen geh\u00f6rt, wenn sie bei ihren Booten geblieben w\u00e4ren. Von der Entscheidung f\u00fcr den Heiligen h\u00e4ngt viel ab! Die Fischer verliessen ihren angestammten Beruf in dem Moment, als es am besten lief.<br \/>\nSchnell k\u00f6nnen wir bei dieser Geschichte den Fokus auf die Entsagung der J\u00fcnger legen. Darauf, dass sie alles hinter sich liessen, um Jesus Christus nachzufolgen. Doch dies ist nicht der Hauptfokus dieser Geschichte. Es geht nicht darum bedingungslosen Gehorsam vor Augen zu f\u00fchren, sondern der Schwerpunkt liegt auf dem Ruhm der Gnade wie es der Theologe Adolf Schlatter gesagt hatte. Die Gnade kann sich nur dann in ganzer F\u00fclle zeigen, wenn ich auch an dem Punkt angelangt bin, an dem ich erkenne, dass ich vor dem Heiligen nicht bestehen kann und das Heilige gleichwohl absolut n\u00f6tig habe. Genau darin liegt dann auch der Ruhm der Gnade: Dass Gott trotz der Unw\u00fcrdigkeit von uns Menschen ein Ja zu uns hat.<br \/>\nM\u00f6gliche Fragen f\u00fcr die Kleingruppe<br \/>\nBibeltext lesen: Lukas 5,1-11<\/p>\n<p>\tWie besch\u00e4ftigt bist du? Wo in der Geschichte w\u00fcrdest du dich verorten? Eher am Rande wie Petrus und mit der Arbeit besch\u00e4ftigt oder eine der Personen, welche Jesus Christus zuh\u00f6ren und zu ihm str\u00f6men?<br \/>\n\tWelchen Bereich in deinem Leben m\u00f6chtest du am liebsten verstecken? Wor\u00fcber bist du besonders stolz? Wie nahe l\u00e4sst du Jesus Christus an dich ran?<br \/>\n\tKannst du fassen, wie sehr du es nicht verdient h\u00e4ttest Jesus Christus zu begegnen? Kannst du es aber auch erfassen, wie sehr er dich will?<br \/>\n\tKennst du die Spannung von \u00abGeh weg von mir!\u00bb und sich zu den F\u00fcssen von Jesus Christus hinlegen?<br \/>\n\tWoran erkennst du den Ruhm der Gnade in deinem Leben?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sou\u00advent, nous, les humains, som\u00admes trop occu\u00adp\u00ad\u00e9s pour nous occup\u00ader de cho\u00adses reli\u00adgieu\u00adses. Nous gar\u00addons une distance de s\u00e9cu\u00adri\u00adt\u00e9 et nous nous cachons der\u00adri\u00e8\u00adre ce que nous con\u00adnais\u00adsons d\u00e9j\u00e0 et savons fai\u00adre. Mais J\u00e9sus-Christ veut nous ren\u00adcon\u00adtrer et c\u2019est ce qu\u2019il fait. Il per\u00adtur\u00adbe not\u00adre acti\u00advi\u00adt\u00e9. Mais la con\u00adnais\u00adsance du sacr\u00e9 pro\u00advo\u00adque en nous des d\u00e9fen\u00adses. 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