Chemin, vérité, vie – aller au Père en Jésus
série : Facile à utiliser. Silencieux. Présent. | Texte biblique : Jean 14,6–7
Das Ziel ist das Vater-Herz Gottes. Dort ist unser Zuhause. Dort liegt unser Glück. Dieses Vater-Herz und Glück gibt es nur in Jesus Christus. Hast du ihn nicht, ist der Weg versperrt. Christus zeigt den Weg, gibt Orientierung und ist das Leben.
In unserem Jahresmotto geht es darum Gott zu erkennen. Das erste Stichwort ist dazu «einfach». Es ist wirklich einfach:
«Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater ausser durch mich. Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, dann habt ihr auch erkannt, wer mein Vater ist» (Johannes 14,6–7 NLB).
Neun Worte strahlen wie die Sonne in das Dunkel der heutigen Welt, die vom Gegenteil geprägt ist: statt Weg -> Orientierungslosigkeit, statt Wahrheit -> Lüge und Unsicherheit und statt Leben -> Krieg und Tod. Diese Sonne, dieses Licht hat einen Namen: Jesus Christus.
Der Vater
Und dieser Jesus Christus führt uns auch zu Gott, der ein Vater in einer ganz besonderen Qualität ist: «Wir haben erkannt, wie sehr Gott uns liebt, und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm» (1. Johannes 4,16 NLB).
Weg, Wahrheit, Leben, Liebe – der Schlüssel dazu ist Jesus Christus!
Wollen wir also Gott erkennen, brauchen wir Jesus. Wir müssen Jesus erkennen, annehmen, aufnehmen, wenn wir zu diesem liebenden Vater-Herzen durchdringen wollen, in welchem die Identität unseres Lebens liegt. Weil: Wir kommen von diesem Vater, wir sind Ebenbilder dieses Vaters, er ist unsere eigentliche Familie. Kommen wir zum Vater zurück, findet unser Herz Ruhe und Frieden.
Dort sind wir zu Hause. Dort fällt uns der Vater um den Hals, dort werden wir geküsst, dort wird für uns ein Fest gefeiert, dort werden wir zu Erben und erhalten ein bestes Gewand. (siehe hierzu Lukas 15, 20–23)
Niemand kommt zu diesem Vater, denn durch Jesus Christus. Oder wie es Petrus vor Gericht sagt: «In ihm allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden» (Apostelgeschichte 4,12 NLB).
Hast du Jesus Christus als deinen persönlichen Herrn und Heiland ergriffen. Bist du mit Gott durch Jesus Christus versöhnt. Hast du die Vergebung durch das stellvertretende Opfer von Jesus Christus für deine Schuld, für deine Fehler angenommen? Wenn nicht, kannst du das Vater-Herz nicht erreichen und bleibst im Dunkel dieser Welt.
Weg – Wahrheit – Leben
Wie zeigt sich nun dieser Jesus in unserem Text. Er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben:
Der Weg
Das hier verwendete griechische Wort beschreibt mal zuerst einen Reiseweg. Gemeint ist die Reise des Lebens. Wie man sein Leben gestalten will, wohin man gehen will. Wenn Jesus sagt: Ich bin der Weg… sagt er damit: Ich zeige euch welche Wege ihr gehen sollt und wie ihr leben könnt.
Wer Jesus also annehmen will, überlässt Jesus die Führung des Lebens, lässt zu, dass er den Weg bestimmt… Ist das bei dir und mir so? Ist dein ehrliches tägliches Gebet: Zeige mir deinen Weg?
Die Wahrheit
Auch hier erklärt das griechische Wort, worum es geht: Wahrheit meint hier, dass wir die Dinge so erklärt und bezeichnet erhalten wie sie sind. Es schwingt aber auch mit, dass das Gezeigte zuverlässig und vertrauenswürdig ist. Uns werden die Dinge richtig (im Gegensatz zu falsch) und real (im Gegensatz zu Täuschung – Fakenews) gezeigt. Jesus erklärt uns die Dinge wie sie sind und so, dass wir unser Leben darauf bauen können, dass wir ihm vertrauen können – aber nicht blind, sondern sehend. Vater und Sohn sind immer transparent.
Diese Wahrheit können wir z.B. in Wort Gottes, in der Bibel erkennen. Die Bibel zeigt diese Transparenz – es wird nichts unter den Tisch gekehrt. In den Geboten der Liebe, erkennen wir unseren Egoismus und unsere Schuld. Wir finden aber auch Vergebung. Vater und Sohn erklären uns, wie die Welt gemacht wurde, wie sie tickt, wo sie endet, wie sie neu gemacht wird. Die Bibel erklärt uns vor allem, wer wir sind. Wo wir hingehen, wenn wir von Gott getrennt bleiben und wo eigentlich unsere Bestimmung ist: Gemeinsam leben mit dem Sohn und mit dem Vater.
«Il y a beaucoup d’appartements dans la maison de mon père, et je pars devant pour vous préparer une place. Si ce n’était pas le cas, est-ce que je vous l’aurais dit ainsi ? Quand tout sera prêt, je viendrai vous chercher pour que vous soyez toujours avec moi, là où je suis». (Johannes 14,2–3 NLB).
Das Leben
Im neuen Testament gibt es für «Leben» zwei griechische Begriffe. «bios» (davon abgeleitet stammt z.B. das Wort «Biologie») und «Zoe». Bios bedeutet blosse Existenz. Ein Baum existiert, ein Tier existiert, ein Mensch existiert. Pflanzen, Tiere und Menschen sind vom Geheimnis des Lebens durchdrungen. Das ist aber nicht unsere eigentliche Berufung: Wir sind zu «Zoe» berufen. Einem Leben, das vom Geist Gottes durchdrungen ist und nicht nur Existenz – sondern ein Leben mit Fülle, Frieden, Sinn, Inhalt meint. Ein Leben von und mit Gott.
«Da formte Gott, der HERR, aus der Erde den Menschen und blies ihm den Atem des Lebens in die Nase. So wurde der Mensch lebendig» (1. Mose 2,7 NLB). Ohne Gottes Odem sind wir nur Erde. Jesus Christus möchte uns mehr als nur triebhafte Existenz geben. Es möchte uns Leben schenken.
Bist du mit Gott Vater durch seinen Sohn Jesus Christus versöhnt, lebt Christus durch seinen Geist in dir. Dann hast du Weg, Wahrheit und Leben und bist damit ganz nah am Vaterherz.
Questions possibles pour le petit groupe
Bibeltext lesen: Johannes 14,6–7
- Was ist nach Johannes 14,6 das eigentliche Ziel? Ist das auch dein Ziel?
- Was bedeutet dir, Gott als Vater zu haben. Wie zeichnet sich sein Vater-Herz aus?
- Welche Bedeutung hat Jesus, um zu diesem Vater-Herzen durchzudringen? Was bedeutet das für alle Menschen?
- Worin besteht echtes Leben im Gegensatz zu blosser, biologischer Existenz?

