{"id":2072,"date":"2019-02-03T09:45:21","date_gmt":"2019-02-03T08:45:21","guid":{"rendered":"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2072"},"modified":"2019-02-03T06:58:36","modified_gmt":"2019-02-03T05:58:36","slug":"zuhause-fremd","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/en\/sermons\/zuhause-fremd\/","title":{"rendered":"Stran\u00adger at&nbsp;home"},"content":{"rendered":"<p>Bible Text: Lukas 15,25-31 | Preacher: Matthias Altwegg | Series: Willkommen daheim | Der \u00e4ltere Sohn im Gleichnis ist im eigenen Zuhause fremd und lebt eine verbitterte \u00abWaisenkind Mentalit\u00e4t\u00bb. Der ganze Reichtum des Vaters w\u00fcrde ihm zur Verf\u00fcgung stehen, doch er nutzt ihn nicht. Wie kann der Wandel von einem solchen Lebensstil zu einer Sohn- bzw. Tochtermentalit\u00e4t und somit zu einem befreiten Christsein geschehen?\u00a0<\/p>\n<p>Das Zuhause ist der Ort, wo ich bedingungslos angenommen bin und mich so geben kann, wie ich bin. Dort kann ich auch mal einen \u00abAnschiss\u00bb zur Schau tragen und es wird etwas ungem\u00fctlich. Auf der anderen Seite teilt man auch die Freuden, man setzt sich f\u00fcreinander ein, f\u00fchlt sich in den anderen hinein und tut alles, wenn jemand aus der Familie leidet oder angegriffen wird.<br \/>\n\u00abDu aber darfst sagen: \u2018Beim HERRN bin ich geborgen!\u2019 Ja, bei Gott, dem H\u00f6chsten, hast du Heimat gefunden\u00bb (Psalm 91,9). Bei Gott d\u00fcrfen wir uns genauso ungezwungen und frei f\u00fchlen wie in einer gesunden Familie zu Hause! Durch den Glauben an Jesus Christus sind wir Gottes Tochter bzw. Sohn und geh\u00f6ren zu seiner Familie. Dort d\u00fcrfen wir gerne auch mal unser Montagsgesicht zeigen und F\u00fcsse auf den Tisch halten.<br \/>\nKnecht oder Sohn<br \/>\nF\u00fcr mich ist die Geschichte vom Vater mit den zwei verlorenen S\u00f6hnen das st\u00e4rkste Bild f\u00fcr Heimat in der Bibel. Das Bild, das der \u00e4ltere Sohn abgibt, stimmt mich sehr traurig. \u00dcber viele Jahre musste dieser sich im Hause des Vaters \u00fcbergangen und in die Ecke gedr\u00e4ngt gef\u00fchlt haben. Sein ganzer Frust kommt in den folgenden S\u00e4tzen zum Ausdruck: \u00abAber er hielt seinem Vater vor: \u2018So viele Jahre diene ich dir jetzt schon und habe mich nie deinen Anordnungen widersetzt. Und doch hast du mir nie auch nur einen Ziegenbock gegeben, sodass ich mit meinen Freunden h\u00e4tte feiern k\u00f6nnen! Und nun kommt dieser Mensch da zur\u00fcck, dein Sohn, der dein Verm\u00f6gen mit Huren durchgebracht hat, und du l\u00e4sst das Mastkalb f\u00fcr ihn schlachten!\u2019\u00bb (Lukas 15,29+30; NG\u00dc).<br \/>\nDer \u00e4ltere Sohn hat sich angepasst und \u00e4usserlich getan, was man von einem Sohn erwartet. Dabei hatte er stets das Gef\u00fchl, zu kurz zu kommen. Er sieht die drei Geschenke, die der j\u00fcngere Sohn bekam, diese Zeichen der Sohnschaft. Was er aber nicht sieht, ist, dass er das alles auch hat. Deshalb ist er neidisch und f\u00fchlt sich zur\u00fcckversetzt. \u00c4usserlich war er beim Vater zu Hause, doch sein Herz ist weit weg.<br \/>\nEr hat sich mehr als Knecht, denn als Sohn gef\u00fchlt. Das sagt er auch: \u00abDu weisst doch: All die Jahre habe ich wie ein Sklave f\u00fcr dich geschuftet, nie war ich dir ungehorsam. [\u2026]\u00bb (Lukas 15,29; GN). Der \u00e4ltere Sohn repr\u00e4sentiert die Religi\u00f6sen der damaligen Zeit. Die, die Jesus gerade vorgeworfen hatten, dass Sein Verhalten unangemessen sei. Er steht f\u00fcr all die Menschen, die meinen, sie k\u00f6nnten Gott durch richtiges Verhalten beeindrucken. Dieser Sohn hat nicht ansatzweise verstanden, was Gnade bedeutet. Ihm ist sonnenklar: Das Wohlgefallen des Vaters verdient man sich durch Taten.<br \/>\nEr hat sich nicht von seinem Vater losgesagt. Er hat sich immer eingef\u00fcgt und getan, was von ihm verlangt wurde. Er hat nicht verstanden, dass die Liebe und Annahme des Vaters weder von seinem guten, noch vom schlechten Verhalten seines Bruders abh\u00e4ngen. Ich schliesse mich der Meinung von Henri Nouwen an, wenn er sagt: \u00abIch habe keine Schwierigkeit, mich mit dem \u00e4lterem Sohn zu identifizieren, der sich beklagte. Wenn ich tief in mein eigenes Leben hineinschaue und mich dann bei dem der anderen umsehe, frage ich mich, was gr\u00f6sseren Schaden anrichtet: die Gier oder der Groll. Unter den Redlichen und Gerechten findet sich so viel Groll und Griesgram, unter den Heiligen gibt es so viel Vorurteil, soviel Verurteilung. Unter den Leuten, die mit so viel Eifer S\u00fcnden meiden, herrscht so viel abstossende K\u00e4lte.\u00bb<br \/>\nEs kommt nicht selten in Familien vor, dass Kinder keine emotionale Bindung zum Vater oder zur Mutter aufbauen k\u00f6nnen. Das geschieht beispielsweise, wenn eines der Elternteile emotional oder auch r\u00e4umlich abwesend sind, wenn Kinder vernachl\u00e4ssigt oder gar missbraucht werden. Solche Fremdheit zu Hause ist der Stoff, aus dem schon viele traurige Lebensgeschichten entstanden sind. Wenn Menschen dann mit solchen Erfahrungen im Gep\u00e4ck eine Beziehung mit dem himmlischen Vater aufbauen sollen, kommt es oft auch zu Bindungsst\u00f6rungen. Es kommt einfach kein Heimatgef\u00fchl auf.<br \/>\nDer \u00e4ltere Sohn hat aus eigener Entscheidung als Sohn ein Sklavendasein gefristet, der Vater forderte dies nicht ein. Im Gegenteil: \u00abSein Vater sagte zu ihm: \u2018Sieh, mein lieber Sohn, du und ich, wir stehen uns sehr nahe, und alles, was ich habe, geh\u00f6rt dir.\u2019\u00bb (Lukas 15,31; NL).<br \/>\nWaisenkind- oder Tochter- \/ Sohn Mentalit\u00e4t<br \/>\nEs gibt viele traurige Geschichten von Waisenkindern, die von Eltern in der Schweiz adoptiert wurden. Diese Kinder kommen mit grossen Defiziten zu ihren Adoptiveltern. Viele Eltern verzweifeln an dieser Aufgabe, das Manko der Kinder aufzuf\u00fcllen, beinahe. Und tats\u00e4chlich gelingt es in manchen F\u00e4llen, durch viel Liebe und Zeit, die Mentalit\u00e4t der Kinder zu heilen.<br \/>\nDieses Zuhause-Fremdsein hat grosse Auswirkungen. Dies soll nun in einer Gegen\u00fcberstellung einer Waisenkind Mentalit\u00e4t zu einer Tochter- bzw. Sohn Mentalit\u00e4t gezeigt werden. Mir ist aufgefallen, wie viel Waisenkind Mentalit\u00e4t in meiner Beziehung zum himmlischen Vater zum Ausdruck kommt.<br \/>\nWaisenkindmentalit\u00e4t (WKM): Es gibt nie genug. Es herrscht die Angst, dass es zu wenig haben k\u00f6nnte, andere ein gr\u00f6sseres St\u00fcck des Kuchens bekommen und ich zu kurz komme. An unserem Tisch mussten acht hungrige M\u00e4uler gestopft werden. Dass dies besser gelingt, gab es vorab eine s\u00e4ttigende Suppe. Dann ging es los. Unterschwellig vom Gef\u00fchl bestimmt, zu kurz zu kommen, schlugen wir ein horrendes Essenstempo an, um nicht pl\u00f6tzlich vor der leeren Pfanne zu sitzen. Sohn-Tochter-Mentalit\u00e4t (STM): Es ist mehr als genug da, es reicht f\u00fcr mich, es reicht f\u00fcr alle im Vaterhaus. Sie kennen ihren himmlischen Vater, von dem es heisst: \u00abSeid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. [\u2026] Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedr\u00fccktes, ger\u00fctteltes und \u00fcberfliessendes Mass wird man in euren Schoss geben\u00bb (Lukas 6,36-38; Lut).<br \/>\nWKM: Vergleicht mit anderen. Das kann von Stolz begleitet sein, wenn man auf andere herabschaut, oder von Neid und Eifersucht, wenn am an anderen hinaufschaut. Es ist sehr schwierig, wenn man immer vergleichen muss. Es gibt immer Punkte, bei denen man verliert. Man schaut auf den Besitz der anderen, auf die Feriendestination, auf Begabungen, auf die Kinder der anderen. Und je nachdem f\u00fchlt man sich \u00fcberlegen oder einfach nur schlecht. Beziehungen, in denen man vergleicht, sind schwierig. STM freut sich\u00a0\u00fcber dem, was andere mehr haben oder besser k\u00f6nnen. Diese Mentalit\u00e4t erm\u00f6glicht unbeschwerte Beziehungen.<br \/>\nWKM: Wohlverhalten aus Angst, abgelehnt oder weggeben zu werden. Aus Angst, nicht mehr dazuzugeh\u00f6ren, schmeichelt man sich ein und macht auf sich aufmerksam. STM: Muss sich nicht in Szene setzen oder nach vorne dr\u00e4ngen.<br \/>\nWKM: Angst, \u00fcbergangen zu werden, etwas zu verpassen. Man k\u00e4mpft um Liebe und Annahme (\u00abich zeige denen, was ich kann\u00bb), man verteidigt seine Position in der Firma oder in der Kirche. Diese Menschen leben oft \u00fcber ihren Grenzen, weil sie meinen, sie m\u00fcssen es allen beweisen. STM: Sicherheit, nicht \u00fcbersehen zu werden oder etwas zu verpassen. Solche Menschen k\u00f6nnen Positionen abgeben und freuen sich, wenn andere in den Vordergrund r\u00fccken.<br \/>\nWKM: Es muss bleiben, wie es immer war. Ver\u00e4nderung k\u00f6nnen das, was man sich erarbeitet hat, in Frage stellen. Oft ufern deshalb Ver\u00e4nderungsprozesse in Rechthaberei aus. In Kirchen gibt es Streit \u00fcber Nebens\u00e4chlichkeiten. Weil ich mich sicher f\u00fchlen will, muss es bleiben, wie es immer war. Menschen mit einer Sohnes- bzw. Tochterverankerung im Vaterhaus leben Vaterschaft, auch wenn es nicht gerade so l\u00e4uft, wie sie denken. Sie wollen nur etwas: dass aus ihrer Vaterschaft neue T\u00f6chter und S\u00f6hne heranreifen. Deshalb begleiten sie Ver\u00e4nderung wohlwollend.<br \/>\nWKM manipuliert und muss kontrollieren. Wenn man nicht mehr kontrollieren kann, wirft man den Bettel hin und sagt, dass es doch ein anderer machen soll. STM multipliziert sich. Sie leitet andere an und merkt, dass sich die eigene Aufgabe ver\u00e4ndert.<br \/>\nWKM bringt Waisenkinder hervor. STM bringt S\u00f6hne und T\u00f6chtern hervor.<br \/>\nWKM bringt Menschen in Abh\u00e4ngigkeitsbeziehungen. STM macht andere erfolgreich.<br \/>\nWKM h\u00e4lt Menschen fest. Sie kann Kontrolle nicht verlieren und Anrechte nicht aufgeben. Sie kann auch schlecht vergeben, weil sie dann kein Anrecht mehr hat, andere im Gef\u00e4ngnis zu halten. STM kann loslassen, auch wenn es schmerzt. Weil sie Anrechte aufgeben kann, kann sie vergeben.<br \/>\nEs ist schwierig mit Leuten zusammenzuarbeiten, die eine Waisenkindmentalit\u00e4t leben (Ehe, Arbeit, Kirche, Nachbarschaft). In solchen Situationen versuche ich mir jeweils zu vergegenw\u00e4rtigen, dass jemand nicht gegen mich reagiert, sondern aus einer Erfahrung, die noch nicht heil ist.<br \/>\nBitter oder heil<br \/>\nAuf Rembrandts Gem\u00e4lde zu den verlorenen S\u00f6hnen stechen einem diese Sachverhalte ins Auge. Der \u00e4ltere Sohn hat den Mantel um sich genommen. Er bedeckt und sch\u00fctzt niemand anders. Sein Blick ist in verurteilender Weise nach unten auf den Vater und den anderen Sohn und deren emotionale Begr\u00fcssung gerichtet. Er nimmt eine be- oder gar verurteilende Haltung ein. Im Gegensatz dazu legt der Vater seinen Mantel \u00fcber seinen Sohn. Mit der m\u00fctterlichen, feingliedrigen Hand streicht er dem Sohn \u00fcber den R\u00fccken und mit der m\u00e4nnlichen, st\u00e4rkeren Hand packt er ihn an den Schultern und gibt ihm Sicherheit.<br \/>\nMit Henri Nouwen frage ich mich: \u00abKann der \u00e4ltere Sohn in mir heimkommen? Kann ich gefunden werden, wie der j\u00fcngere Sohn gefunden wurde? Wie kann ich umkehren, wenn ich in Verbitterung verloren bin, in Neid verstrickt, wenn Gehorsam und Pflicht, die wie eine Versklavung gelebt werden, mich eingekerkert halten? Es ist klar, dass ich allein, aus mir selbst heraus, mich selbst nicht finden kann. Noch weniger als j\u00fcngerer Sohn kann ich als der \u00e4ltere Sohn mich selbst heilen.\u00bb<br \/>\nKann Waisenkindmentalit\u00e4t geheilt werden? Selbstverst\u00e4ndlich, aber nicht aus uns selbst heraus. Im Gleichnis heisst es: \u00abDer \u00e4ltere Bruder wurde zornig und wollte nicht ins Haus hineingehen. Da kam sein Vater heraus und redete ihm gut zu\u00bb (Lukas 15,28; NG\u00dc). Der Vater nimmt sich dem \u00e4lteren Sohn genauso proaktiv an, wie er es beim j\u00fcngeren getan hat. Jedem so, wie er es braucht. Dann sagt er zu ihm: \u00abKind, du bist immer bei mir, und alles, was mir geh\u00f6rt, geh\u00f6rt auch dir\u00bb (Lukas 15,31; NG\u00dc). Im griechischen Wort f\u00fcr Kind \u00abteknon\u00bb steckt eine ganz liebevolle Form der Anrede. Der Vater legt seine ganze Liebe und Annahme in dieses Wort.<br \/>\nIn dieser Ansprache steckt kraftvolle Heilung. Gott will seine Vater- und Mutterhand auf dich legen. Du hast Gewand, Ring, Sandalen! Und dann ist es wichtig, sich einzugestehen, woher der innere \u00c4rger, die Missstimmung, die Selbstzweifel kommen. Man darf die Schuld nicht immer nur bei den anderen sehen und dann halt einmal mehr den Job oder die Kirche wechseln.<br \/>\nDie Waisenkindmentalit\u00e4t kann durch Vertrauen und Dankbarkeit heilwerden. Auf dem Heilungsweg gilt es, eine grosse Dankbarkeit einzu\u00fcben f\u00fcr das, was im Leben ist. Wir m\u00fcssen nicht aus dem Mangel herausleben, sondern aus Dankbarkeit. \u00abKind, du bist immer bei mir, und alles, was mir geh\u00f6rt, geh\u00f6rt auch dir.\u00bb Diesen Satz gilt es tief im Herzen zu verankern. Unser Vater im Himmel teilt alles mit uns. Er beschenkt uns. Um das ganz tief einzuatmen, m\u00fcssen wir immer wieder den Weg von den Knechten auf dem Feld in den Festsaal gehen. Manchen hilft es, dies symbolisch zu tun, in dem man eine T\u00fcr \u00f6ffnet und hindurchgeht und sich vom Vater ansprechen l\u00e4sst.<br \/>\nDas Zentralste ist das Wirken des Heiligen Geistes. Dieser ist es, der uns in alle Wahrheit f\u00fchrt. Ein Leben in Vertrauen und Dankbarkeit ein\u00fcben k\u00f6nnen wir nur, wenn wir den Geist Gottes haben. Und dann braucht es vielleicht auch Seelsorge, einen Menschen, der diese Wahrheiten einem immer wieder zuspricht und hilft, Hindernisse zu beseitigen. Es gibt zu viele Christen, die (noch) nicht in einer Tochter- bzw. Sohnesmentalit\u00e4t leben.<br \/>\nIn R\u00f6mer 11 schreibt Paulus, dass die Juden durch den Glauben der Heiden eifers\u00fcchtig gemacht werden sollen. Wird dein Umfeld durch dein Leben im Vaterhaus eifers\u00fcchtig. Konnte das Evangelium bei dir so richtig landen? Eine Waisenkindmentalit\u00e4t st\u00f6sst ab. Eine Sohnes- bzw. Tochtermentalit\u00e4t macht eifers\u00fcchtig. Wir wollen, dass Menschen um uns herum eifers\u00fcchtig werden und sagen: \u00abDas will ich auch!\u00bb<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nM\u00f6gliche Fragen f\u00fcr die Kleingruppen<br \/>\nBibeltext lesen: Lukas 15,25-31<\/p>\n<p>\tWarum tun sich Waisenkinder oder auch Adoptivkinder manchmal schwer, in einer neuen Familie Vertrauen aufzubauen?<br \/>\n\tVersuche dich doch einmal in den \u00e4lteren Sohn einzuf\u00fchlen. Wo findest du Denk- oder Verhaltensweisen, die dir bekannt vorkommen?<br \/>\n\tKennst du solche Bindungsst\u00f6rungen zu dem himmlischen Vater? Was k\u00f6nnte die Ursache daf\u00fcr sein?<br \/>\n\tIn welchen Punkten der beschriebenen \u2018Waisenkindmentalit\u00e4t\u2019 brauchst auch du Heilung?<br \/>\n\tWie k\u00f6nnten wir mehr in die Sohnes- bzw. Tochtermentalit\u00e4t hineinwachsen und so einen ansteckenden Glauben leben?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bible Text: Luke 15:25\u201331 | Pre\u00ada\u00adcher: Mat\u00adthi\u00adas Alt\u00adwegg | Series: Wel\u00adco\u00adme Home | The older son in the para\u00adble is a stran\u00adger in his own home and lives a bit\u00adter \u00aborphan men\u00adta\u00adli\u00adty\u00bb. All his father\u2019s wealth would be at his dis\u00adpo\u00adsal, but he does not use it. How can the chan\u00adge from such a life\u00adstyle to a&nbsp;son-\u2026<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","wpfc_preacher":[23],"wpfc_sermon_series":[53],"wpfc_sermon_topics":[],"wpfc_bible_book":[],"wpfc_service_type":[12],"class_list":["wpfc_preacher-matthias-altwegg","wpfc_sermon_series-willkommen-daheim","wpfc-sermon-single","post-2072","wpfc_sermon","type-wpfc_sermon","status-publish","hentry","wpfc_service_type-gottesdienst"],"acf":[],"sermons_blog_filters_topics":"\t\t\t\t<div class=\"sm-filtering\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"wpfc_sermon_sorting\" class=\"no-spacing\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<div class=\"sortTopics\" style=\"display: inline-block\">\n\t\t\t\t<form action=\"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2072\/\" method=\"get\">\n\t\t\t\t\t<select name=\"wpfc_sermon_topics\"\n\t\t\t\t\t\t\ttitle=\"Topic\"\n\t\t\t\t\t\t\tid=\"wpfc_sermon_topics\"\n\t\t\t\t\t\t\tonchange=\"if(this.options[this.selectedIndex].value !== ''){return this.form.submit()}else{window.location = window.location.href.split('?')[0];}\"\n\t\t\t\t\t\t\tautocomplete=\"off\"\n\t\t\t\t\t\t>\n\t\t\t\t\t\t<option value=\"\">Topic<\/option>\n\t\t\t\t\t\t<option value=\"freude\" >Freude<\/option><option value=\"heiliger-geist\" >Heiliger Geist<\/option><option value=\"hoffnung\" >Hoffnung<\/option><option value=\"liebe\" >Liebe<\/option><option value=\"pfingsten\" >Pfingsten<\/option>\t\t\t\t\t<\/select>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<noscript>\n\t\t\t\t\t\t<div><input type=\"submit\" value=\"Submit\"\/><\/div>\n\t\t\t\t\t<\/noscript>\n\t\t\t\t<\/form>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t","sermons_blog_filters_series":"\t\t\t\t<div class=\"sm-filtering\">\n\t\t\t\t\t<div id=\"wpfc_sermon_sorting\" class=\"no-spacing\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t<div class=\"sortSeries\" style=\"display: inline-block\">\n\t\t\t\t<form action=\"https:\/\/sermons.seetal-chile.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2072\/\" method=\"get\">\n\t\t\t\t\t<select name=\"wpfc_sermon_series\"\n\t\t\t\t\t\t\ttitle=\"Series\"\n\t\t\t\t\t\t\tid=\"wpfc_sermon_series\"\n\t\t\t\t\t\t\tonchange=\"if(this.options[this.selectedIndex].value !== ''){return this.form.submit()}else{window.location = window.location.href.split('?')[0];}\"\n\t\t\t\t\t\t\tautocomplete=\"off\"\n\t\t\t\t\t\t>\n\t\t\t\t\t\t<option value=\"\">Series<\/option>\n\t\t\t\t\t\t<option value=\"abentueuer-gebaet\" >Abent\u00fc\u00fcr Geb\u00e4t<\/option><option value=\"advent-2019\" >Advent 2019<\/option><option value=\"bestseller-die-bibel\" >Bestseller - Die Bibel<\/option><option value=\"connected\" >connected<\/option><option value=\"creatio\" >CREATIO<\/option><option value=\"eifach-muetig\" >EIFACH muetig \u2013 mit Jesus als Vorbild<\/option><option value=\"einfach-leise-gegenwaertig\" >Einfach. 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